Abo
  • Services:
Anzeige
Apples neues iOS 11.2 ist da.
Apples neues iOS 11.2 ist da. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

iOS 11.2: Am 2. Dezember drohen Absturzprobleme bei einigen iPhones

Apples neues iOS 11.2 ist da.
Apples neues iOS 11.2 ist da. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Wer iOS 11 am heutigen 2. Dezember 2017 noch verwendet, dem drohen laut Apple Abstürze und Neustart-Schleifen. Als Lösung wurde dafür iOS 11.2 freigegeben. Doch das Update alleine reicht laut Apple nicht. Vor dem Aufspielen müssen Vorbereitungen getroffen werden.

In einem am 2. Dezember 2017 veröffentlichten Support-Dokument verweist Apple auf die Gefahr von unerwarteten Neustarts. Offenbar gibt es einen Datumsfehler, der iOS-Geräte betrifft. Laut Apple sind allerdings nur iPhones betroffen, iPods Touch und iPads nicht. Zudem trifft es offenbar nicht alle Anwender. Zwei unserer iPhones zeigen das Phänomen nicht. Es soll allerdings eine Abhängigkeit von einem bestimmten Typ von Benachrichtigung geben.

Anzeige

Apple reagiert damit sehr schnell auf einen Fehler, der laut Macrumors wohl beim Datumswechsel und danach auftreten kann. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Australier und Neuseeländer diesen Bug entdeckten und meldeten. Genug Zeit für die US-Westküste zu reagieren.

Überraschend hat Apple deswegen am heutigen Samstag nicht nur das Support-Dokument veröffentlicht, sondern auch iOS 11.2 freigegeben. Die neue iOS-Version beseitigt das Problem. Das Update steht für die gesamte Plattform bereit, also auch für iPads und iPods. Etwa 330 bis 450 MByte müssen, abhängig von der Hardware, heruntergeladen werden.

Vor dem Update sollten Benachrichtigungen deaktiviert werden

Wer von den Abstürzen betroffen ist, sollte aber nicht sofort das Update einspielen. Apple empfiehlt, für jede einzelne App separat die Benachrichtigungen zunächst zu deaktivieren. Das kann durchaus zu einer Sisyphusarbeit werden. Manch ein Nutzer wird Dutzende von Einstellungen durchgehen müssen. Erst nachdem sichergestellt wurde, dass die Benachrichtigungen deaktiviert worden sind, sollte iOS 11.2 installiert werden. Es ist anzunehmen, dass Apple verhindern will, dass das Gerät durch eine Benachrichtigung während des Updates abstürzt, was unangenehme Auswirkungen auf die Installation haben könnte. Es kann wohl auch helfen, das Datum manuell auf den 1. Dezember zu setzen. Apple empfiehlt diesen Schritt aber nicht.

Die neue iOS-Version beseitigt auch zahlreiche andere Fehler, die derzeit Apples schlechte Software-Qualität belegen. So verschwindet ein ziemlich alter Taschenrechner-Bug, bei dem eine Schaltflächen-Animation korrektes Rechnen verhindert.

Berichten aus der Beta-Phase zufolge können sich zudem Anwender vom iPhone 8 und iPhone X über eine deutliche Erhöhung der Leistungsaufnahme beim Laden per Qi-Standard freuen. Entsprechende Pads können jetzt 7,5 statt 5 Watt liefern. Das bisher nur über Support-Artikel dokumentierte Verhalten der Schaltflächen für WLAN und Bluetooth, die die Dienste nicht abschalten, wird jetzt direkt in iOS erklärt. Dabei wird auch klargestellt, dass ein semi-deaktiviertes Funkmodul nur bis Mitternacht deaktiviert bleibt. Funktechnisch arbeiten die deaktivierten Funkmodule natürlich wie gehabt weiter. Auch das wird erklärt.

Die Veröffentlichung von iOS 11.2 geschah so schnell, dass Apple die offizielle Release-Dokumentation noch nicht anpassen konnte. Das neue Betriebssystem beseitigt zudem Sicherheitslücken. Auch der Eintrag für die Sicherheitslücken fehlt noch. Selbst die E-Mails über die Security-Mailingliste stehen noch aus. Normalerweise informiert Apple über diesen Dienst die Anwender als Erstes. Die Entwickler-Dokumentation ist derzeit nicht zugänglich und noch auf Beta-Stand.

Über den Update-Prozess dokumentiert Apple nur Apple-Pay-Aussendungen (Apple Pay Cash) zu Freunden sowie allgemeine Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Laut Macrumors funktioniert Apple Pay Cash aber noch nicht. Der Dienst muss vermutlich erst in den Hintergrundsystemen von Apple aktiviert werden, was ein übliches Vorgehen bei Apple ist.

Nachtrag vom 2. Dezember 2017, 14:49 Uhr

Die neue iOS-Version 11.2 trägt die Build-Nummer 15C112. Als Beta wurde zuletzt der Build 15C114 (Beta 6) verteilt.

Nachtrag vom 3. Dezember 2017, 16:31 Uhr

Die Build-Nummer ist abhängig von der Plattform. Das iPhone X bekommt 15C112. Das iPhone SE und iPar Air werden mit dem Build 15C114 versorgt. Apple empfiehlt zudem, das Update auch ohne Anpassungen der Benachrichtigungen zu installieren. Erst wenn das nicht funktioniert, soll eine Anpassung der Einstellungen vorgenommen werden.

Nachtrag vom 4. Dezember 2017, 9:28 Uhr

Auch iPod Touch und die iPad-Serie sind von dem Fehler betroffen.


eye home zur Startseite
ChMu 04. Dez 2017

Ich sehe nichts was Android kann und iOS nicht. Was ich immer wieder hoere sind...

Themenstart

RichardEb 04. Dez 2017

Tetris ist kein zocken

Themenstart

hle.ogr 03. Dez 2017

Also da duerfte wohl ein Hardwaredefekt vorliegen bzw. wuesste ich nicht, welche...

Themenstart

Fransenson 03. Dez 2017

Prüf mal bitte, ob du a) Netz hast und b) SMS ins und aus dem Ausland zugelassen werden...

Themenstart

ML82 03. Dez 2017

würde ich als to complicated grundsätzlich ablehnen, und wayne interessiert es wer etwas...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Hannover
  2. WESTPRESS, Hamm
  3. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin
  4. EWE TEL GmbH, Oldenburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Asus Gaming-Monitor 299,00€, iPhone 8 64 GB 799,00€, Game of Thrones, Konsolen)
  2. (heute u. a. Star-Wars-Produkte, LG-TVs, Philips Wake-Up Lights, Galaxy A3, Osram Smart+ Plug)
  3. 399,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Private Division

    Rockstar-Games-Firma gründet Ableger für AAA-Indiegames

  2. Klage erfolgreich

    BND darf deutsche Metadaten nicht beliebig sammeln

  3. Neuer Bericht

    US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

  4. Übernahme

    Walt Disney kauft Teile von 21st Century Fox

  5. Deep Learning

    Googles Cloud-TPU-Cluster nutzen 4 TByte HBM-Speicher

  6. Leistungsschutzrecht

    EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

  7. E-Ticket Deutschland bei der BVG

    Bewegungspunkt am Straßenstrich

  8. Star Wars

    The-Last-Jedi-Update für Battlefront 2 veröffentlicht

  9. Airport mit 802.11n und neuere

    Apple sichert seine WLAN-Router gegen Krack-Angriff ab

  10. Bell UH-1

    Aurora Flight Sciences macht einen Hubschrauber zur Drohne



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kingdom Come Deliverance angespielt: Und täglich grüßt das Mittelalter
Kingdom Come Deliverance angespielt
Und täglich grüßt das Mittelalter

E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Sattelschlepper Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen
  2. Einkaufen und Laden Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland
  3. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor

Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test: Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test
Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
  1. Alexa und Co. Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern
  2. Smarte Lautsprecher Google unterstützt indirekt Bau von Alexa-Geräten
  3. UE Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

  1. Re: Ich lach mich kaputt

    Balion | 17:47

  2. Re: Single-RAN ist schon ne tolle Sache

    HectorFratzenbuch | 17:45

  3. Re: Glückwunsch den Anwohnern, die sich dafür...

    brainDotExe | 17:42

  4. Re: eTicket in Braunschweig

    M.P. | 17:41

  5. Re: Überschriften wollen gelernt sein

    motzerator | 17:40


  1. 16:10

  2. 15:30

  3. 15:19

  4. 14:50

  5. 14:44

  6. 14:43

  7. 14:05

  8. 12:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel