Abo
  • Services:

iOS-9-Multitasking ausprobiert: Etwas Windows, etwas Android und mehr Produktivität

iOS 9 bringt vor allem für Apples iPads interessante Neuerungen. Apps können parallel im Splitscreen genutzt werden oder als Overlay über einer anderen Anwendung angezeigt werden. Wir haben uns die Beta des mobilen Betriebssystems angeschaut und ausprobiert, wie praktisch die Multitasking-Funktionen sind.

Artikel von veröffentlicht am
iOS 9 mit Multitasking auf dem Apple iPad Air 2
iOS 9 mit Multitasking auf dem Apple iPad Air 2 (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Mit Apples neuer Version des mobilen Betriebssystems iOS kommen vor allem für iPads spannende Änderungen: In geöffneten Apps kann eine zweite Anwendung von der Seite hineingewischt werden, auf dem iPad Air 2 können sogar zwei Anwendungen gleichzeitig im Splitscreen benutzt werden - was auf Android- und Windows-Tablets schon länger möglich ist. Wir haben die Beta von iOS 9 auf einem iPad Air 2 installiert und die Multitasking-Funktionen ausprobiert.

Inhalt:
  1. iOS-9-Multitasking ausprobiert: Etwas Windows, etwas Android und mehr Produktivität
  2. Bild im Bild und Fazit

Optisch angepasst hat Apple die Übersicht über die geöffneten Anwendungen. Der Doppelklick auf den Homebutton öffnet bei allen iOS-9-Geräten ein horizontales Kartenkarussell mit der App-Übersicht. Das erinnert stark an die App-Übersicht im Material-Design von Android 5.0. Einziger Unterschied: Bei Google wird es vertikal durchgescrollt.

Slide Over nennt Apple die Möglichkeit, innerhalb einer geöffneten Anwendung eine zweite App durch einen Wisch am rechten Bildschirmrand in das Sichtfeld des Nutzers zu holen. Die zweite App erscheint dann als Overlay im rechten Drittel des Bildschirms. Die App im Hintergrund kann nicht parallel genutzt werden.

  • Die geöffneten Apps werden jetzt in einem horizontalen Karussell angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Slide-Over kann durch einen Wisch eine App über eine andere Anwendung gelegt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch von oben im Overlay öffnet die Übersicht der Slide-Over-Anwendungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Split-View ermöglicht es, zwei Anwendungen parallel geöffnet zu haben. Dabei nimmt die rechte Anwendung ein Drittel ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... oder die Hälfte des Bildschirms ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Einblendungen funktionieren im Split-View-Modus noch nicht korrekt. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Video-Player kann der Bild-im-Bild-Modus aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Video liegt dann in einer der Ecken über dem Inhalt. (Screenshot: Golem.de)
Die geöffneten Apps werden jetzt in einem horizontalen Karussell angezeigt. (Screenshot: Golem.de)

Dennoch erweist sich die Funktion oftmals als praktisch: Etwa beim Surfen kann dadurch deutlich schneller eine Notiz verfasst werden. In der Slide-Over-Anwendung kann durch einen Wisch von oben auf die Übersicht der unterstützten Anwendungen zugegriffen werden. Bisher sind das Anwendungen von Apple selbst, Entwickler können ihre eigene App allerdings mit wenigen Handgriffen anpassen, sofern die Anwendung bereits Size Classes und das Auto Layout unterstützt.

Stellenmarkt
  1. SSA SoftSolutions GmbH, Augsburg
  2. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Zulasten der Performance geht das auch bei einem etwas älteren iPad Air nicht. Für die Split-View-Funktion reicht laut Apple die Leistung nicht aus, weswegen dieses Feature bisher nur auf dem iPad Air 2 verfügbar ist. Das hat mit 2 GByte doppelt so viel Arbeitsspeicher und ein schnelleres System-on-a-Chip (SoC) als die anderen iPads.

Zwei Apps im Splitscreen

Mit Split-View können zwei Applikationen parallel im Splitscreen verwendet werden. Eine Slide-Over-Anwendung kann nämlich auch bis zur Bildschirmmitte vergrößert werden, dazu muss aber auch die andere Anwendung Slide Over unterstützen. Die Funktionsweise erinnert stark an die Snap-Funktion von Windows 8.1, wo ebenfalls mehrere Apps nebeneinander geöffnet werden können.

  • Die geöffneten Apps werden jetzt in einem horizontalen Karussell angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Slide-Over kann durch einen Wisch eine App über eine andere Anwendung gelegt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Wisch von oben im Overlay öffnet die Übersicht der Slide-Over-Anwendungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Split-View ermöglicht es, zwei Anwendungen parallel geöffnet zu haben. Dabei nimmt die rechte Anwendung ein Drittel ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... oder die Hälfte des Bildschirms ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Einblendungen funktionieren im Split-View-Modus noch nicht korrekt. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Video-Player kann der Bild-im-Bild-Modus aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Video liegt dann in einer der Ecken über dem Inhalt. (Screenshot: Golem.de)
... oder die Hälfte des Bildschirms ein. (Screenshot: Golem.de)

Beim Anpassen der Breite der Anwendung ist Apples Split-View bei weitem nicht so flexibel wie die Snap-Funktion bei Windows. Die beiden geöffneten Anwendungen teilen das Display beim iPad entweder genau mittig oder die rechte Anwendung nimmt ein Drittel des Bildschirms ein. Bei Microsofts Funktion kann die Breite der Anwendungen stufenlos angepasst werden.

Dennoch ist Split-View sehr praktisch und erhöht den Komfort beim Arbeiten mit zwei Apps deutlich. Besonders im produktiven Einsatz haben wir die Funktion bisher vermisst. Jetzt kann etwa eine PDF geöffnet sein, während wir im rechten Fenster den Text zusammenfassen.

Im Split-View-Modus funktionieren Multi-Touch-Gesten ebenfalls problemlos, auch in beiden Anwendungen gleichzeitig. Das läuft sehr flüssig - Ruckler konnten wir nicht feststellen. Allerdings werden Einblendungen von Apps noch nicht korrekt angezeigt. Fragt die Maps-Anwendung etwa nach dem Standort, können wir den Zugriff ausschließlich im Vollbild-Modus erlauben, da das Feld zum Erteilen der Erlaubnis außerhalb des Bildschirms liegt.

Bild im Bild und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 9,99€

TTX 25. Jun 2015

Ja und bietet am Desktop mehr Nachteile, siehe Win8 und dessen Verbreitung. Außerdem...

zettifour 20. Jun 2015

Haben sie mit iOS 9 deutlich ausgebaut. Webseiten beispielsweise scrollen mit einem...

Anonymer Nutzer 19. Jun 2015

Apple = Einfalt Android = Vielfalt Wenn schon vergleiche dann Apple vs. jeweilige Firma

Netspy 19. Jun 2015

Apple hat doch folgendes gesagt: Because IPv6 support is so critical to ensuring your...

MarioWario 18. Jun 2015

Nur Monotonie und stete Wiederholung schleift die Hirnwindungen so, das die...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

    •  /