Interplay: Black Isle Studios soll per Crowdfunding wiederbelebt werden

In Spielerkreisen genießt Chris Tayler einen guten Ruf – unter anderem war er in leitender Funktion am Rollenspielklassiker Fallout beteiligt. Gemeinsam mit Kollegen wie Chip Bumgardner und Mark O'Green steht er im Mittelpunkt einer Kampagne von Interplay, bei der es um den Neuaufbau der Black Isle Studios und gleichzeitig um ein erstes neues Spieleprojekt namens Project V13 (PV13) geht.

Auf der Homepage von Black Isle(öffnet im neuen Fenster) können Spieler einen Monat lang per Crowdfunding Geld für beides bereitstellen. Damit soll also Black Isle neu eröffnet werden, gleichzeitig soll ein Prototyp für PV13 entstehen. Bereitgestelltes Geld wird – anders als bei Kickstarter – sofort abgebucht oder eingezogen. Im Gegenzug darf der Unterstützer in Entwicklerforen mitdiskutieren und bekommt virtuelle Abzeichen in eben diesen Foren; die Mindest-Mitmachsumme liegt bei 10 US-Dollar. Das Spiel bekommen die "Backer" nicht – die Finanzierung würde, so ist dem Text zu entnehmen, ja auch erst nach der Fertigstellung des Prototyps erfolgen. Tayler und seine Kollegen nennen keine Summe, die sie für ihre ambitionierten Pläne benötigen.
Bei PV13 handelt es sich um ein postapokalyptisches Rollenspiel mit Strategieelementen. Die Entwickler nennen im Video offensichtlich mehrmals Fallout als Vorbild, haben aber einen Piepton darübergelegt – kein Wunder, schließlich hat sich Bethesda kürzlich die Rechte an der Serie nach einem langen Rechtsstreit mit einer letzten Zahlung von zwei Millionen US-Dollar gesichert. In PV13 sollen Spieler einen Helden erschaffen, Kolonien gründen, Ressourcen abbauen und natürlich auch Horden von Gegnern bekämpfen können.



