Interstellor: Die beiden Tests im Dezember 2025 und Januar 2026
Im Dezember 2025 konnte Interstellor(öffnet im neuen Fenster) sein Hochdruckgassystem für sanfte Landungen mit der Hilfe eines Krans erfolgreich testen. Bei diesem Test floss das Gas durch eine Düse am Boden der Kapsel, deren Design den Großteil des Gases nach unten leitete. Dabei konnte die Firma beweisen, dass die Düse die Lage der Raumkapsel während des Landeanflugs nicht drastisch beeinträchtigt.
Am 18. Januar 2026 folgte der Drop-Test(öffnet im neuen Fenster) , bei dem die fünf Tonnen schwere Testkapsel aus einer Höhe von drei Metern abgeworfen wurde. Dabei funktionierte das Zusammenspiel aus Gasdüsen und einem Dutzend Airbags wie geplant. Die strukturellen Belastungen blieben zudem im Normbereich. Während dieser Tests befand sich auch ein rohes Ei an Bord der Raumkapsel. Dieser Eiertest diente als Beweis für die sanfte Landung und soll die zukünftige Sicherheit der Passagiere symbolisieren.
Ein Ticket kostet ungefähr 3 Millionen Yuan (circa 365.000 Euro), Reservierungen sind gegen eine Anzahlung von zehn Prozent möglich. Zu den ersten prominenten Weltraumtouristen gehören der chinesische Schauspieler Johnny Huang Jingyu und die chinesisch-amerikanische Dichterin Lin Xiaoyan.
CAS Space: Eine weitere chinesische Weltraumtourismusfirma feiert Erfolg
Auch die Ausgründung der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), das Unternehmen CAS Space, steuert den Weltraumtourismusmarkt an und will zudem Mikrogravitationsexperimente für zahlende Kunden ermöglichen. In den Jahren 2027 und 2028 möchte das Unternehmen regelmäßige suborbitale Flüge anbieten, darunter auch touristische Flüge.
Im Januar 2026 konnte CAS Space seine erste Mission, Lihong-1(öffnet im neuen Fenster) (Gewaltiger Stärke), durchführen. Dabei handelte es sich um einen suborbitalen Flug- und Bergungstest, bei dem die zweistufige Forschungsrakete in eine Höhe von etwa 120 km vordringen konnte. Nach der 300-sekündigen Mikrogravitation(öffnet im neuen Fenster) landete die Bergungskapsel mit Hilfe eines Fallschirms nur 150 m vom eigentlichen Zielort entfernt.