Ionic: Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

Sportlicher als die Apple Watch, smarter als die Garmin Fenix: Der US-Hersteller Fitbit hat seine neue Ionic vorgestellt. Neben GPS und einem neuen System zur Pulsmessung am Handgelenk soll es auch Unterstützung für Apps geben - und einen Akku, der für derartige Geräte recht lange hält.

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Die Fitbit Ionic erscheint in mehreren Farbversionen.
Die Fitbit Ionic erscheint in mehreren Farbversionen. (Bild: Fitbit)

Eine ähnliche Resonanz wie Spekulationen über eine neue Apple Watch konnte Fitbit für seine neue Smartwatch zwar nicht erreichen - aber immerhin, in Teilen der US-Presse und in der Community für Wearables hat die Uhr doch schon für einige Neugierde gesorgt. Nun hat der Hersteller sie offiziell angekündigt: Das gute Stück heißt Ionic und ist eine Sport- und Smartwatch mit optischer Herzfrequenzmessung am Handgelenk, integriertem GPS-Modul und der Möglichkeit für Entwickler, eigene Apps zu programmieren.

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Die Ionic verwendet ein eigenes Betriebssystem und soll auf eine Akkulaufzeit von "mindestens" vier Tagen kommen, so Fitbit. Das wäre deutlich mehr als das, was so gut wie alle Smartwatches mit Android Wear oder die Apple Watch schaffen, die jeweils normalerweise nur ein bis zwei Tage durchhalten. Damit ist dann auch möglich, die Uhr nachts zur Aufzeichnung von Schlafdaten zu tragen; bei der Alta HR fanden wir das System von Fitbit durchaus gelungen.

Beim Sport mit GPS-Daten soll der Akku rund zehn Stunden lang durchhalten - was wesentlich länger ist als bei der Apple Watch (offizielle Angabe: fünf Stunden), aber wiederum weniger als bei der Garmin Fenix 5 mit ihren bis zu 24 Stunden. Bei vollständiger Entleerung soll das Aufladen der Ionic rund zwei Stunden dauern.

Bezahlen per NFC

Neben den Sport- und Fitnessfunktionen will die Ionic vor allem mit der Möglichkeit punkten, dass Entwickler eigene Apps programmieren. Bekannte Namen hat Fitbit - außer Strava - noch nicht genannt, sondern nur allgemein von "Wettervorhersagen und Sportergebnissen" gesprochen. Außerdem sollen Nutzer auf dem NFC-Chip ihre Kreditkartendaten hinterlegen können, um so bequem bezahlen zu können. Das soll in Deutschland ab Ende 2017 mit American Express, Mastercard und einigen Karten von Visa funktionieren, so Fitbit.

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Den Sensor für die optische Pulsmessung hat Fitbit selbst neu entwickelt. Statt ausschließlich grüner Dioden gibt es eine mit grünem, eine mit rotem und eine mit infrarotem Licht. Sie sollen außerdem die Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2) messen können, um auf mögliche Probleme etwa mit Schlafapnoe und Vorhofflimmern aufmerksam zu machen.

Die Ionic verfügt über einen LCD-Touchscreen mit nicht genannter Auflösung und drei Tasten an der Seite. Sie bietet rund 2,5 GByte an RAM für Musikdateien, was im Normalfall für etwa 300 Songs reichen dürfte. Das Wearable ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Das Hauptgehäuse besteht aus Aluminium.

Die Ionic soll ab Oktober 2017 in unterschiedlichen Farben und mit einer Vielzahl von Armbändern erhältlich sein und ab 350 Euro kosten. 2018 soll in Kooperation mit Adidas eine Sonderedition mit speziellen Watchfaces und Ähnlichem auf den Markt kommen. Fitbit hat gleichzeitig kabellose Kopfhörer names Flyer und eine WLAN-Körperfettwaage namens Aria 2 angekündigt.

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tobster 29. Aug 2017

Fitbit hat die Pebble aufgekauft. Das wird hier nicht einmal erwähnt. Ist nicht einmal...

GrandmasterA 29. Aug 2017

DANN wäre es evtl. eine Meldung wert. Da es sich aber nicht um Testergebnisse, sondern...

azel 29. Aug 2017

Bilder kann man nicht verlinken, daher der umständliche Text-Link: https://imgflip.com/i...



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