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Karten-App mit Street-View-Pendant

Der Dark Mode funktioniert auch in der Karten-App von iOS 13. Hier finden sich einige der auffälligsten Verbesserungen, die Apple in der neuen Version seines Betriebssystems durchgeführt hat. Beim Öffnen der Anwendung fällt uns sofort auf, dass unsere Favoriten sowie die gespeicherte Heim- und Arbeitsadresse direkt unter der Suchleiste positioniert und sofort auswählbar sind. Unter iOS 12 müssen wir den Favoritenordner erst noch öffnen, bevor wir einen Standort auswählen können. Zudem können wir Sammlungen erstellen und diese mit Freunden teilen.

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Apple zufolge soll das Kartenmaterial bessere Details anzeigen, beispielsweise hinsichtlich des Nahverkehrs. Das können wir anhand des Kartenmaterials zu New York bestätigen: Bei den U-Bahn-Stationen werden Ausgänge genauer als zuvor dargestellt. Generell fällt beim Vergleich der Karten von Apple und der von Google auf, um wie viel detaillierter Apple den Nahverkehr abbildet. In Berlin beispielsweise werden uns bei Haltestellen alle Bus- und Bahnlinien direkt in der Karte angezeigt, die Bushaltestellen sind zudem korrekt im Stadtbild eingezeichnet - das ist für den Überblick sehr viel praktischer als bei Google Maps.

Apple führt endlich Street-View-Pendant ein

Neu unter iOS 13 ist auch die Straßenansicht Look Around, auf Deutsch: Umsehen genannt. Apples Version von Googles Street View funktioniert bisher in San Francisco, Las Vegas und Honolulu und soll im Laufe des Jahres 2020 auf weitere Städte ausgeweitet werden. Analog zu Street View können wir uns durch abfotografierte Straßen bewegen, was gut funktioniert. Die Bedienung unterscheidet sich etwas von der in Google Maps, wir finden sie stellenweise besser.

  • In Apples Karten-App können Nutzer sich jetzt auch in bestimmten Städten umschauen - unter anderem in San Francisco. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können uns wie bei Googles Street View umschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ebenfalls weiter verbessert hat Apple den Informationsgehalt und die Darstellung der Karten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Porträtmodus können wir die Ausleuchtung des Gesichts steuern. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist außerdem der High-Key-Mono-Modus, der ein Porträt in Schwarzweiß und mit weiß getünchtem Hintergrund aufnimmt. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Galerie-App hat Apple unter anderem die Bearbeitungsfunktionen überarbeitet und neu gestaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist auch die Darstellung der Bilder, hier die neue Tagesansicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Monats- ...
  • ... und Jahresansicht sieht jetzt anders aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Ebenso neu gestaltet hat Apple die Erinnerungen-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Termine und Sammlungen werden übersichtlicher angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erstellen wir einen neuen Termin, können wir über eine Schnellzugriffsleiste einfach ein Datum oder einen Ort hinzufügen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können unter iOS 13 wieder Memojis von sich erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Anpassungsmöglichkeiten sind zahlreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Die fertigen Memojis können unter iOS 13 auch als Sticker versendet werden, beispielsweise an Nutzer, die kein iPhone verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt bereits erste Apps, die Apples eigenes Anmeldesystem verwenden. (Screenshot: Golem.de)
Wir können uns wie bei Googles Street View umschauen. (Screenshot: Golem.de)

So können wir in den verfügbaren Städten den Umsehen-Modus aktivieren, der uns nicht nur die verfügbaren Straßen anzeigt, sondern im oberen Bereich des Bildschirms auch eine kleine Vorschau des Umgebungsfotos. Dieses können wir bildschirmfüllend anzeigen lassen und uns dann auch in der virtuellen Darstellung bewegen. Anders als bei Street View ist diese Navigation merklich intuitiver, fehlerfreier und schöner anzusehen: Mit dem Zeigefinger können wir uns im dargestellten Umgebungsbild umsehen; wollen wir uns an einen anderen Ort bewegen, tippen wir diese Stelle mit einem Doppeltipp an.

Die Bewegung von einem Ort zum nächsten ist weitaus besser animiert als bei Street View. Bei Googles Straßenansicht wird die Darstellung stark verzerrt, bei Apples Karten-App ist die Animation sehr viel realistischer. Durch den notwendigen Doppeltipp für die Bewegung vermeiden wir zudem, uns unabsichtlich durch die Straßen zu bewegen, was uns bei Street View ärgerlicherweise immer wieder passiert.

Street View gibt es seit über zehn Jahren

Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass Apple verglichen mit Google viel zu lange für die Einführung von Umsehen benötigt hat. Street View kam im Mai 2007 in den ersten Städten zum Einsatz - das ist über zwölf Jahre her. Zum Veröffentlichungszeitpunkt von Umsehen wird der Dienst in drei Städten in den USA verfügbar sein - Googles Street View hingegen deckt an der Ostküste der Vereinigten Staaten eine Fläche von bis zu 98 Prozent, an der Westküste 88 Prozent des öffentlichen Straßennetzes ab. Apples Umsetzung gefällt uns zwar sehr gut, der Dienst war allerdings auch absolut überfällig.

Auch die Kamera-App und die Galerie-Anwendung Fotos hat Apple mit neuen Funktionen versehen. Bei der Kamera betreffen diese die Porträtfunktion: Neu ist ein High-Key-Modus, der ein Schwarzweißporträt vor einem künstlich erzeugten weißen Hintergrund aufnimmt. Das finden wir sehr viel praktischer als die Bühnenlichtfunktion, bei der der Hintergrund schwarz ist - und mit der wir nie wirklich warm geworden sind, da die Trennung zwischen Vordergrund und schwarzem Hintergrund einfach nicht gut aussieht. Zudem können wir im Porträtmodus bei allen Modi außer bei Natürliches Licht die Intensität der künstlichen Lichtquelle regulieren.

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 iOS 13 im Test: Apple macht iOS hübscherGalerie-App sieht einladender aus 
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thorben 23. Sep 2019

ich meine, dass ich das früher auch mal hatte... das 11 pro max hat es defintiv nicht...

matzenordwind 23. Sep 2019

Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage zu iPad OS13. Haben sie da gegenüber iOS12 aufm...

Hanfos 22. Sep 2019

Ich schalte es immer aus indem ich einfach kurz "Siri schalte BT/WLAN aus" sage Das mit...

meav33 21. Sep 2019

Das symbol ist zumindest bei mir in iOS 13.1 vorhanden

Joblow 20. Sep 2019

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