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Die IPC unter Linux hat weiter Potenzial für Optimierungen.
Die IPC unter Linux hat weiter Potenzial für Optimierungen. (Bild: Christopher Michel, flickr.com/CC-BY 2.0)

Interprozesskommunikation: Systemd-Entwickler stellen Ersatz für Dbus-Daemon vor

Die IPC unter Linux hat weiter Potenzial für Optimierungen.
Die IPC unter Linux hat weiter Potenzial für Optimierungen. (Bild: Christopher Michel, flickr.com/CC-BY 2.0)

Nach einige Versuchen eine Interprozesskommunikation für Linux im Kernel umzusetzen, haben einige Systemd-Entwickler nun einen Ersatz für den bisher genutzten Dbus-Daemon erstellt. Noch ist das Projekt aber experimentell.

Bereits im Jahr 2014 begann ein Team von Systemd-Entwicklern und Kernel-Hackern die Linux-Interprozesskommunikation (IPC) Dbus als Kdbus im Kernel umzusetzen. Das Projekt hat es wegen der teils sehr harten Kritik der Linux-Community aber nie in den Kernel geschafft. Mit Bus1 folgte im vergangenen Jahr schließlich erneut ein Versuch für eine IPC im Kernel. Mit dem Dbus-Broker hat das Team nun einen Userspace-Ersatz für den bisher genutzten Dbus-Daemon erstellt.

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Wie der an den Arbeiten beteiligte Entwickler David Herrmann in seinem Blog schreibt, soll der Dbus-Broker einige fundamentale Probleme mit dem bisher als Standard genutzten Dbus-Daemon lösen. Hierzu hat das Team eine neue und, wie Herrmann schreibt, moderne Architektur erdacht, um den sogenannten Message Bus von Dbus neu zu implementieren.

Die von Herrmann aufgeführten Probleme mit dem Dbus-Daemon sind für langjährige Linux-Nutzer altbekannt. So kann der Daemon unter bestimmten Umständen sehr viel Arbeitsspeicher belegen, weil Nachrichten zu langsam abgearbeitet werden. Ebenso kann es vorkommen, dass Nachrichten einfach verworfen werden oder der Daemon durch einen Deadlock in der Ausführung blockiert wird.

Zwar gebe es meist Workarounds für diese Fehler, an den prinzipiellen Problemen ändere das aber nichts, schreibt Herrmann. Und weil das Team einfach weiter genervt davon gewesen sei, hätten sie eben Dbus-Broker geschrieben. Das Projekt ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass es eine Desktop-Sitzung der Linux-Distribution Fedora problemlos starten könne. Das heißt aber nicht, dass der Code fertig ist. Die Entwickler bezeichnen den Dbus-Broker weiterhin als experimentell.

Interessierte, die den Dbus-Broker ausprobieren wollen, finden den Code dazu auf Github. Darüber hinaus stehen Pakete zum Testen für Fedora und für Arch Linux zur Verfügung.


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x2k 25. Aug 2017

Das dauert noch, de Bus hat Verspätung. g*

mnementh 25. Aug 2017

systemd braucht kein GNU mehr.



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