• IT-Karriere:
  • Services:

Galerie-App sieht einladender aus

Die Fotos-App hat Apple tiefgreifend überarbeitet und ihr auch ein neues, modernes Design verpasst. Auf der Startseite werden wir nicht mehr nur mit einer Fülle von gleich großen Foto-Thumbnails begrüßt, sondern einer Mischung aus unterschiedlich großen Vorschauen. In der monatlichen Ansicht gruppiert die App Bilder einzelner Daten zu Ordnern und verpasst diesen ein Deckblatt. Auch die Jahresübersicht wird entsprechend dargestellt. Das finden wir deutlich schöner als die bisherige Präsentation, in der einfach alle Bilder nebeneinander und gleich groß angezeigt wurden. Wem diese Ansicht allerdings besser gefällt, kann sie in dem Menüpunkt Alle Fotos weiterhin auswählen.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Ingolstadt

Haben wir Freunden im Personen-Album ein Geburtsdatum zugewiesen, zeigt uns die App an deren Geburtstagen an. In der Jahres-Ansicht ändert sich das Deckblatt und zeigt kontextabhängig diejenigen Bilder an, die wir am gleichen Datum in den vergangenen Jahren gemacht haben. Im September bekommen wir entsprechend als Titelbild für das Album 2018 ein Foto angezeigt, das wir im September 2018 aufgenommen haben.

Komfortablere Bildbearbeitung mit neuen Funktionen

Auch die Bildbearbeitungsfunktionen in der Fotos-App hat Apple überarbeitet. Anstatt wie bisher in unterschiedlichen Menüs die einzelnen Bearbeitungspunkte herauszusuchen, können wir jetzt alle Bearbeitungsoptionen direkt anwählen. Zudem hat Apple einige Punkte hinzugefügt, einen Automatikmodus gibt es ebenfalls wieder. Eine große Zahl an Fotobearbeitungsfunktionen können wir auch für Videos verwenden. Das neue Layout finden wir deutlich übersichtlicher und zeitgemäßer als das vorherige.

  • In Apples Karten-App können Nutzer sich jetzt auch in bestimmten Städten umschauen - unter anderem in San Francisco. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können uns wie bei Googles Street View umschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ebenfalls weiter verbessert hat Apple den Informationsgehalt und die Darstellung der Karten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Porträtmodus können wir die Ausleuchtung des Gesichts steuern. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist außerdem der High-Key-Mono-Modus, der ein Porträt in Schwarzweiß und mit weiß getünchtem Hintergrund aufnimmt. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Galerie-App hat Apple unter anderem die Bearbeitungsfunktionen überarbeitet und neu gestaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist auch die Darstellung der Bilder, hier die neue Tagesansicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Monats- ...
  • ... und Jahresansicht sieht jetzt anders aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Ebenso neu gestaltet hat Apple die Erinnerungen-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Termine und Sammlungen werden übersichtlicher angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erstellen wir einen neuen Termin, können wir über eine Schnellzugriffsleiste einfach ein Datum oder einen Ort hinzufügen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können unter iOS 13 wieder Memojis von sich erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Anpassungsmöglichkeiten sind zahlreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Die fertigen Memojis können unter iOS 13 auch als Sticker versendet werden, beispielsweise an Nutzer, die kein iPhone verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt bereits erste Apps, die Apples eigenes Anmeldesystem verwenden. (Screenshot: Golem.de)
In der Galerie-App hat Apple unter anderem die Bearbeitungsfunktionen überarbeitet und neu gestaltet. (Screenshot: Golem.de)

Wie die Galerie-App hat Apple auch die Erinnerungen-Anwendung stark überarbeitet. Der etwas angestaubte Notizbuch-Look unter iOS 12, bei dem die Memo-Sammlungen auf Reitern angeordnet sind, ist einer übersichtlicheren, sauberen Darstellung gewichen. In der neuen App werden die Sammlungen als Listen untereinander angezeigt; darüber finden wir als Schnellverknüpfungen alle Erinnerungen, die heute ablaufen, sowie alle generell eingeplanten Memos. Diese werden automatisch nach Ablaufdatum sortiert.

Erstellen wir einen neuen Eintrag, können wir über die neue Schnellzugriffsleiste unsere Erinnerung direkt über die Tastatur des iPhones mit einem Ablaufdatum oder einem Ort versehen. Markierungen oder Dokumente können wir hingegen noch nicht anhängen: Die entsprechenden Schaltflächen gibt es zwar bereits, sie funktionieren bei uns aber nicht. Insgesamt macht die neue Erinnerungs-App einen sehr guten Eindruck auf uns: Sie ist übersichtlicher als der Vorgänger und bietet mit der Schnellzugriffsleiste einen einfachen Weg, Erinnerungen weiter zu verfeinern.

Lautstärkeregler nervt nicht mehr

Neben den angesprochenen offensichtlichen Änderungen gibt es noch eine Reihe kleinerer Verbesserungen, von denen wir einige beispielhaft aufführen wollen. Die Bildschirmtastatur ermöglicht Wischbewegungen, Texte können also eingegeben werden, indem wir mit dem Finger nacheinander über die Buchstaben des jeweiligen Wortes wischen. Das ist besonders bei einhändigem Betrieb hilfreich.

Eine weitere eher kleine, aber in unseren Augen sehr sinnvolle und überfällige Änderung betrifft die Lautstärkeeinstellung: Erhöhen oder verringern wir die Lautstärke unter iOS 13, wird uns nicht wie bisher mitten auf dem Display eine entsprechende Einblendung angezeigt. Stattdessen wird am Bildschirmrand direkt neben der Lautstärkewippe eine Anzeige eingeblendet, die unseren Blick auf die Bildschirminhalte nicht versperrt.

Ausprobieren konnten wir auch Anmelden mit Apple, Apples neuen Anmeldedienst, der eine Alternative zum Login mit Facebook, Google und anderen darstellt. Wir haben uns in der App Bring! mit der neuen Funktion eingeloggt; dabei können wir auswählen, ob Apple unsere E-Mail-Adresse an den Dienst weitergeben soll oder nicht. Wird die Adresse nicht weitergegeben, erstellt Apple eine eigene. Entsprechende E-Mails werden dann an uns weitergeleitet.

Weitere Verbesserungen von iOS 13 betreffen Car Play, Augmented Reality und die Memojis, die künftig auch als Sticker an Nutzer verschickt werden können. Von der Leistung her sollen Apps unter iOS 13 bis zu zweimal so schnell starten wie unter iOS 12. Im Alltag konnten wir allerdings in unseren Direktvergleichen keine nennenswerte Geschwindigkeitsverbesserung ausmachen. Deutlicher sollten sich aber die angekündigten kleineren App-Pakete bemerkbar machen: Apple zufolge sollen im Herbst 2019 die Anwendungen aus dem App Store so komprimiert werden, dass sie bis zu 50 Prozent weniger Speicherplatz benötigen. App-Updates sollen im Durchschnitt um bis zu 60 Prozent kleiner werden.

Fazit

Apples Änderungen bei iOS 13 mögen vom Systemverhalten nicht so auffällig sein wie die von iOS 12, der Hersteller hat allerdings einiges dafür getan, eine Reihe von Apps moderner und benutzerfreundlicher zu gestalten. Das betrifft besonders die Erinnerungen- und die Fotos-App.

Umfangreich sind auch die Ergänzungen bei der Karten-App: Der neue Umsehen-Modus ermöglicht endlich auch bei Apple eine Straßenansicht, wie es sie bei Google Maps schon seit über zehn Jahren gibt. Apple sollte hier möglichst schnell weitere Städte hinzufügen. Die Umsetzung gefällt uns sehr gut, in der Praxis lässt sich Umsehen komfortabler verwenden als Street View.

Wer mit seinem iPhone gerne Porträts mit Beleuchtungseffekten aufnimmt, wird sich über die neuen Einstellungsmöglichkeiten freuen. Interessanter finden wir den neugestalteten Bildbearbeitungsmodus. Der systemweite Dark Mode ist gut umgesetzt und wird sicherlich seine Fans finden.

iOS 13 soll ab dem 19. September 2019 für alle unterstützten Geräte verfügbar sein. Das Upgrade kann auf alle iPhones ab dem iPhone SE und iPhone 6S geladen werden. Zudem steht die Aktualisierung für den iPod Touch der siebten Generation zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Karten-App mit Street-View-Pendant
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

thorben 23. Sep 2019

ich meine, dass ich das früher auch mal hatte... das 11 pro max hat es defintiv nicht...

matzenordwind 23. Sep 2019

Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage zu iPad OS13. Haben sie da gegenüber iOS12 aufm...

Hanfos 22. Sep 2019

Ich schalte es immer aus indem ich einfach kurz "Siri schalte BT/WLAN aus" sage Das mit...

meav33 21. Sep 2019

Das symbol ist zumindest bei mir in iOS 13.1 vorhanden

Joblow 20. Sep 2019

Auf der Webseite nach ganz unten scrollen, Einstellungen und Layout-Umschalter klicken...


Folgen Sie uns
       


    •  /