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Interview: "Dota hat uns das Potenzial von Age of Empires 4 gezeigt"

Die Geschichte als Basis, Zusammenarbeit mit der Community und Crunch: Golem.de hat mit den Entwicklern von Age of Empires 4 gesprochen.

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Artwork von Age of Empires 4
Artwork von Age of Empires 4 (Bild: Microsoft)

Voraussichtlich Ende 2021 soll Age of Empires 4 (Vorschau auf Golem.de) für Windows-PC erscheinen. Golem.de konnte mit drei Entwicklern über das Echtzeit-Strategiespiel sprechen: Mit Franchise Creative Director Adam Isgreen von Microsoft, mit Game Director Quinn Duffy sowie mit Narrative Lead Philippe Boulle von dem zu Sega gehörenden kanadischen Entwicklerstudio Relic Entertainment.

Inhalt:
  1. Interview: "Dota hat uns das Potenzial von Age of Empires 4 gezeigt"
  2. Age of Empires 4: Kampagnenumfang und Crunch

Golem.de: Age of Empires 3, der letzte reguläre Serienteil, erschien 2005. Wie kam es jetzt zu Age 4?

Adam Isgreen: Das ging von uns bei Microsoft aus. Im Jahr 2013 hatten wir Age of Empires 2 auf Steam veröffentlicht, und es lief wahnsinnig gut - dabei hieß es damals, dass Echtzeit-Strategiespiele tot sind. Also haben wir uns das näher angeschaut und uns überlegt, was man in dem Bereich noch alles machen könnte.

Zusammen mit einigen Kollegen habe ich dann einen Pitch erstellt und den Verantwortlichen bei Microsoft gesagt, dass wir ein ganz neues Age entwickeln möchten. Phil Spencer hat das dann mit seinem Team besprochen und wir haben den Auftrag bekommen, ein Entwicklerstudio zu suchen.

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Das erste Team auf unserer Liste war Relic Entertainment. Wir haben auch mit ein paar anderen geredet, aber Relic war unsere Nummer Eins und die Leute dort waren ähnlich begeistert wie wir.

Golem.de: Entsprachen die ersten Konzepte ungefähr dem Spiel jetzt? Viele Spieler heute denken bei Echtzeit-Strategie eher an Dota 2 und Tower Defense.

Adam Isgreen: Wir haben solche Sachen wie Dota und Tower Defense hauptsächlich verwendet, um allen Beteiligten klarzumachen, wie groß das Marktpotenzial für Age of Empires 4 ist. Jeder, der sich schon mal mit einem Moba beschäftigt hat, ist auch ein potenzieller Spieler von Age of Empires.

Golem.de: Haben frühere Spiele von Relic, etwa Company of Heroes 2, Age of Empires 4 beeinflusst?

Quinn Duffy: Wir haben kleinere Elemente übernommen, etwa Siegbedingungen im Skirmish. Aber viel wichtiger ist, dass wir unseren Ansatz im Umgang mit Geschichte erneut verfolgen konnten. Wir haben wieder mit sehr viel Recherche angefangen, Bücher gelesen und sind viel gereist.

Uns ging es darum, uns so intensiv wie möglich mit den jeweiligen Epochen zu beschäftigen. Wir sind unter anderem in die Normandie gereist, etwa zum Geburtsort von Wilhelm dem Eroberer.

Für die Spielmechaniken haben wir uns auch mit der Waffentechnik beschäftigt. Die Mongolen etwa hatten eine Art Steintempel. Mit dem Gegenstück in Age 4 erlauben wir dem Spieler, besonders schnell eine Reiterarmee aufzubauen.

  • Das Interview haben wir per Videokonferenzsystem geführt. Rechts oben Philippe Boulle, links unten Quinn Duffy und rechts unten Adam Isgreen. (Screenshot: Golem.de)
  • Artwork von Age of Empires 4 (Bild: Microsoft)
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  • Artwork von Age of Empires 4 (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Age of Empires 4 (Bild: Microsoft)
Das Interview haben wir per Videokonferenzsystem geführt. Rechts oben Philippe Boulle, links unten Quinn Duffy und rechts unten Adam Isgreen. (Screenshot: Golem.de)

Golem.de: Ihr benutzt für die Zwischensequenzen auch Videos von echten Städten und Landschaften, angereichert mit Animationen. Besteht nicht die Gefahr, dass es die Spieler aus der virtuellen Mittelalterwelt reißt?

Philippe Boulle: Wir wollen ganz bewusst eine Verbindung herstellen zwischen der Welt von heute und der Historie im Spiel. Wir verwenden die Geschichte sehr intensiv als Kontext in den Missionen und um Entscheidungen der Handlung zu erklären. Aber in sehr vielen Fällen müssen wir Rücksicht auf das Gameplay nehmen, etwa bei der Spielbalance.

Um das zu kompensieren, wollten wir Age einbetten in Material, das noch stärker mit der Geschichte verbunden ist. Wir zeigen, wie die Welt aus der Kampagne wirklich aussieht, ziehen eine direkte Verbindung zu den Königinnen und Königen, die tatsächlich politische Entscheidungen getroffen haben. Aber man bekommt durch die Filme auch eine Idee davon, wie das Leben für die ganz normalen Leute war.

Ein Beispiel ist das Trebuchet. Das sind diese riesigen Schleudern, mit denen man im Spiel die feindlichen Mauern zerstören kann. So ein Trebuchet ist gewaltig - aber erst, wenn man es im Film sieht, versteht man, was für ein aufwendiges Gerät das war und was für eine unfassbare Ingenieursleistung dahintersteckt.

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Age of Empires 4: Kampagnenumfang und Crunch 
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Colorado 14. Apr 2021 / Themenstart

Nein tut es nicht. Es bezeichnet einen Misserfolg. Wie man Misserfolg definiert kann sehr...

Dwalinn 13. Apr 2021 / Themenstart

Die konnten halt nicht gleichzeitig die Defenitive Edition + ein neues Spiel machen

Dwalinn 13. Apr 2021 / Themenstart

Also beim letzten Video hat man dafür erstaunlich viele Proplayer gesehen

Mangnoppa 11. Apr 2021 / Themenstart

Eher: die Fläche des Schadens, was nicht zwangsläufig Flächenschaden sein muss. ... und...

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