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Dass das Display nicht komplett ausgenutzt wird, fällt beim iPhone X nicht auf.
Dass das Display nicht komplett ausgenutzt wird, fällt beim iPhone X nicht auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vom ersten iPhone zum iPhone X

Viele haben sich gewundert, warum Apple sich von der 32-Bit-Kompatibilität verabschiedet hat. So mancher erhoffte sich, dass durch die Entschlackung des Betriebssystems auch die Geschwindigkeit gesteigert würde. Doch selbst, wenn das der Fall wäre: iOS 11 verlangsamt den Betrieb auf alten iOS-Geräten so deutlich, dass von eventuellen 64-Bit-Geschwindigkeitsschüben unserer Erfahrung nach nichts übrig bleibt. Die Geschwindigkeit hat sich zuletzt immerhin leicht gebessert. Wie zu erwarten war, hat iOS 11.1 die Situation auf Altgeräten leicht entschärft.

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  • Die native Tastatur ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... und die alte Tastatur. Die Unterschiede stören nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Targobank nötigt einem die Touch-ID-Nutzung auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Apple erkennt eine fehlende Anpassung. Face ID lässt sich danach trotzdem nutzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Multitasking gut zu sehen: graue Balken für alte Apps. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Quermodus gibt es in Clash of Clans Balken oben und unten. (Screenshot: Golem.de)
  • Alte Apps, die Hochkant und Quermodus können und ... (Screenshot: Golem.de)
  • ...  im Quermodus minimal weniger Platz bieten. (Screenshot: Golem.de)
  • Apple Maps ist angepasst. Die Tastatur ist neu. (Screenshot: Golem.de)
  • Ohne Anpassung nervt die Tastatur im Quermodus etwas. (Screenshot: Golem.de)
  • iPhone-X-Updates sind in den letzten Wochen die Regel geworden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nicht kompatible Apps ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... lösen viele iPhone-X-Probleme. (Screenshot: Golem.de)
  • Mitunter werden auch gekaufte Apps nicht mehr heruntergeladen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nicht ideal: Der Gestenbereich wird zwar nicht blockiert, aber optisch stört es hier. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Anpassung bei Korean Air lässt sehr viel Platz. (Screenshot: Golem.de)
  • Sieht nicht so aus, wurde aber angepasst: die Hyatt-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schweizer waren schnell. Die SBB-App funktioniert gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei der Deutschen Bahn fehlen Anpassungen noch. (Screenshot: Golem.de)
  • Flightradar 24 im Hochkant- ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Quermodus. (Screenshot: Golem.de)
  • IMDb wurde angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • Anpassung bedeutet bei Tado vor allem mehr Freifläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Nintendo hat seine Mario-App angepasst ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... bei der Displaylänge würden wir aber lieber im Querformat spielen. (Screenshot: Golem.de)
  • Fing zeigt mehr Informationen dank mehr nutzbarer Fläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Reeder mit Anpassung (Screenshot: Golem.de)
  • Den Railmaps fehlen noch Anpassungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Instagram war eine der ersten Apps mit Anpassung. (Screenshot: Golem.de)
  • Conduct This im Breitbildformat (Screenshot: Golem.de)
  • Amazon Music wurde angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Airport App ist von Apple wohl aufgegeben worden. (Screenshot: Golem.de)
Die native Tastatur ...(Screenshot: Golem.de)

Schaut man sich das iPhone X an, dann erscheint die Entscheidung des Abschaffens der 32-Bit-Kompatibilität in einem völlig anderen Licht: Sie ist einfach praktisch. Denn so kommen viele Probleme gar nicht erst auf, die bei 32-Bit-Apps mit dem Gerät zu erwarten gewesen wären.

Um das verständlich zu machen, muss zunächst aber erst einmal betrachtet werden, wie zerfasert die iOS-Plattform gerade bei Smartphones im Laufe der Zeit geworden ist. Stabil war die Plattform hardwareseitig nur bis zum iPhone 5S. Apple trickste damals klug, um neue Funktionen zu bieten und die Kompatibilität hoch zu halten. So wurde beim Sprung vom 3GS und 4 eine höhere Auflösung mit einer simplen, aber hocheffektiven Vervierfachung der Pixel ermöglicht: von 480 x 320 auf 960 x 640.

Das wirklich gute Retina-Display wurde mit dem iPhone 4 eingeführt und machte es Entwicklern extrem einfach. Inkompatibilitäten waren nicht zu befürchten, denn alte Nicht-Retina-Apps konnten simpel hochskaliert werden. Die Darstellung neuer Apps war wunderschön. Die Umstellung gelang, ohne die Haptik für Anwender großartig zu ändern. Doch irgendwann wollte Apple wie die Konkurrenz ein größeres Display.

Das iPhone 5 war ein kluger Schachzug

Auch der nächste Schritt stellte Apple noch nicht vor Probleme. Das Display wurde einfach auf 1.136 Höhenpixel verlängert. Die Breite in Pixeln blieb gleich und alte Apps hatten nur einen schwarzen Rand. Beim schwarzen iPhone 5/5S fiel das nur geringfügig auf, dank recht guter Schwarzwerte des Displays. Haptisch änderte sich nicht viel. Ja, der Daumen musste für die obere linke Navigationsecke etwas stärker gestreckt werden, aber das gelang den meisten Anwendern ohne Probleme. Das Betriebssystem war nun einmal für die Erreichbarkeit der linken oberen Ecke für Rechtshänder geschaffen worden und die fünfte Zeile stellte in unserem Test damals kein Problem dar.

Doch die Android-Konkurrenz entwickelte sich weiter. Große Smartphones gewannen an Relevanz - sicher auch, weil das Publikum und dessen Augen mitalterten. Ein weiterer Grund dafür war, dass die extrem hohen Auflösungen von einem großen Display profitierten. Auch jüngere Nutzer wollten Filme auf dem Fernseher-Ersatz unterwegs sehen. Diesem Trend wollte Apple natürlich auch folgen und erschuf das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus.

Probleme mit skalierten alten Apps

Sie hatten eine erheblich größere Bilddiagonale als die Vorgänger. Doch die Pixeldichte zu reduzieren war nicht möglich, also wurde die Anzahl der Pixel pro Display nochmals erhöht. Das iPhone 6 bekam die äußerst krumm wirkenden 1.334 x 750 Pixel und das iPhone 6 Plus gar 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD). Alte Apps wurden zwangsläufig skaliert. Die Trauerrand-Lösung wollte Apple offenbar nicht, zumal weiße Smartphones immer beliebter wurden - es wäre eine hässliche Lösung gewesen.

Ergo skalierte Apple alte Apps und leider auch deren alte virtuelle Tastaturen. Der Konzern hatte die Entwickler nicht auf den Auflösungswechsel vorbereitet und Anwender hatten in der Folge zwei leicht unterschiedliche Tastaturen: die nativen, neuen Tastaturen aktualisierter Apps und das alte iPhone-5-Modell. Blindtipper merkten den Unterschied durchaus und Entwickler wurden überrascht. Manche brauchten über ein Jahr, um ihre App anzupassen, etwa die Deutsche Lufthansa. Andere, wie Whatsapp, brauchten nur wenige Wochen. Die Haptik und Prinzipien bei der App-Bedienung des iPhone 6 und 6 Plus gelten bis zum aktuellen iPhone 8.

Und damit sind wir schon beim iPhone X. Es ist noch wenig verbreitet, denn es ist erstens neu, zweitens sehr teuer und drittens nur schlecht verfügbar. Trotzdem häuften sich in den ersten Tagen vor und nach dem Release die App-Updates. Die Entwickler passten ihre Apps an die neuen Gegebenheiten an. Doch was hat sich geändert?

 IOS 11 und iPhone X: Das Super-Retina-Display braucht nur wenige AnpassungenAnpassung gelingt Apple erstaunlich gut 

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Trollversteher 29. Nov 2017

zB. mehr bzw breitere Register, höhere Speicherbandbreite durch die doppelte Datenbus...

pizuzz 27. Nov 2017

Ja, das mit der VAT vergess ich ständig. Danke.

Huviator 27. Nov 2017

Ja klar, Apple war der Erfinder und Google hat es von da kopiert... Gabs davor ja auch...

Huviator 27. Nov 2017

Also ich biete selbst noch ein Programm an, welches nur auf 32 bit verfügbar ist und mit...

Lord Gamma 26. Nov 2017

Bin schon auf den nächsten gespannt. Super-Duper-Retina vielleicht ;-)



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