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Invincible Staffel 4: Sterben in einer brutalen Superheldenwelt

Die Welt ist verheert, Helden sind tot, und doch hat der große Krieg noch gar nicht begonnen. In Staffel 4 beginnt das Endspiel von Invincible – mit einer neuen, faszinierenden Figur.
/ Peter Osteried
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Seite an Seite: Omni-Man und Invincible (Bild: Amazon MGM Studios)
Seite an Seite: Omni-Man und Invincible Bild: Amazon MGM Studios
Inhalt
  1. Invincible Staffel 4: Sterben in einer brutalen Superheldenwelt
  2. Thragg kommt!

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Ende der dritten Staffel kehrt Invincible mit der vierten Staffel zurück. Die Animationsserie für Erwachsene, die auf den Comics von Robert Kirkman, Cory Walker und Ryan Ottley basiert, setzt damit ihre Geschichte um den jungen Helden Mark Grayson fort – und verspricht erneut kompromisslose Action, moralische Konflikte und eine noch größere Bedrohung für die Erde. Das zeichnet sich schon in der ersten Folge ab.

Zum Auftakt veröffentlicht Amazon heute (18. März 2026) gleich drei Episoden, danach folgt wöchentlich jeden Donnerstag eine neue Folge. Insgesamt umfasst die vierte Staffel wieder acht Episoden.

Seit dem Start im Jahr 2021 hat sich Invincible eine große Fangemeinde aufgebaut. Die Serie erzählt die Geschichte des Teenagers Mark Grayson, der als Sohn des mächtigen außerirdischen Helden Omni-Man über enorme Kräfte verfügt. Während Mark versucht, ein normales Leben zu führen, muss er zugleich lernen, mit seiner Herkunft und den Erwartungen seines Vaters umzugehen. Die Serie kombiniert klassische Superheldenaction mit überraschend düsteren Wendungen und drastischer Gewalt.

Die neue Staffel knüpft an die Ereignisse von Season 3 an. Dort entkam der dimensionsreisende Gegner Angstrom Levy knapp und zog sich zu seinen Verbündeten zurück, nachdem er den sogenannten Invincible War ausgelöst hatte – eine Schlacht mit zahlreichen alternativen Versionen des Helden aus dem Multiversum. Gleichzeitig geriet Mark immer tiefer in moralische Konflikte, während er seinen Viltrumiten-Halbbruder Oliver beschützte und sich seine Beziehung zu Atom Eve weiterentwickelte.

Inhaltlich steuert die Serie nun auf einen der zentralen Handlungsstränge der Comicvorlage zu: den Viltrumite War. Die außerirdischen Eroberer, zu denen auch Marks Vater gehört, stellen dabei eine existenzielle Bedrohung für die Erde dar. Neue Gegner sollen ebenfalls auftreten, darunter Thragg, der skrupellose Herrscher des Viltrumiten-Imperiums, sowie Dinosaurus und Universa; ersterer hat Invincible schon in der ersten Folge zum Fressen gern.

Wenn die Moral versagt

Es zeichnete sich schon in der letzten Staffel ab , kommt nun aber noch mehr zum Tragen: Marks Moral wird auf den Prüfstand gestellt, und das mehr, als das sonst bei Superheldengeschichten der Fall ist.

Denn dort ist es häufig so, dass der Held sich entscheiden muss: Töten, um Opfer in der Zukunft zu vermeiden, oder den Gegner am Leben lassen und damit riskieren, nicht nur erneut gegen ihn kämpfen zu müssen, sondern auch zahlreiche weitere Tote zu provozieren.

Normalerweise fällen Superhelden immer die richtige, die integere Entscheidung. Sie töten, um zu retten. Damit spielt auch schon die erste Folge, denn Mark wird härter. Das zeigt sich im Kampf mit Dinosaurus. Aber eben nicht nur dort.


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