Hifive Inventor Coding Kit: Verfügbarkeit und Fazit

Das Hifive Inventor Coding Kit gibt es zum Preis von rund 65 britischen Pfund oder 75 US-Dollar bei verschiedenen britischen und amerikanischen Onlineshops. Arduino-Startersets mit umfangreichem Zubehör sind meist preiswerter. Der Preis relativiert sich aber im Vergleich zu den anderen Sifive-basierten Boards. Das Hifive 1 Rev B kostet 55 US-Dollar.

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Wem es allein um den Sifive-Mikrocontroller geht, für den ist deshalb eher das Expansion Board Kit, auch Base-Kit genannt, interessant, das praktisch nur die Platine selbst enthält. Denn das kostet lediglich um die 40 Dollar und ist damit eine preiswertere Alternative zu den offiziellen Sifive-Boards. Die Sache hat nur einen Haken: Die Verfügbarkeit dieser Kits ist sehr begrenzt. Nur ein US-amerikanischer Händler hatte es zum Zeitpunkt unserer Suche auf Lager, und merkwürdigerweise ein polnischer Onlinehändler - dort zum stolzen Preis von 65 Euro.

Fazit

Für deutschsprachige Eltern dürfte schon die Verfügbarkeit der Kurse ausschließlich in Englisch das entscheidende K.O.-Kriterium gegen das Hifive Inventor Coding Kit sein. Abseits vom Sprachaspekt gestaltet sich die Einschätzung des Sets schwierig.

  • Links: Das vollständige Hifive Inventor Coding Kit. Rechts: Das Expansion Board-Set (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der Inhalt des Inventor Coding Kit (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Erweiterungsleiste der Platine steckt unter der abnehmbaren roten Kappe. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Frontseite der Platine, die Erweiterungsleiste ist kompatibel zum BBC Micro:bit. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Rückseite der Platine mit dem prominent sichtbaren ESP32-Modul  (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der eigentliche Mikrocontroller auf der Platine ist winzig. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • So begrüßt die Webseite die Nutzer nach der Registrierung. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Doctor Who führt durch den ersten Kurs. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die klassische Scratch-Web-IDE mit Einführungstexten (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir können auch abseits der Kurse die IDE direkt aufrufen. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Micropython-IDE (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die erstellten Programme werden direkt per USB auf die Platine geladen. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Nettes Gimmick: Selbst Turtle-Grafik-Experimente sind möglich. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
  • Mithilfe der Freedom-IDE können wir Programme auch ohne Web-IDE schreiben. Aber leider nur in der Theorie. (Screenshot: Alexander Merz/Golem.de)
Links: Das vollständige Hifive Inventor Coding Kit. Rechts: Das Expansion Board-Set (Foto: Alexander Merz/Golem.de)

Die Lehrkurse sind absolut vorbildhaft, dazu hätte es nicht einmal der Doctor-Who-Lizenz bedurft. Das deutsche Calliope-Projekt darf sich her gern eine Scheibe abschneiden. Auch das eher albern anmutende Gehäuse erweist sich im Laufe unserer Erprobung als praktisch und nützlich nicht nur für ungeschickte Kinderhände. Ob Eltern diese beiden Vorteile den hohen Preis wert sind, muss wohl jeder für sich entscheiden.

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Definitiv zu teuer ist das Kit in Bezug auf dessen künstliche Limitierungen: Wir können die Platine nur per Web-IDE nutzen. Dafür registrieren können wir uns nur mit einem dem Board beiliegenden Code. Damit ist die langfristige Weiternutzung praktisch unmöglich.

Schade finden wir das vor allem, weil wir uns wünschen, dass die Idee und Nutzung einer quelloffenen CPU-Architektur mehr Aufmerksamkeit verdient. Es kann nicht schaden, zukünftige Entwickler schon früh an solche Hardware heranzuführen. Leider steht die Umsetzung des Kits durch den Hersteller Tynker praktisch im kompletten Gegensatz zur Offenheit der CPU.

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