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iOS 9 im Test: Nützliche Kleinigkeiten und ein Leistungsschub

Mit seinem Betriebssystem iOS 8 hat Apple seinen Mobilgeräten viel abverlangt. Der Nachfolger iOS 9 soll nun alles besser machen und auch noch zusätzliche Funktionen beinhalten. Wir haben uns die Verbesserungen von iOS 9 auch auf alten Geräten angesehen.

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Die Multitasking-Übersicht wurde für iOS 9 überarbeitet.
Die Multitasking-Übersicht wurde für iOS 9 überarbeitet. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apples iOS 9 ist fertig und soll vieles vergessen lassen, was uns bei iOS 8 noch ärgerte, das wir nicht grundlos als das mittelmäßigste Release aller Zeiten bezeichnet haben - in Anlehnung an Apples Werbespruch, der viel versprach, aber wenig hielt. Vorweg lässt sich bereits eines sagen: Es gibt viele sinnvolle Neuerungen. Dabei handelt es sich mehrheitlich nicht um große Veränderungen, sondern um viele kleine praktische Helferlein: Mit iOS 9 wird weniger die Infrastruktur umgebaut als die Handhabung der Geräte grundsätzlich verbessert. Und das System selbst wurde zumindest auf neuen iOS-Geräten spürbar beschleunigt.

Wie schon bei vorherigen Tests von Apples mobilem Betriebssystem konzentrieren wir uns auf die beiden am weitesten verbreiteten Geräteklassen: das Tablet und das Smartphone. Viele unserer Beobachtungen lassen sich vom iPhone aber auch auf neuere iPod Touch übertragen, auf die iOS ebenfalls installiert werden kann. Für den Test haben wir den Goldmaster Build 13A340 auf dem iPhone 6, dem iPhone 5S, dem iPad Air und dem iPad Air 2 installiert. Für einzelne Betrachtungen, vor allem zum Gegencheck, haben wir uns iOS 9 auch auf einem iPad Mini 3 und einem der ältesten Geräte, dem iPhone 4S, angesehen.

  • Die neue Multitasking-Übersicht erinnert ein wenig an Android-Entwicklungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein kleiner Bug, der uns begegnete. Zumindest das iPad Air hat ab und zu mal Probleme mit der Drehung des Bildschirminhalts. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die neue Suche, die auch Nachrichten anzeigt und häufig sowie zuletzt verwendete Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Klick auf die eine Nachricht öffnet Safari. Zu beachten ist die obere linke Ecke mit der Zurück-Schaltfläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Notizen von Apple können jetzt mehr,... (Screenshot: Golem.de)
  • ... allerdings sollte der Anwender dafür zumindest seine iCloud-Notizen aktualisieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tastatur bietet zusätzliche Möglichkeiten,... (Screenshot: Golem.de)
  • ... um Inhalte einzublenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bearbeitung von Fotos ist allerdings eingeschränkt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit zwei platzierten Fingern wird die Tastatur zu einem Touchpad für den Cursor. (Screenshot: Golem.de)
  • (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr praktisch ist die Suche in den Systemeinstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dem iPad fehlt der Stromsparmodus. (Screenshot: Golem.de)
  • Routenplanung mit der neuen ÖPNV-Darstellung von Apple Maps (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Straßenbahnen sind eingezeichnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Am Potsdamer Platz sieht man gut die zwei unabhängige Tunnelsysteme. (Screenshot: Golem.de)
  • Zunächst beschränkt sich der Service auf Berlin und Brandenburg und eingeschränkt einige benachbarte Länder. (Screenshot: Golem.de)
  • New York City wird ebenfalls unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Gerade dort spart man durch die richtige Wahl des Eingangs viel Zeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Slide Over auf dem iPad Air (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Auswahl für Slide Over beinhaltet... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bereits Apps von Drittherstellern. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus dem Slide Over der Video-App... (Screenshot: Golem.de)
  • ...lässt sich ein Video... (Screenshot: Golem.de)
  • ... leicht in den Bild-in-Bild-Modus überführen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem iPad Air gibt es selten Leistungsprobleme durch die Videoanzeige. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benachrichtigungen...(Screenshot: Golem.de)
  • ... wurden leicht überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Die App des iCloud Drive lässt sich deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer die iCloud nutzt,... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bekommt ein kleines Werkzeug, um direkt auf die Daten zu schauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier wird Slide Over auf einem iPad Air 2 ausprobiert. Die Trailer-App von Apple erlaubt aber kein Split View. (Screenshot: Golem.de)
  • Split-View-Tauglichkeit erkennt man an einem kleinen Balken neben dem Slide Over. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind iCloud Drive und die Kartenanwendung parallel im Betrieb. (Screenshot: Golem.de)
  • Pages wurde am Tag der Veröffentlichung von iOS 9 aktualisiert. Doch die Split-View-Unterstützung fehlt trotzdem noch.  (Screenshot: Golem.de)
  • Notizen neben Notizen: Auch Microsofts Onenote unterstützt bereits Split View. (Screenshot: Golem.de)
  • Die installierte Umrechnungs-App XE Currency wird unter iOS 9 nicht mehr gefunden. Mit iOS 8 genügte noch die Eingabe der Zeichenkette XE. (Screenshot: Golem.de)
  • Neuerdings kann sich der Anwender die Akkukapazität von Wearables direkt anzeigen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Stromsparmodus ist neu. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gelber Balken bedeutet, dass das iPhone mit reduzierter Leistungsaufnahme arbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Multitasking auf dem iPhone 6 (Screenshot: Golem.de)
Die neue Multitasking-Übersicht erinnert ein wenig an Android-Entwicklungen. (Screenshot: Golem.de)

Einiges Potenzial wird iOS 9 erst im Zusammenspiel mit den neuen Geräten, dem iPhone 6S und der Plus-Variante sowie dem iPad Pro, ausspielen können. Anderes wiederum erfordert zunächst Entwicklungsarbeit der Dritthersteller, die erst mit der finalen Version ihre Apps korrekt testen können. Nicht allen Entwicklern gelingt das zeitnah. Da wir uns in diesem Test auf das Nutzungserlebnis konzentrieren, das Anwender der vorherigen Gerätegeneration nach dem Umstieg auf iOS 9 in den nächsten Wochen zu erwarten haben, müssen wir diesen Aspekt weitgehend auslassen. Nach diesbezüglicher Kritik an unserem iOS-8-Test werden wir dieses Potenzial aber zumindest in Teilen betrachten - auch wenn der Nutzer davon mitunter noch nichts hat und das Ergebnis nicht in den Test einfließt.

Die geforderten Vorschusslorbeeren für noch nicht testbare Komponenten gibt es jedoch nicht. Dass eine Bewertung noch nicht testbarer Aspekte nicht ganz ungefährlich ist, zeigte bereits iOS 8 mit der Homekit-Integration. Die wird bis heute - obwohl sie fertig ist - noch nicht in der Breite unterstützt und bringt dem Anwender noch zu wenig. Zudem ändert iOS 9 einiges an Homekit, und die Hersteller der Hardware müssen sich erst anpassen - ein Prozess, der auch für Hersteller, die bereits Homekit-Hardware anbieten, Wochen bis Monate dauern kann. Derweil kann der Anwender allerdings auch ohne Homekit schon iOS 9 nutzen.

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Das gilt auch für einige andere, für Entwickler bereits verfügbare, aber für Anwender noch nicht nutzbare Nettigkeiten von iOS 9. Manche sind von der Region oder gar der besonderen Ausstattung des Nutzers abhängig. Dazu gehören auch die zwei großen Apple-Projekte Apple Pay und Car Play. Apple Pay werden wir erst betrachten, wenn es in Deutschland startet. Car Play werden wir gegebenenfalls später betrachten.

Wir konzentrieren uns im Test also vor allem auf praktische Szenarien und schauen uns im Detail an, was mit iOS 9 möglich ist, welche Probleme behoben werden und wo es zu Verbesserungen kommt. Dabei sehen wir uns zunächst die offensichtlichen kleinen Änderungen an, dann die größeren, weniger auffälligen Neuerungen und beschäftigen uns abschließend mit dem Potenzial, das iOS 9 mit neuen Geräten entfalten könnte.

iOS 9 verlangt längere Passcodes 
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jmoe 22. Sep 2015

Ganz kurzes Offtopic zum Thema 4s: Ich habe aktuell noch die Version 7.1 und würde gerne...

stiGGG 21. Sep 2015

Das geht ja jetzt, musst nur den Source verteilen und dem Nutzer evtl unter die Arme...

onkeldieter 21. Sep 2015

Ja ich bin mir dessen bewusst, dass es an zu schwachen Keys liegt. Aber Nachrüsten bei...

Berlinlowa 21. Sep 2015

Ja, ich habe mich dazu hinreißen lassen. Artikel überflogen, etwas von besser, schneller...

Yeeeeeeeeha 19. Sep 2015

Bedenkt auch, dass Proxy-Lösungen "nur" das Laden von Ressourcen unterbinden können. Sie...


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