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Tom-Tom-Karten kennen keine Bahnanlagen

Verschwunden sind zwei Google-Anwendungen. Es fehlt beispielsweise die Youtube-App, was nicht unbedingt tragisch ist, weil Youtube auch im Browser gut funktioniert. Dass Google Maps fehlt, trifft hingegen fast alle Anwendungen, die das interne Karten-API von Apple verwenden, seien es Restaurant-, Bank- oder ÖPNV-Apps. Sie alle nutzen jetzt eine andere Darstellung. Schon in den vergangenen Tagen haben einige Entwickler Updates über den App Store verteilt, um das neue API besser zu unterstützen. Statt Google Maps wird nun Kartenmaterial von Tom Tom genutzt, das mit zahlreichen anderen Daten vermischt wurde. Zum Teil finden sich auch Openstreetmap-Daten in der Karte.

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Einige dieser Änderungen bringen eine deutliche Verschlechterung. Zwar sind die neuen Karten sehr übersichtlich und hübsch anzuschauen, wir vermissen allerdings eine gewisse Dichte an Details, die vor allem Europäer interessieren. Die Tom-Tom-Karten sind klar auf die Bedürfnisse von Autofahrern zugeschnitten.

  • Der Stadtplan von iOS 6  (Tom Tom) sieht hübsch aus, aber...
  • ... bietet im Unterschied zur iOS-5-Version (Google Maps), die hier zu sehen ist, viel zu wenige Details.
  • Die Kartenanwendung von iOS 6 in 2D...
  • ... und 3D
  • Obligatorische Warnhinweise
  • Wegpunkte
  • Warnungen zur Straßensituation in Berlin
  • Wer navigiert, kann parallel anderes tun. Oben ist eine Leiste anklickbar, um jederzeit zur Navigation zurückzukommen.
  • Die neue Uhren-App für iPads
  • Weltzeituhr
  • Große Ansicht der Uhr
  • Stoppuhr
  • Wir beginnen mit einer Fahrt. Auch im Sperrbildschirm wird eine aktive Navigation angezeigt.
  • Routenberechnungen funktionieren recht schnell.
  • Beginn einer Fahrt von der Kleiststraße zum Büro von Golem.de
  • Die 3D-Ansicht auf dem iPad ist übersichtlich und kann gut abgelesen werden.
  • Übersicht über die Wegpunkte
  • Wer will, kann auch Musik parallel laufen lassen. Sie wird während Ansagen der Navigation kurzzeitig heruntergeregelt.
  • Hier ist eigentlich ein überirdischer U-Bahnhof auf der linken Seite.
  • Eine Routenabweichung sorgte beim Test für eine plötzliche Ankunft.
  • Wir mussten die Navigation neu starten.
  • Abbiegekombinationen werden vorzeitig angezeigt.
  • Auch hier fehlt ein U-Bahnhof zur Orientierung. Stattdessen wird ein Nagelstudio sehr auffällig angezeigt.
  • Wir wollen zum Oranienplatz. Laut der App gibt es davon zwei, was zu einem Umweg führt.
  • Auf dem iPhone wurde die Musik-App überarbeitet.
  • Sie wirkt moderner ...
  • ... bringt aber keine neuen Funktionen.
  • Auch die Wetter-App wurde überarbeitet.
  • Sperrbildschirm
  • Viele Neuerungen gibt es in den Systemeinstellungen.
  • Der praktische Nicht-stören-Modus...
  • ... kann zeitgesteuert eingesetzt werden.
  • Umfangreiche Datenschutzeinstellungen
  • Hier stellt der Nutzer ein, welche Apps auf Fotos zugreifen können.
  • Das geht auch mit Kontakten.
  • Wer will, kann die Datenschutzeinstellungen einzeln per Passwort...
  • ... grundsätzlich sperren.
  • In der Accountabsperrung fehlt leider eine direkte Einstellung der Accounts. Bei den Datenschutzeinstellungen ist der direkte Zugriff auch in den Sperroptionen möglich.
  • Navigation auf einem iPhone 4
  • Wegpunkte...
  • ... und Navigation ohne Turn-by-Turn-Funktion
  • Der Nutzer muss selbst hin- und herwischen.
  • Zielpunkt
  • Eine gesperrte Straße
  • Die deutsche Sprache passt gerade so in die Felder der App.
  • Letzte Orte
  • Der App Store wurde überarbeitet.
  • Nutzer sehen nun schneller die Neuerungen einer App und laufende Updates.
  • Kleine Designänderungen bei der  Statusleiste, die sich nun anpasst. Auch das Ziffernfeld ist überarbeitet worden.
  • Versatz beim U-Bahnhof. Der ist eigentlich in der Mitte des Kreisverkehrs. Gleisanlagen, auch oberirdische, sind als solche nicht zu erkennen.
  • Der Hauptbahnhof von Berlin hat bei Apples Karten-App wenig Bedeutung.
  • Nur Bahnkenner wissen, dass der Lehrter Bahnhof Berlins wichtigster Bahnhof ist.
  • Die Gleisanlagen des Bahnhofs sind als solche nicht erkennbar.
  • Auf der Suche nach den Flughäfen von Berlin (fliederfarbene Flächen)
  • Wer die Karte vergrößert, sieht einen weiteren Flughafen sowie den Namen des längst geschlossenen Flughafens Tempelhof.
  • Der Flughafen Tegel ist als solcher nicht einmal ausgezeichnet. Google Maps kann das besser.
  • Die Suche nach dem Hauptbahnhof zeigt seltsame Ergebnisse an.
  • Dank Yelp-Daten ist er trotzdem zu finden.
  • Yelp-Daten
  • Nach dem Versuch, per ÖPNV zu navigieren, schlägt Apple einem vor, die BART-App aus San Francisco zu nutzen.
  • Passbook
  • Passbook
  • Vorlagen für Rufabweisungen
  • Ein abgebrochener Anruf kann so schnell beantwortet werden.
  • Safari bietet nun nicht nur iCloud-Tabs,...
  • ... sondern auch einen neuen Vollbildmodus.
  • Der Teilen-Knopf wurde deutlich verbessert...
  • ... und passt sich den Anwendungen an.
  • Es gibt jetzt als Neuerung auch ein VIP-Postfach.
  • Personen müssen erst als VIP definiert werden.
  • Apples iOS 6 bietet jetzt optional Umlaute und das ß auf der Tastatur.
  • Die Karten-App zeigt nun 3D-Gebäude an.
  • Berliner Fernsehturm
  • Vor allem große Städte sind in der 3D-Ansicht verfügbar. Hier ist Barcelona zu sehen.
  • Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família von oben...
  • ... und von der Seite
  • München in der Nähe des Gasteigs. Die 3D-Grenze endet kurz davor.
Der Stadtplan von iOS 6 (Tom Tom) sieht hübsch aus, aber...

Selbst bei Flughäfen gibt es Defizite. Dafür bieten die Tom-Tom-Karten zahlreiche Points of Interest (POI), die vermutlich vom Openstreetmap-Projekt stammen. Der Nutzer muss aber, um Restaurants und Museen zu finden, beim iPhone ziemlich stark zoomen. Das missfällt uns an der App insgesamt: Sie sieht zwar schick aus, um das zu erreichen, werden aber selbst Straßennamen teils viel zu spät eingeblendet. Unserem Verständnis nach sind Stadtpläne, auch gedruckte, aber nun einmal mit vielen Informationen auf kleinem Raum belegt.

Bei den wenigen Points of Interest gibt es teils einen Versatz um ein paar hundert Meter. Das stört vor allem bei der Navigation, wie auf der nächsten Seite eingehend erklärt wird. Das Problem hatte aber auch Google Maps ab und an.

Sehr hübsch ist die neue 3D-Kartenansicht mit Gebäuden. Die aktiviert der Nutzer über die Satellitenansicht. Dann wird ein zusätzliches Symbol mit Häusern angezeigt. Die Karte wird nicht nur gekippt, sondern auch Gebäude in 3D angezeigt. Die Technik wurde durch den Aufkauf von C3 Technologies Teil von Apple und funktioniert vor allem im Innenstadtbereich von Großstädten. Dazu gehören auch Berlin und München. Die Bilder sind vor allem bei Städten mit vielen Wolkenkratzern sehr eindrucksvoll. Außerdem soll die Funktion auch bei der Navigation funktionieren. Laut Apple geht das aber nur in den USA. In Berlin schaltet sich die Gebäudeansicht ab.

Die 3D-Ansicht ruckelt sowohl auf dem iPad 2 als auch dem iPad 3 mit seiner hohen Auflösung zum Teil deutlich. Zudem fallen lange Ladezeiten auf, selbst über das WLAN. Die iPads speichern zudem kaum Daten zwischen, so dass schon bei wenigen Bewegungen erneut Daten nachgeladen werden müssen.

Für die Detailbeurteilung haben wir uns das Kartenmaterial vor allem im Raum Berlin angeschaut, der Heimatstadt von Golem.de. Dabei sind einige Mängel zu entdecken, die bei einer Großstadt nicht vorkommen sollten.

 Neue und veränderte AppsAutofahrer profitieren von den Tom-Tom-Karten, auch wenn Orte fehlen 
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ÖsiMadl 10. Okt 2012

Hast dus selbst mal ausprobiert? Hab mir erst eins bestellt, weil ich mal was anderes...

swissmess 25. Sep 2012

Wo kann ich mich hinwenden, falls ich mein Haus verpixeln lassen wollte? Manchmal frage...

caso 24. Sep 2012

Es gibt doch sogar mit einem Jailbreak die Möglichkeit Siri auf älteren Geräten zu benutzen.

megaseppl 24. Sep 2012

Ich hab nun auch die ein oder andere Route hinter mir. Was mich bei der Apple-Navi...

violator 23. Sep 2012

Aber Apple verklagt alle, wenn sie abgerundete Ecken, grüne Telefonhörericons und...


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