Abo
  • Services:
Anzeige
ICE mit Hotspot
ICE mit Hotspot (Bild: Deutsche Bahn)

Internetversorgung in Zügen: "Jeder Zug hat eine feste IP-Adresse"

ICE mit Hotspot
ICE mit Hotspot (Bild: Deutsche Bahn)

Die Telekom erklärt, welche Technik nun zur Internetversorgung im ICE genutzt wird. Flash-OFDM kommt nicht mehr zum Einsatz. Und lange Tunnel erfordern besondere Maßnahmen zur Verkabelung.

Anzeige

Die Deutsche Telekom nutzt kein Flash-OFDM mehr, um die Hotspots der ICs zu versorgen. Wie der Konzern in einem Blogbeitrag mitteilt, nutzt die Telekom zur Anbindung nur noch 3G und LTE. "In einem Wagen jedes ICE-Zuges gibt es einen Server mit Modems, die die Mobilfunksignale an zwei Multibandantennen auf dem Dach weiterleiten."

Jeder Zug habe eine feste IP-Adresse. Durch den gesamten Zug würden Netzwerkkabel verlegt. In jeden Wagen des Zuges seien zwei WLAN-Zugangspunkte in die Decke integriert. "Der Server entscheidet dann aufgrund des unterwegs empfangenen Signals fortlaufend, welches Mobilfunknetz aktuell den höchsten Signalpegel hat, ob er also 3G oder LTE für die Datenübertragung nutzt." Und damit dieses Signal den Zug auch bei Geschwindigkeiten bis 300 Kilometer in der Stunde konstant erreicht, sei eine reibungslose Übergabe zwischen den Mobilfunkzellen nötig. "Da die Mobilfunkzellen im LTE-Standard eine größere Reichweite haben als die im 3G-Standard, sind hier weniger Übergaben erforderlich", erklärte die Telekom.

Eisenbahntunnel könnten nicht einfach über das Netz der Mobilfunkstationen versorgt werden, weil die Dämpfung des Erdreichs zu hoch ist, heißt es in dem Blogbeitrag. Hiervon seien nur sehr kurze Tunnel eine Ausnahme.

Hier würden Tunnelfunkanlagen eingesetzt. Diese bestehen aus einer Antenne außerhalb des Tunnels, die für die Anbindung an das Mobilfunknetz sorgt, und aus einem Schlitzkabel, das durch den Tunnel verläuft. Bei langen Tunneln müsse das Signal im Schlitzkabel verstärkt werden. In kürzeren Tunneln von einer Länge bis etwa zwei Kilometer lasse sich das Mobilfunksignal verteilen.

Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte zugesagt, den Reisenden ab 2016 einen kostenlosen WLAN-Zugang in Fernzügen zu bieten. Gegenwärtig sind 231 der 255 ICE-Züge mit der nötigen Technik ausgestattet.


eye home zur Startseite
M. 08. Feb 2015

Als ich das letzte Mal in DE mit dem ICE fuhr, kostete es in der 2. Klasse 5 EUR pro Tag...

kopfschüttel 08. Feb 2015

Wahrscheinlich immer noch angenehmer als Begegnungen in einem vollen Zug mit vollen...

kuselisebith 07. Feb 2015

Nö - macht aber auch keinen unterschied.. es geht nicht darum konkreten schlecht zu...

tschaefer 07. Feb 2015

Wie lange wird dann die Telekom für IPv6 brauchen? Warum macht sie das nicht gleich mit...

yoyoyo 06. Feb 2015

Da hat es sich gelohnt jahrzehntelang zu warten. Technologieführer Bahn und Telekom!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ASTERION Germany GmbH, Viernheim/Rüsselsheim
  2. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  3. über Duerenhoff GmbH, Raum Landsberg am Lech
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Medion 49"-UHD-TV für 384,99€)
  2. 15%-Gutschein für Ebay-Plus-Mitglieder
  3. (u. a. Wolfenstein The New Colossus 29,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  2. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  3. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  4. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  5. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  6. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  7. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  8. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  9. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  10. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
iPhone X im Test
Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
  1. Homebutton ade 2018 sollen nur noch rahmenlose iPhones erscheinen
  2. Apple-Smartphone iPhone X knackt und summt - manchmal
  3. iPhone X Sicherheitsunternehmen will Face ID ausgetrickst haben

Smartphone-Speicherkapazität: Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
Smartphone-Speicherkapazität
Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  1. iPhone Apple soll auf Qualcomm-Modems verzichten
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. Handy am Steuer Gericht bestätigt Apples Unschuld an tödlichem Autounfall

Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind
Rubberdome-Tastaturen im Test
Das Gummi ist nicht dein Feind
  1. Surbook Mini Chuwi mischt Netbook mit dem Surface Pro
  2. Asus Rog GL503 und GL703 Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen
  3. Xbox One Spielentwickler sollen über Maus und Tastatur entscheiden

  1. Müll aus Deutschland

    NameSuxx | 03:57

  2. Re: Die mächstigesten AddOns für Sicherheit sind...

    Proctrap | 03:09

  3. Good Work

    IsabellEllie | 02:42

  4. Re: Sie lernen es nicht

    tribal-sunrise | 02:35

  5. Re: "Versemmelt"

    razer | 02:24


  1. 19:05

  2. 17:08

  3. 16:30

  4. 16:17

  5. 15:49

  6. 15:20

  7. 15:00

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel