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Schneller, höher, weiter

Das neue iOS 12 reagiert Apple zufolge schneller als sein Vorgänger; der Hersteller spricht von 40 Prozent schnelleren Starts von Apps. Die Kamera soll um bis zu 70 Prozent schneller starten, wenn wir sie vom Sperrbildschirm aus aufrufen. Zugegebenermaßen fällt es uns schwer, diese Zahlen zu beurteilen - uns kam das iPhone X unter iOS 11 schon recht schnell vor. Das Betriebssystem arbeitet aber angenehm flüssig, Apps starten schnell.

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Apple versucht mit iOS 12, ähnlich wie Google oder auch Facebook, auf eine ausgewogene Benutzung des Smartphones seitens der Nutzer zu achten. Dafür hat das Unternehmen in den Einstellungen die neue Funktion "Bildschirmzeit" ergänzt, die uns zum einen anzeigt, wie lange wir welche Arten von Apps verwendet haben. Zum anderen können wir hier App-Limits sowie eine Auszeit einplanen.

  • Neu in iOS 12 ist die Möglichkeit, seine Bildschirmzeit einzusehen und zu limitieren. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Bildschirmzeit-Einstellungen können wir einstellen, wie lange wir verschiedene App-Kategorien nutzen können. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Sortierung nach Kategorie und nicht nach einzelnen Apps ist sinnvoll, da so beispielsweise nach dem Ablauf des Limits einer App nicht mit einer ähnlichen weiter prokrastiniert werden kann. (Screenshot: Golem.de)
  • IOS 12 erstellt die App-Kategorien automatisch, wir können Apps aber auch auf eine White List setzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Fünf Minuten vor Ablauf des Zeitlimits erhalten wir eine Warnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach Ablauf des Zeitlimits können wir die betroffenen Apps nicht mehr ohne weiteres verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle Apps der gesperrten Kategorie sind dann ausgegraut. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können wie bei Android 9 die Sperre aber umgehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Limitierung kann auch für Kinder eingerichtet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri kann bestimmte App-Funktionen jetzt per Kurzbefehl verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Je nachdem, welche Apps installiert sind, stehen uns verschiedene Kurzbefehle zur Verfügung, die mit einem eigenen Sprachbefehl versehen werden können. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit den neuen Memojis können wir Animojis von uns selbst erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese stehen dann wie die anderen Animojis zur Auswahl bereit. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Memoji kann dann in Apps verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die neue Nicht-stören-Funktion, die auch ortsabhängig arbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Einzelne Apps können auch auf leise gestellt werden. Dann senden sie uns zwar noch Benachrichtigungen, verursachen aber keine Systemtöne mehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fotos-App hat einen KI-gestützten Suchmodus bekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Benachrichtigungen können unter iOS 12 jetzt endlich nach Apps sortiert gesammelt dargestellt werden.(Screenshot: Golem.de)
Neu in iOS 12 ist die Möglichkeit, seine Bildschirmzeit einzusehen und zu limitieren. (Screenshot: Golem.de)

Auf dem Startbildschirm von "Bildschirmzeit" wird uns im oberen Bereich angezeigt, wie lange wir heute bereits den Bildschirm unseres iPhones angeschaltet hatten. Diese Zeit ist in einer Übersicht in App-Rubriken eingeteilt, beispielsweise "Soziale Netzwerke" oder "Kreativität". Neue Apps sortiert iOS selbstständig in diese Rubriken ein. Klicken wir die Grafik an, erscheint eine Aufschlüsselung in Tageszeiten sowie nach den einzelnen Apps.

Wie bei Android 9 finden wir einen derartigen Überblick sehr interessant, da zumindest wir mittlerweile das Gefühl verloren haben, wie lange wir tatsächlich am Tag auf unser Smartphone blicken. "Bildschirmzeit" bietet uns entsprechend auch Möglichkeiten an, unsere Nutzungszeit zu reduzieren. Dafür können wir sogenannte App-Limits festlegen, die nach einem ähnlichen Prinzip wie unter Android 9 funktionieren.

Anders als bei Googles Betriebssystem wählen wir unter iOS 12 allerdings keine einzelnen Apps aus, sondern gleich ganze Kategorien. Wollen wir beispielsweise nicht alle Social-Network-Apps zeitlich limitieren, müssen wir einzelne Apps im Nachhinein auf eine Whitelist setzen. Das kann bei vielen Apps etwas mühselig sein.

Einteilung in Rubriken ist sinnvoll

Der Vorteil ist, dass wir beispielsweise nicht unsere Zeit bei Facebook aufbrauchen und danach bei Instagram weiter prokrastinieren können. Ist das Limit für soziale Netzwerke aufgebraucht, funktioniert keine App der Kategorie mehr - das ist konsequent. Fünf Minuten vor Erreichen der Limitierung bekommen wir eine Warnung, dass unsere Zeit fast aufgebraucht ist.

Wirklich konsequent sind die App-Limits von iOS 12 aber wie die von Android 9 nicht. Ist unsere Zeit aufgebraucht, werden die betroffenen Apps zwar auf dem Startbildschirm mit einem Uhrglas markiert, rufen wir sie auf, erhalten wir lediglich den Hinweis, dass das Limit erreicht sei; wir können aber einfach eine Schaltfläche drücken und die App anschließend weiterverwenden. Die Aufhebung des Limits können wir auf 15 Minuten beschränken oder gleich für den ganzen Tag gelten lassen.

Über "Bildschirmzeit" können wir auch vorgeben, wie viel Zeit Kinder mit eigenem iTunes-Konto mit bestimmten Apps verbringen dürfen. Außerdem können wir eine Auszeit einstellen, in der Apps und Mitteilungen blockiert werden - beispielsweise zu einer Zeit, zu der wir schlafen gehen sollten.

Insgesamt gefallen uns die Möglichkeiten, unseren Smartphone-Konsum einzuschränken, etwas besser als bei Android 9. Die Funktion ist grundlegend zwar nahezu identisch, die Umsetzung in iOS 12 wirkt auf uns insgesamt aber runder. Zudem finden wir die Einteilung in Rubriken gut, da wir so unsere Zeit nicht mit anderen, ähnlichen Apps verdaddeln können - vorausgesetzt natürlich, wir nehmen die ganze Sache ernst und klicken das Limit nicht einfach weg.

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 iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machenSiri soll nützlicher werden 
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Dave_Kalama 26. Sep 2018

12h Vollgas, 2,3 Tage normaler Gebrauch. Gibts bei Apple nicht. Pixel und Essential...

Smoffte 19. Sep 2018

Es ist meine Meinung, dass es eine Frage der Gewohnheit und des individuellen Geschmackes...

deefens 19. Sep 2018

Klar passt das. iPhone 6 Plus, gibts z.B. auf Amazon unter 400 Euro.

plutoniumsulfat 18. Sep 2018

Wie wärs damit, erst neue Versionen rauszuhauen, wenn man auch was neues hat?

gol 18. Sep 2018

Twitter, Safari, Quizduell (diese wurde direkt nach iOS12 Neustart geupdatet...


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