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iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue iOS 12 auf dem iPhone X
Das neue iOS 12 auf dem iPhone X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ab dem 17. September 2018 soll das neue iOS 12 für alle unterstützten iPhones und iPads erhältlich sein, die Betaphase ist damit abgeschlossen. Apple setzt bei der neuen Version seines mobilen Betriebssystems weniger auf umfangreiche neue Funktionen denn auf kleinere Verbesserungen, die den Alltag der Nutzer verbessern sollen.

Inhalt:
  1. iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
  2. Schneller, höher, weiter
  3. Siri soll nützlicher werden
  4. Fazit

Am 13. September 2018 ist die sogenannte Golden-Master-Version von iOS 12 erschienen, die finale Version der Betaphase. Diese entspricht gemeinhin derjenigen Version, die anschließend auch auf die iPhones und iPads geliefert wird - sie ist mit der finalen Version also identisch. Wir haben die Golden Master auf ein iPhone X installiert und uns die neuen Funktionen angeschaut.

Optisch unterscheidet sich iOS 12 nicht nennenswert von iOS 11: Das grundlegende Design behält Apple bei, ebenso die Gestensteuerung. Diese wird bei den neu vorgestellten und wohl auch bei künftigen Smartphones die einzige Art der Bedienung sein, da es keine neuen iPhones mit Homebutton mehr gibt. Die Wischgesten sind bei iOS 12 identisch mit denen von iOS 11: Ein Wisch von unten ins Display hinein ruft den Hauptbildschirm auf, behalten wir unseren Daumen auf dem Display, öffnet sich die Übersicht über die zuletzt verwendeten Apps.

Leider hat Apple auch die Position des Kontrollzentrums unverändert gelassen. Es wird weiterhin durch einen Wisch von oben in den rechten Teil neben der Notch geöffnet, was besonders für Linkshänder umständlich ist. Aber auch Rechtshänder dürften beim neuen iPhone Xs Max ihre Probleme haben, diese Geste mit einer Hand auszuführen. Wischen wir von links neben der Notch in das Display, öffnen sich die Benachrichtigungen.

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Diese sind unter iOS 12 endlich nach Anwendungen gruppiert - zumindest theoretisch: Sendet eine App mehrere Benachrichtigungen, beispielsweise eine Social-Media-Anwendung, werden die einzelnen Beiträge in einem zusammengefasst, was weitaus übersichtlicher als bisher ist. Bei uns hat das in der Grundeinstellung "Automatisch" allerdings nicht geklappt, erst, als wir die Einstellungen der Benachrichtigungen auf "nach App" gestellt haben, fand die Gruppierung statt.

  • Neu in iOS 12 ist die Möglichkeit, seine Bildschirmzeit einzusehen und zu limitieren. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Bildschirmzeit-Einstellungen können wir einstellen, wie lange wir verschiedene App-Kategorien nutzen können. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Sortierung nach Kategorie und nicht nach einzelnen Apps ist sinnvoll, da so beispielsweise nach dem Ablauf des Limits einer App nicht mit einer ähnlichen weiter prokrastiniert werden kann. (Screenshot: Golem.de)
  • IOS 12 erstellt die App-Kategorien automatisch, wir können Apps aber auch auf eine White List setzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Fünf Minuten vor Ablauf des Zeitlimits erhalten wir eine Warnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach Ablauf des Zeitlimits können wir die betroffenen Apps nicht mehr ohne weiteres verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle Apps der gesperrten Kategorie sind dann ausgegraut. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können wie bei Android 9 die Sperre aber umgehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Limitierung kann auch für Kinder eingerichtet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri kann bestimmte App-Funktionen jetzt per Kurzbefehl verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Je nachdem, welche Apps installiert sind, stehen uns verschiedene Kurzbefehle zur Verfügung, die mit einem eigenen Sprachbefehl versehen werden können. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit den neuen Memojis können wir Animojis von uns selbst erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese stehen dann wie die anderen Animojis zur Auswahl bereit. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Memoji kann dann in Apps verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die neue Nicht-stören-Funktion, die auch ortsabhängig arbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Einzelne Apps können auch auf leise gestellt werden. Dann senden sie uns zwar noch Benachrichtigungen, verursachen aber keine Systemtöne mehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fotos-App hat einen KI-gestützten Suchmodus bekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Benachrichtigungen können unter iOS 12 jetzt endlich nach Apps sortiert gesammelt dargestellt werden.(Screenshot: Golem.de)
Benachrichtigungen können unter iOS 12 jetzt endlich nach Apps sortiert gesammelt dargestellt werden.(Screenshot: Golem.de)

Benachrichtigungen können in der Gruppierung geöffnet werden, dann erscheinen sie einzeln und können wie bisher auch einzeln gelöscht werden. Neu ist, dass sie jetzt auch alle zusammen gelöscht werden können. Außerdem können wir Benachrichtigungen generell leise schalten, das heißt, sie werden zwar in der Benachrichtigungszentrale angezeigt, unterbrechen uns aber nicht.

Praktisch finden wir auch die neue Nicht-stören-Funktion, die wir nicht nur zeitlich einstellen, sondern auch an einen Ort binden können. So können wir das iPhone stummschalten, solange wir den Ort nicht verlassen, an dem wir uns gerade befinden. Entfernen wir uns davon, werden die Benachrichtigungen wieder eingeschaltet.

Schneller, höher, weiter 
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Dave_Kalama 26. Sep 2018

12h Vollgas, 2,3 Tage normaler Gebrauch. Gibts bei Apple nicht. Pixel und Essential...

Smoffte 19. Sep 2018

Es ist meine Meinung, dass es eine Frage der Gewohnheit und des individuellen Geschmackes...

deefens 19. Sep 2018

Klar passt das. iPhone 6 Plus, gibts z.B. auf Amazon unter 400 Euro.

plutoniumsulfat 18. Sep 2018

Wie wärs damit, erst neue Versionen rauszuhauen, wenn man auch was neues hat?

gol 18. Sep 2018

Twitter, Safari, Quizduell (diese wurde direkt nach iOS12 Neustart geupdatet...


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