• IT-Karriere:
  • Services:

Internetzensur: China macht VPN genehmigungspflichtig

Wer in China einen VPN-Dienst betreiben will, muss künftig nett um Erlaubnis fragen - bei der Regierung. Für ausländische Unternehmen wird die Zensur immer mehr zum Problem.

Artikel veröffentlicht am ,
Computer in China
Computer in China (Bild: Paul Barker/Reuters)

Die chinesische Regierung will den Kampf gegen Virtual Private Networks (VPN) offenbar weiter verschärfen. Entsprechende Angebote sollen künftig genehmigungspflichtig werden, wie die South China Morning Post (SCMP) berichtet.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Karlsruhe
  2. Investitionsbank Schleswig-Holstein, Kiel

Einer entsprechenden Anordnung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) vom vergangenen Sonntag zufolge müssen alle VPN-Anbieter im Land künftig eine Genehmigung der Regierung beantragen. Die Anordnung gilt zunächst bis zum 31. März 2018. "Der Markt für Internetanbindungen zeigt Zeichen einer ungeordneten Entwicklung, der dringend Regulierung durch die Regierung bedarf", teilte das Ministerium nach Darstellung der SCMP mit.

Ausländische VPN-Dienste werden häufig geblockt

Ausländische VPN-Netzwerke, die vor allem zur Zensurumgehung genutzt werden, werden schon heute häufig entweder komplett blockiert oder stark gedrosselt. Gerade für ausländische Unternehmen im Land wird die Internetzensur zunehmend zu einem negativen Standortfaktor. So beschweren sich etwa die Handelskammern deutscher und europäischer Unternehmen, dass die Zensur und die Unterbindung von VPN-Verbindungen die Zusammenarbeit deutlich erschweren.

Die chinesische Regierung will außerdem die Entwicklung der eigenen IT-Wirtschaft weiter fördern. Ein Fonds im Umfang von insgesamt 100 Milliarden Renminbi (rund 14,55 Milliarden US-Dollar) soll in Entwicklungen in der Informationstechnologie investieren, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua ("Neues China") berichtet. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping spricht immer wieder davon, dass China zu einer "Internet-Supermacht" werden müsse. Mit Gesetzen wie dem IT-Sicherheitsgesetz und anderen Richtlinien für die Beschaffung von IT werden zudem ausländische Konkurrenten gezielt behindert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Konstruktionsspielzeug von LEGO)
  2. (u. a. MSI GeForce RTX 3060 VENTUS 3X OC 12G für 589€)

tha_specializt 03. Feb 2017

Jo, hat aber nix damit zu tun. Gibt keine Länderzuordnungen und die wirds auch nie...

berritorre 24. Jan 2017

Nein, das stimmt so nicht. Es gibt kein System das theoretisch (oder praktisch) zu...

Anonymer Nutzer 24. Jan 2017

Das ist doch mittlerweile nur noch Folkrore. In China gibt es genauso wenig Kommunismus...

divStar 24. Jan 2017

VPNs machen die Kontrolle schwieriger. Dass da auch in den USA / in Europa eine...

Andre_af 24. Jan 2017

ich könnte mir aber schon im Fall von China - oder eigentlich generell aller Länder, die...


Folgen Sie uns
       


Apple Macbook Air M1 - Test

Kann das Notebook mit völlig neuem und eigens entwickeltem System-on-a-Chip überzeugen? Wir sind überrascht, wie sehr das der Fall ist.

Apple Macbook Air M1 - Test Video aufrufen
IT-Unternehmen: Die richtige Software für ein Projekt finden
IT-Unternehmen
Die richtige Software für ein Projekt finden

Am Beginn vieler Projekte steht die Auswahl der passenden Softwarelösung. Das kann man intuitiv machen oder mit endlosen Pro-und-Contra-Listen, optimal ist beides nicht. Ein Praxisbeispiel mit einem Ticketsystem.
Von Markus Kammermeier

  1. Anzeige Was ITler tun können, wenn sich jobmäßig nichts (mehr) tut
  2. IT-Jobs Lohnt sich ein Master in Informatik überhaupt?
  3. Quereinsteiger Mit dem Master in die IT

AfD und Elektroautos: Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!
AfD und Elektroautos
"Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!"

Der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard hat im Bundestag gegen die Elektromobilität gewettert. In seiner Rede war kein einziger Satz richtig.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Nach Börsengang Lucid plant Konkurrenz für Teslas Model 3
  2. Econelo M1 Netto verkauft Elektro-Kabinenroller für 5.800 Euro
  3. Laden von E-Autos Spitzentreffen zu möglichen Engpässen im Stromnetz

Videokonferenzen: Bessere Webcams, bitte!
Videokonferenzen
Bessere Webcams, bitte!

Warum sehen in Videokonferenzen immer alle schlecht aus? Die Webcam-Hersteller sind (oft) schuld.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. Webcam im Eigenbau Mit wenigen Handgriffen wird die Pi HQ Cam zur USB-Kamera

    •  /