iOS 8: Das soll Apples Healthbook können
Apples Healthbook-App für iOS soll nach einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) der Website 9to5Mac stark dem Aufbau der Ticketverwaltung Passbook ähneln. Im Healthbook werden anstelle von Eintritts- und Boardingkarten, Mitgliederausweisen und Ähnlichem allerdings Gesundheitsdaten aufbewahrt. 9to5Mac hat über seine Quellen nun neue Informationen zum Aufbau der App erhalten.
Die Daten werden in Karteikartenansicht verwaltet, wobei es Kategorien für Blutdruck, Puls, Bewegung, Ernährung, Blutzucker, Schlaf, Sauerstoffsättigung, Gewicht und Atmung geben soll. Die Sensoren aktueller iOS-Geräte können wenig dazu beisteuern, diese Kategorien zu füllen, aber schon jetzt gibt es zahlreiches Zubehör, das an Smartphones angeschlossen zur Selbstvermessung genutzt werden kann. Ihre Daten könnten in Healthbook zentral aufgehoben werden. In den Rubriken wie Ernährung und Gewicht kann der Anwender manuelle Eintragungen vornehmen.
Healthbook wäre allerdings ziemlich nutzlos, wenn die Daten wie in einem Notizbuch einfach nur zusammengetragen würden. Erst durch ihre Auswertung und Verknüpfung miteinander entsteht für den Anwender ein Nutzen. Fortschritte beispielsweise bei der Gewichtsabnahme oder der sportlichen Ausdauer ließen sich so ebenfalls dokumentieren.
Auch eine Karteikarte mit Notfallinformationen soll Healthbook bieten, die ohne Kenntnis des Entsperrcodes abrufbar ist. Dort lassen sich nach Angaben(öffnet im neuen Fenster) von 9to5Mac freiwillig Blutgruppe, Name, Geburtsdatum, Medikamente, Gewicht, Organspendestatus und die Adresse von Verwandten ablegen.
Ob Healthbook tatsächlich mit iOS 8 ausgeliefert wird, das im Herbst 2014 erwartet wird, ist trotz dieser Fülle an Details nicht bekannt. Apple hat bislang keinerlei eigene Informationen dazu veröffentlicht.
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