Interoperabilität bei Messengern: Habt euch doch bitte alle lieb!

Das Europaparlament will die Interoperabilität von Instant Messaging einfordern. Klingt erstmal gut - zumindest, bis technische Hintergründe ins Spiel kommen.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Aus Nutzersicht ist es unschön, dass für jeden Dienst eine eigene App benötigt wird.
Aus Nutzersicht ist es unschön, dass für jeden Dienst eine eigene App benötigt wird. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)

Neu ist die Idee zwar nicht, aber nun will das EU-Parlament sie einfordern: die Interoperabilität von Internet-Diensten wie dem Instant Messaging. Aus reiner Nutzersicht ist dieser Wunsch nachvollziehbar. Argumentiert wird meist mit einem Vergleich zur SMS und der Frage, was Nutzer wohl sagen würden, wenn sie SMS nur an Nutzer des gleichen Handy-Netzes verschicken könnten, nicht jedoch an Freunde und Bekannte, die einen anderen Anbieter haben.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Arbeit im Support: Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren
Arbeit im Support: Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren

Geht nicht, gibt's oft - und dann klingelt das Telefon beim Support. Das Spektrum der Probleme ist gewaltig und die Ansprüche an einen guten Support auch. Ein Leitfaden für (angehende) Supportmitarbeiter.
Ein Ratgebertext von Lutz Olav Däumling


Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

"Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
Von Achim Sawall


So nicht, Elon Musk: Softwareentwickler fair bewerten
So nicht, Elon Musk: Softwareentwickler fair bewerten

Elon Musk hat die Entwickler gefeuert, die am wenigsten Code geschrieben haben. Ein legitimes Mittel der Leistungsbewertung oder völliger Quatsch? Wie ginge es denn besser?
Von Rene Koch


    •  /