Anpassung gelingt Apple erstaunlich gut

Die größte Anpassung ist erneut die Auflösung und die wirkt wieder krumm: 2.436 x 1.125 Pixel gibt Apple offiziell an. Durch die Aussparung im Display, in der die Sensorik für Face ID untergebracht wurde, lassen sich die Werte allerdings nicht einfach miteinander multiplizieren, um die genaue Anzahl der Pixel herauszufinden. Und die effektive Fläche zu bestimmen, ist ebenfalls nicht so einfach, wie Human Interface Guidelines des iPhone X zu entnehmen ist.

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Faktisch handelt es sich um ein 2:1-Display mit zwei Hörnern, den Statusanzeigen - ein Format, das bei Videos zu deutlichen Einschnitten beim Standardmodus führt. 16:9-Videos aus Fernsehproduktionen werden oben, unten und durch die Aussparung beschnitten. Cinemascope wird seitlich arg beschnitten. Zum Glück lässt sich das umstellen und dank der hervorragenden Schwarzwerte des Panels stören die Balken auch am Abend nicht.

Doch wichtiger als die Filme sind im Alltag die Apps, die also de facto ein 2:1-Panel nutzen und damit 2.250 x 1.125 Pixel - wobei wir hier die abgerundeten Ecken ignorieren. Auch hier lässt sich keine einfache Multiplikation durchführen, doch sonderlich wichtig ist das nicht, da die runden Ecken kaum kritisch für das Interface sind. Die Screenshots haben natürlich die volle Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixeln. Die nicht sichtbaren Bereiche werden intern normal aufgefüllt und gerendert. Mit diesem groben Auflösungswert als Orientierung zeigt sich aber: Das passt zu keiner vorherigen iPhone-Generation so richtig. Es muss skaliert werden oder Balken müssen eingeführt werden - oder beides.

Bei alten Apps ist es tatsächlich so: Sie werden in der Breite kaum wahrnehmbar skaliert und oben sowie unten gibt es einen schwarzen Balken. Beim normalen Bedienen fällt uns das überhaupt nicht auf. Die schwarzen Balken könnten dank OLED auch ein Rahmen des Gehäuses sein. Auffallend ist, dass einige Apps wie etwa Clash Royale die Statussymbole für das WAN und WLAN sowie das Akku ausblenden. Eigentlich wäre das nicht nötig, denn die Ecken werden von dem Spiel ohnehin nicht genutzt. Doch Entwickler können sich explizit dafür entscheiden, die Statusinformationen auszublenden. Apple empfiehlt nur, dass die Entwickler sich über diesen Schritt zwecks iPhone-X-Anpassung noch einmal Gedanken machen sollten. Immer sichtbar bleibt das unten positionierte Navigationselement. Es gibt natürlich auch Apps, die die Statusleiste sichtbar lassen. Die finden sich vor allem im produktiven Umfeld.

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Sehr erfreulich ist, dass es dieses Mal kein Tastaturproblem gibt. Native und Alt-Tastatur unterscheiden sich kaum. Die neue Tastatur ist nur ein paar Pixel nach unten gerutscht. Ein vermeidbarer Fehler, aber nichts, was in der Praxis stört. Einen schönen Unterschied gibt es nur für Anwender mit unterschiedlichen Tastaturen. Das Weltkugelsymbol wird bei nativen Tastaturen unter diesen eingeblendet. Selbiges gilt für die Mikrofon-Taste. Das ist eine gute Entscheidung, da die Tastatur nicht an den unteren Rand rutscht. Denn selbst mit großen Händen ist die Distanz zwischen oberen und unteren Navigationselementen viel zu groß.

Das bedeutet auch, dass alte Apps, die nur bis zum iPhone 8 angepasst wurden, sich am einfachsten auf dem iPhone X bedienen lassen. Wer das iPhone 6 gewöhnt ist, kennt die Griffe bereits, um für eine bessere Daumenposition entsprechend umzugreifen, ohne das Telefon in Gefahr zu bringen.

Im Querformat sieht das aber anders aus.

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 Vom ersten iPhone zum iPhone XNur im Querformat gibt es deutliche Tastaturunterschiede 
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Trollversteher 29. Nov 2017

zB. mehr bzw breitere Register, höhere Speicherbandbreite durch die doppelte Datenbus...

pizuzz 27. Nov 2017

Ja, das mit der VAT vergess ich ständig. Danke.

Huviator 27. Nov 2017

Ja klar, Apple war der Erfinder und Google hat es von da kopiert... Gabs davor ja auch...

Huviator 27. Nov 2017

Also ich biete selbst noch ein Programm an, welches nur auf 32 bit verfügbar ist und mit...



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