Internetzugang: Chinesen nutzen mehr Smartphones als PCs
Internetnutzer in China greifen inzwischen öfter zu ihrem Smartphone als zum PC, wenn sie online gehen wollen. Das zeigen die jüngsten Nutzerzahlen vom weltgrößten Internet- und Smartphonemarkt.
Ende Juni hatte das Land nach Angaben des offiziellen China Internet Network Information Center (CNNIC) 632 Millionen Internetnutzer . Seit dem vergangenen Bericht vom Dezember ist die Zahl der Chinesen, die online sind, damit um 14,4 Millionen gestiegen.
Kurznachrichtendienste und Musikstreaming beliebt
83,4 Prozent der Internetnutzer gehen laut CNNIC über mobile Geräte ins Netz. Damit liegt die Zahl erstmals über der Zahl der Chinesen, die vor allem mit ihrem PC im Internet surfen (80,9 Prozent). Gleichzeitig gehen mehr Chinesen als noch im Dezember online, um Kurznachrichten über Anbieter wie WeChat zu verschicken, Musik zu hören, Spiele zu spielen und zu lesen.
Auch das E-Commerce-Geschäft und Online-Bezahldienste legen dem Bericht zufolge weiter zu. Die Zahl der Chinesen, die Online-Bezahldienste nutzen, stieg mit 12,3 Prozent stärker als jeder andere Bereich. Insgesamt zahlen inzwischen 292 Millionen Chinesen online.
Soziale Netzwerke verlieren Nutzer
Erstmals fragte der Bericht auch nach der Nutzung von Online-Finanzdiensten wie Alibabas Fond Yu'e Bao. Das Ergebnis: 63,8 Millionen Internetnutzer investierten Ende Juni in derartige Dienste.
Weniger beliebt waren dagegen soziale Netzwerke. Die Zahl der Nutzer von Seiten wie Qzone ging in den vergangenen sechs Monaten um 7,4 Prozent auf 257 Millionen zurück. Auch Mikrobloggingdienste wie Sina Weibo verloren gegenüber Dezember. Die Nutzerzahlen fielen um 1,9 Prozent auf 275 Millionen.
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