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ION: Fusion-io macht normale Server zu Storage-Beschleunigern

Mit ION hat der Flash-Speicher-Spezialist Fusion-io eine Softwarelösung vorgestellt, mit der sich normale Server in einen Storage-Beschleuniger verwandeln lassen. Damit lassen sich SAN beschleunigen oder Datenbanken auf schnelleren Speicher auslagern.
/ Jens Ihlenfeld
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Softwarelösung ION setzt auf PCIe-SSD (Bild: Fusion-IO)
Softwarelösung ION setzt auf PCIe-SSD Bild: Fusion-IO

ION(öffnet im neuen Fenster) soll einen herkömmlichen Server, ausgestattet mit Fusion-ios ioMemory genannten PCIe-SSDs, in einen sehr schnellen Storage-Server verwandeln. Dieser soll mehr als 1 Million IOPS (4K Random), einen Datendurchsatz von 6 GByte/s und eine Latenz von 56 Mikrosekunden beim Lesen sowie 73 Mikrosekunden beim Schreiben erreichen. Letztendlich stellt die Software die ioMemory-Karten von Fusion-io über Fibrechannel, Infiniband oder 10-Gigabit-Ethernet zur Verfügung.

Dabei halten die ION-Server die Daten nicht nur im RAM, sondern speichern sie auf Flash-Speicher, so dass sie auch im Fall eines Stromausfalls erhalten bleiben. Auch Hochverfügbarkeitsunterstützung ist von vornherein vorgesehen.

Ein nicht genannter Testkunde von Fusion-io soll mit ION deutliche Geschwindigkeitssteigerungen im Vergleich zu plattenbasierten Servern erzielt haben, die 25fache Leistung bei SQL-Server, die 8fache Leistung beim Transkodieren und bis zur 40fachen Leistung bei anderen Aufgaben.

ION unterstützt dabei die Erzeugung von RAID-Arrays, LUN-Erzeugung und Verwaltung, SNMP und Performance-Überwachung. Zudem lässt sich ION mit den Host-basierten Caching-Lösungen ioTurbine und Directcache von Fusion-io kombinieren.

Resellern will Fusion-io die Möglichkeit bieten, eigene Appliances mit ION zu verkaufen. Die Softwarelösung wird zu Preisen ab 3.900 US-Dollar angeboten.


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