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Autofahrer profitieren von den Tom-Tom-Karten, auch wenn Orte fehlen

Bei den Flughäfen der Stadt ist auf den Tom-Tom-Karten der Flughafen Tempelhof noch nicht geschlossen. Der ehemalige Flughafen, auf dem auch früher nur kleinere Maschinen landen konnten, ist laut Apple sogar der wichtigste der Stadt. Der Flughafen Tegel, der wider Erwarten weiterhin der Hauptflughafen Berlins ist, wird in einigen Zoom-Levels gar nicht als Fläche angezeigt. Zoomt der Nutzer näher heran, ist er immerhin aufgrund seiner Umrisse zu erkennen, Tom Tom weist ihn aber nicht als Flughafen aus. Das wundert uns doch sehr, schließlich existiert dieser Flughafen schon ein paar Jahrzehnte. Andererseits sollte er vor ein paar Monaten offiziell geschlossen werden.

  • Der Stadtplan von iOS 6  (Tom Tom) sieht hübsch aus, aber...
  • ... bietet im Unterschied zur iOS-5-Version (Google Maps), die hier zu sehen ist, viel zu wenige Details.
  • Die Kartenanwendung von iOS 6 in 2D...
  • ... und 3D
  • Obligatorische Warnhinweise
  • Wegpunkte
  • Warnungen zur Straßensituation in Berlin
  • Wer navigiert, kann parallel anderes tun. Oben ist eine Leiste anklickbar, um jederzeit zur Navigation zurückzukommen.
  • Die neue Uhren-App für iPads
  • Weltzeituhr
  • Große Ansicht der Uhr
  • Stoppuhr
  • Wir beginnen mit einer Fahrt. Auch im Sperrbildschirm wird eine aktive Navigation angezeigt.
  • Routenberechnungen funktionieren recht schnell.
  • Beginn einer Fahrt von der Kleiststraße zum Büro von Golem.de
  • Die 3D-Ansicht auf dem iPad ist übersichtlich und kann gut abgelesen werden.
  • Übersicht über die Wegpunkte
  • Wer will, kann auch Musik parallel laufen lassen. Sie wird während Ansagen der Navigation kurzzeitig heruntergeregelt.
  • Hier ist eigentlich ein überirdischer U-Bahnhof auf der linken Seite.
  • Eine Routenabweichung sorgte beim Test für eine plötzliche Ankunft.
  • Wir mussten die Navigation neu starten.
  • Abbiegekombinationen werden vorzeitig angezeigt.
  • Auch hier fehlt ein U-Bahnhof zur Orientierung. Stattdessen wird ein Nagelstudio sehr auffällig angezeigt.
  • Wir wollen zum Oranienplatz. Laut der App gibt es davon zwei, was zu einem Umweg führt.
  • Auf dem iPhone wurde die Musik-App überarbeitet.
  • Sie wirkt moderner ...
  • ... bringt aber keine neuen Funktionen.
  • Auch die Wetter-App wurde überarbeitet.
  • Sperrbildschirm
  • Viele Neuerungen gibt es in den Systemeinstellungen.
  • Der praktische Nicht-stören-Modus...
  • ... kann zeitgesteuert eingesetzt werden.
  • Umfangreiche Datenschutzeinstellungen
  • Hier stellt der Nutzer ein, welche Apps auf Fotos zugreifen können.
  • Das geht auch mit Kontakten.
  • Wer will, kann die Datenschutzeinstellungen einzeln per Passwort...
  • ... grundsätzlich sperren.
  • In der Accountabsperrung fehlt leider eine direkte Einstellung der Accounts. Bei den Datenschutzeinstellungen ist der direkte Zugriff auch in den Sperroptionen möglich.
  • Navigation auf einem iPhone 4
  • Wegpunkte...
  • ... und Navigation ohne Turn-by-Turn-Funktion
  • Der Nutzer muss selbst hin- und herwischen.
  • Zielpunkt
  • Eine gesperrte Straße
  • Die deutsche Sprache passt gerade so in die Felder der App.
  • Letzte Orte
  • Der App Store wurde überarbeitet.
  • Nutzer sehen nun schneller die Neuerungen einer App und laufende Updates.
  • Kleine Designänderungen bei der  Statusleiste, die sich nun anpasst. Auch das Ziffernfeld ist überarbeitet worden.
  • Versatz beim U-Bahnhof. Der ist eigentlich in der Mitte des Kreisverkehrs. Gleisanlagen, auch oberirdische, sind als solche nicht zu erkennen.
  • Der Hauptbahnhof von Berlin hat bei Apples Karten-App wenig Bedeutung.
  • Nur Bahnkenner wissen, dass der Lehrter Bahnhof Berlins wichtigster Bahnhof ist.
  • Die Gleisanlagen des Bahnhofs sind als solche nicht erkennbar.
  • Auf der Suche nach den Flughäfen von Berlin (fliederfarbene Flächen)
  • Wer die Karte vergrößert, sieht einen weiteren Flughafen sowie den Namen des längst geschlossenen Flughafens Tempelhof.
  • Der Flughafen Tegel ist als solcher nicht einmal ausgezeichnet. Google Maps kann das besser.
  • Die Suche nach dem Hauptbahnhof zeigt seltsame Ergebnisse an.
  • Dank Yelp-Daten ist er trotzdem zu finden.
  • Yelp-Daten
  • Nach dem Versuch, per ÖPNV zu navigieren, schlägt Apple einem vor, die BART-App aus San Francisco zu nutzen.
  • Passbook
  • Passbook
  • Vorlagen für Rufabweisungen
  • Ein abgebrochener Anruf kann so schnell beantwortet werden.
  • Safari bietet nun nicht nur iCloud-Tabs,...
  • ... sondern auch einen neuen Vollbildmodus.
  • Der Teilen-Knopf wurde deutlich verbessert...
  • ... und passt sich den Anwendungen an.
  • Es gibt jetzt als Neuerung auch ein VIP-Postfach.
  • Personen müssen erst als VIP definiert werden.
  • Apples iOS 6 bietet jetzt optional Umlaute und das ß auf der Tastatur.
  • Die Karten-App zeigt nun 3D-Gebäude an.
  • Berliner Fernsehturm
  • Vor allem große Städte sind in der 3D-Ansicht verfügbar. Hier ist Barcelona zu sehen.
  • Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família von oben...
  • ... und von der Seite
  • München in der Nähe des Gasteigs. Die 3D-Grenze endet kurz davor.
Die 3D-Ansicht auf dem iPad ist übersichtlich und kann gut abgelesen werden.
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Etwas neuer, nämlich rund sechs Jahre alt, ist der Berliner Hauptbahnhof. Eisenbahnkenner werden sich darüber freuen, dass Apple diesen Bahnhof noch Lehrter Stadtbahnhof nennt, was bahnintern sogar noch korrekt ist. Ein Hauptbahnhof ist im Stadtplan aber nicht zu finden. Die Anlage mit immerhin 16 Gleisen für S-, U- und Fernbahn ist in der Karten-App als solche kaum zu erkennen. Streckenführungen von U-Bahnen oder die Unterscheidung von U- und S-Bahn sind gar nicht vorhanden.

Die neue Navigation bietet realistische Ergebnisse für Autofahrer

Die Daten sind zwar auch bei Google nicht perfekt, aber besser ausgearbeitet. Wer vernünftige Karten im Nahbereich braucht, sollte nach einer guten Openstreetmap-App suchen, die aber leider nicht als systemweite Anwendung installiert werden kann. Das erlaubt Apples geschlossenes System nicht. Die neue Karten-App gefällt uns aber in einem Bereich besonders: der Navigation.

Für Fußgänger und Autofahrer ist die Navigation mit den deutlich sichtbaren Schildern über der Karte sehr gut gelungen. Das gilt auch für die Routenfindung und die Zeitabschätzung. Ein Vergleich mit der alten Google-Maps-App zeigte bei Google völlig unrealistische Fahrtzeiten. Wo Google 10 Minuten Fahrzeit annimmt, zeigt Tom Tom Werte um die 20 Minuten an. Letzteres ist nach unserer Erfahrung realistisch. Die Routen bei Tom Tom und Google unterscheiden sich etwas. Bei Google haben wir aber ab und an Umwege gesehen. Sehr schön: Ab dem iPad 2 oder dem iPhone 4S gibt es mit iOS 6 sogar die Turn-by-Turn-Navigation samt Sprachausgabe. Sie funktioniert mit einer hübschen und flüssig arbeitenden 3D-Ansicht, die abhängig vom Ort zwischen unterschiedlichen Perspektiven sanft wechselt. Wer will, kann aber auch in 2D navigieren.

Ältere Geräte bekommen leider keine Live-Navigation. Insgesamt profitiert vor allem der Autofahrer von der neuen Karten-App und den Navigationslösungen. Wir haben diese auf den Straßen auch ausprobiert. Eventuelle Abweichungen der Route erkennt das System binnen Sekunden und reagiert auch entsprechend. Einmal führte eine Routenabweichung allerdings zu einer sofortigen Ankunft am Oranienplatz. Störend ist auch für Autofahrer, dass wichtige Orientierungspunkte wie U-Bahnhöfe von der App teilweise nicht angezeigt werden. Der Fokus liegt bei der Navigation zu stark auf Nagelstudios oder Cafés, auf die Autofahrer beim Fahren sicher nicht aufpassen. Hinzu kommt ein sichtbarer Versatz von U-Bahnhöfen in Berlin. Sie werden teils nicht angezeigt, weil sie sich laut der App ein paar hundert Meter von ihrem wahren Standort entfernt befinden.

Beim Versuch, zum Oranienplatz zu fahren, schlug uns die Anwendung konsequent die Parkanlage Oranienplatz als Fahrziel vor, nicht die Straße. Das ist an sich nicht problematisch, weil sie sich in der Nachbarschaft befindet. Allerdings zeigt sich hier bei Apples Karten-App genau, wie der Versatz zu einem Routenumweg von etwa 500 Metern führt. So etwas sollte nicht passieren, da der Nutzer dann an der falschen Stelle parkt. Die Ergebnisse sind also sehr unterschiedlich, überwiegend gefällt uns das kostenlose Update aus Sicht eines motorisierten Verkehrsteilnehmers aber.

Routenplanung per ÖPNV funktioniert in Berlin hingegen gar nicht. Die Karten-App schlägt dann Anwendungen aus dem Store vor. Wenn eine passende installiert ist, wird diese auch als Aufruf vorgeschlagen.

Das Beispiel Berlin ist auch hier wieder eine Enttäuschung. Wir haben diverse ÖPNV-Apps installiert. Für Berlin wird die App Embark iBART als Routen-App vorgeschlagen. BART, kurz für Bay Area Rapid Transit, fährt aber nur im Raum San Francisco (USA). Die installierte Fahrinfo-Berlin-App kennt die Karten-App von Apple nicht und es gibt auch keine Treffer im App Store - schade. Update: Zwischenzeitlich wurde Fahrinfo Berlin aktualisiert und wird nun auch als Routing-App vorgeschlagen. Suchanfragen von der Karten-App werden mit einem Knopfdruck dann zur ausgewählten App übertragen, die eine Suche durchführt.

Bahnanlagen in den USA werden übrigens auch nicht besser dargestellt als die in Berlin. Das besagte BART-System führt laut der Apple-App nicht zum Flughafen von San Francisco, was so nicht stimmt. Das dort ebenfalls verkehrende Caltrain-System ist zudem unvollständig. Es sieht sogar aus, als würde Tom Tom die Systeme mischen.

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 Tom-Tom-Karten kennen keine BahnanlagenNeuer Schlafmodus für die Nachtruhe 
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ÖsiMadl 10. Okt 2012

Hast dus selbst mal ausprobiert? Hab mir erst eins bestellt, weil ich mal was anderes...

swissmess 25. Sep 2012

Wo kann ich mich hinwenden, falls ich mein Haus verpixeln lassen wollte? Manchmal frage...

caso 24. Sep 2012

Es gibt doch sogar mit einem Jailbreak die Möglichkeit Siri auf älteren Geräten zu benutzen.

megaseppl 24. Sep 2012

Ich hab nun auch die ein oder andere Route hinter mir. Was mich bei der Apple-Navi...

violator 23. Sep 2012

Aber Apple verklagt alle, wenn sie abgerundete Ecken, grüne Telefonhörericons und...


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