Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Interview mit Georg Greve von Vereign: "Das Internet war nie für Vertraulichkeit ausgelegt"

Chefs von Devs
Sichere Identitäten für mehr Unabhängigkeit von US-Konzernen oder anderen Single Point of Failures: Georg Greve fordert eine grundlegend neue Vertraulichkeitsarchitektur im Internet.
/ Golem
1 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Helgoländer Georg Greve ist CEO bei der Vereign AG in Zug. (Bild: Privat)
Der Helgoländer Georg Greve ist CEO bei der Vereign AG in Zug. Bild: Privat

Georg Greves Wort hat Gewicht: Seit den 90er Jahren ist der Helgoländer in der Open-Source-Welt bekannt. Heute leitet er die in Zug ansässige Vereign AG, die quelloffene Vertrauensinfrastruktur anbietet. Er ist in spannende Entwicklungen eingebunden, die sich im Schweizer Gesundheitssystem abspielen. Im aktuellen Chefs-von-Devs-Newsletter erzählt Greve davon.

In der Schweiz möchte eine Bewegung aus Ärzten und Krankenhäusern noch dieses Jahr eine Lösung mit sicheren, skalierbaren, dezentralen, unabhängig verifizierbaren Identitäten an den Start bringen, unabhängig von US-Konzernen oder anderen Single Point of Failures. Vereign arbeitet daran mit.

Greve ist sich sicher, dass es eine neue, grundlegende Architektur für Vertraulichkeit und vor allem für Authentizität im Internet geben sollte. "Das Internet, so wie wir es kennen, war immer für das Teilen von Wissen gebaut", sagt er. Das Finden und Verbreiten funktioniere auch gut. "Nur: Das Ganze war nie für Vertraulichkeit ausgelegt. Das Finden und Teilen steht im Vordergrund, Datenschutz und Zugriffskontrolle spielten anfangs keine Rolle."

Mehr über Greves Gedanken zur Vertraulichkeit im Internet und zu Vereigns Projekt lest ihr in der kompletten Ausgabe von Chefs von Devs. Ihr könnt diesen Newsletter hier kostenlos abonnieren und habt die aktuelle Ausgabe morgen früh in eurem Mail-Postfach.


Relevante Themen