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Interplay: Rollenspielspezialist Black Isle soll neu starten

Baldur's Gate, Fallout, Planescape Torment und andere Rollenspielklassiker sind über die Black Isle Studios erschienen oder wurden dort veröffentlicht. Jetzt will Interplay die Marke wieder verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik Black Isle Studios
Grafik Black Isle Studios (Bild: Interplay)

Früher war Interplay einer der wichtigsten Publisher. Jetzt versucht das Unternehmen wieder auf die Beine zu kommen, wozu es offenbar auch das 2003 geschlossene Rollenspielstudio Black Isle neu beleben möchte. Jedenfalls hat Interplay eine entsprechende Webseite plus einen Facebook- und einen Twitter-Account eingerichtet und verspricht dort, dass die "Black Isle Studios wieder zurück sind". Weitergehende Informationen möchte Interplay-Chef Herve Caen derzeit nicht bekanntgeben.

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Spekulationen gibt es trotzdem, insbesondere in der US-Presse. So könnte Black Isle eine Zusammenarbeit mit Beamdog planen. Das Studio arbeitet derzeit an einer Neuauflage von Baldur's Gate, das im September 2012 für Windows-PC, Mac OS und iPad erscheinen soll. Denkbar ist auch, dass Chris Avellone, der Chefdesigner des legendär guten Rollenspiels Planescape Torment, seine Überlegungen über ein per Kickstarter finanziertes Sequel tatsächlich umsetzt und dabei mit Black Isle zusammenarbeitet. Avellone ist derzeit bei Obsidian Entertainment, ebenso wie ein großer Teil der früheren Angestellten von Black Isle inklusive dem Studiochef Feargus Urquhart. Die Rechte an Fallout liegen allerdings derzeit bei Bethesda, die von Baldur's Gate bei Atari und Wizards of the Coast.

Ihre ganz große Zeit hatten die Black Isle Studios von 1997 bis etwa 2001. Damals brachte das Unternehmen teils als Entwickler, teils als Publisher einen Klassiker nach dem anderen auf den Markt, unter anderem Fallout und Icewind Dale.

Was von den Bemühungen von Interplay um eine Rückkehr in die Spielebranche zu halten ist, können auch Brancheninsider nur schwer einschätzen. Schon allein, wie es um die finanzielle Ausstattung der Firma steht, ist weitgehend unklar. Interplay hatte zwar Anfang 2012 nach einem Rechtsstreit rund zwei Millionen US-Dollar von Bethesda erhalten - aber was davon nach Abzug der Kosten etwa für die Anwälte noch übrig ist, dürfte nicht für allzu viele größere Produktionen reichen. Auf Kickstarter könnten bekannte Namen und Marken wie Interplay und Black Isle hingegen noch gut funktionieren und viele Unterstützer anziehen.



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fratze123 24. Aug 2012

unsinn. hä? wen interessiert quicktime? außerdem lief es doch. man bekam es sogar...

derKlaus 24. Aug 2012

+1 Ich verstehe dieses Geschrei nach Remakes auch nicht. Das finde ich meistens bei...

shazbot 24. Aug 2012

Jo, ich hatte mich auch schon gefreut, als dann der Chef von Obsidian Studios (in dem...

KurtSchwitters 24. Aug 2012

Ich glaube nicht wirklich das die Rechte an Baldurs Gate bei Atari liegen, evtl. die...


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