Abo
  • IT-Karriere:

iOS 8: Apple lockert AGB für virtuelle Währungen

Apple hat seine AGB für die App-Entwicklung ergänzt. Künftig dürfen Apps Transaktionen mit virtuellen Währungen abwickeln. Allerdings gibt es Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat seine Richtlinien für virtuelle Währungen neu definiert.
Apple hat seine Richtlinien für virtuelle Währungen neu definiert. (Bild: Matthäus Wander/CC BY-3.0)

Mit der Veröffentlichung von iOS 8 hat Apple offenbar seine Richtlinien für den Umgang mit virtuellen Währungen gelockert. Künftig sollen Transaktionen etwa mit Bitcoins möglich sein. Bislang hatte Apple Apps entfernt, die Zahlungen mit virtuellen Währungen erlaubten. Die neuen AGB enthalten aber auch Einschränkungen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Universität Hamburg, Hamburg

Unter Punkt 11.17 in den Richtlinien für Entwickler heißt es: "Apps dürfen die Übertragung von zugelassenen virtuellen Währungen ermöglichen." Allerdings nur dort, wo die regionalen Gesetze Währungen wie Bitcoin zulassen.

Regional illegal

Virtuelle Währungen sind nicht überall legal. In Thailand oder in Island sind sie verboten. In China ist zwar der Handel mit virtuellen Währungen für Privatpersonen erlaubt, für Unternehmen und finanzielle Institutionen ist er aber verboten. Möglicherweise wird Apple solche Apps in den entsprechenden Apple Stores sperren.

Auch die Definition einer Währung wurde in den neuen AGB angepasst. Es sind "Einheiten, die von einer Gruppe oder Organisation anerkannt werden und einen bestimmten Wert haben und die als Tauschwert übertragen und verbreitet werden können."

Schwammig formuliert

Die Entwickler der App Gliph warnen jedoch vor zu viel Optimismus. Die neue Richtlinie könne auch die Zahlung von erspielten Münzen bedeuten. Apple habe bislang immer selbst bestimmt, welche Währungen es zulässt und welche nicht. Eine Erklärung gab es nicht. Die neue Richtlinie weise jedoch darauf hin, dass Apple tatsächlich auch virtuelle Währungen als legal anerkennen will.

Im Dezember 2013 hatte Apple die Gliph-Entwickler vor die Wahl gestellt: Entweder sie entfernen die Zahlungsmöglichkeit mit Bitcoin oder sie werden komplett aus dem App Store entfernt. Mit der iOS-App Gliph können verschlüsselte Nachrichten getauscht werden. Eine zusätzliche Funktion erlaubte den Zugriff auf die Bitcoin-Wallet und fungiert als Zahlungsfunktion für die digitale Währung. Die Entwickler gaben nach. In der angepassten App konnten Nutzer zwar ihren Kontostand bei Coinbase und Blockchain.info abfragen und Bitcoin-Zahlungen annehmen. Mit der virtuellen Währung bezahlen konnten sie aber nicht mehr.

Andere Apps wie Bitpak wurden damals komplett entfernt. Die Begründung damals: "Das Bitcoin-Zeug ist nicht in allen Ländern legal, in denen Bitpak angeboten wird."



Anzeige
Hardware-Angebote

timo.w.strauss 04. Jun 2014

Das ist doch bei allen Spekulationen so. Wenn ich mir BitCoin Geld ertausche, dann um...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone 2 ausprobiert

Das neue ROG Phone II von Asus richtet sich an Mobile Gamer - ist angesichts der Topausstattung aber auch für alle anderen Nutzer interessant.

Asus ROG Phone 2 ausprobiert Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!
IT-Studium
Kein Abitur? Kein Problem!

Martin Fricke studiert Informatik, obwohl er kein Abitur hat. Das darf er, weil Universitäten Berufserfahrung für die Zulassung anerkennen. Davon profitieren Menschen wie Unternehmen gleichermaßen.
Von Tarek Barkouni

  1. IT Welches Informatikstudium passt zu mir?
  2. Bitkom Nur jeder siebte Bewerber für IT-Jobs ist weiblich

    •  /