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Investitionen: VW steckt noch mehr Geld in Elektromobilität

Volkswagen will den Etat für Hybridisierung, Elektromobilität und Digitalisierung noch weiter aufstocken. In den nächsten vier Jahren sollen knapp 60 Milliarden und damit gut 40 Prozent aller Investitionen in diesen Bereich fließen.
/ Michael Linden
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Der ID Crozz vor der Präsentation (Bild: Werner Pluta (Golem.de))
Der ID Crozz vor der Präsentation Bild: Werner Pluta (Golem.de)

Volkswagen sieht seine Zukunft in alternativen Antrieben und in der Digitalisierung: Der Aufsichtsrat hat beschlossen(öffnet im neuen Fenster), für die Jahre 2020 bis 2024 knapp 60 Milliarden Euro für die Entwicklung von Hybridantrieben, Elektromobilität und Digitalisierung auszugeben. Dies sind über 40 Prozent der gesamten Investitionen im Planungszeitraum. Im Vergleich zur letzten Planungsrunde ist der Etat für diese Themen um ungefähr 10 Prozentpunkte gestiegen.

Volkswagen will von den knapp 60 Milliarden Euro mehr als die Hälfte (33 Milliarden Euro) für die Elektromobilität ausgeben.

Auch seine langfristige Planung für die nächsten zehn Jahre hat der Konzern angepasst. Volkswagen will über alle Marken hinweg bis 2029 bis zu 75 reine E-Modelle auf den Markt bringen und dazu etwa 60 Hybridfahrzeuge. Bis 2029 sollen rund 26 Millionen Elektroautos verkauft werden, dazu kommen noch etwa sechs Millionen Hybridfahrzeuge.

Das Gros der Autos soll auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) basieren – etwa 20 Millionen Stück sollen damit gebaut werden. Sechs Millionen werden auf der Hochleistungsplattform PPE basieren.

Volkswagen plant den Bau von Elektroautos in Mlada Boleslav, Chattanooga, Foshan und Anting sowie in Zwickau, Emden, Hannover, Zuffenhausen und Dresden. Emden soll ab 2022 das SUV ID.Next(öffnet im neuen Fenster) herstellen, der auch als ID.4X bezeichnet wird und auf der Studie I.D. Crozz aus dem Jahr 2017 basieren soll.


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