• IT-Karriere:
  • Services:

Internetversorgung in Zügen: "Jeder Zug hat eine feste IP-Adresse"

Die Telekom erklärt, welche Technik nun zur Internetversorgung im ICE genutzt wird. Flash-OFDM kommt nicht mehr zum Einsatz. Und lange Tunnel erfordern besondere Maßnahmen zur Verkabelung.

Artikel veröffentlicht am ,
ICE mit Hotspot
ICE mit Hotspot (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Telekom nutzt kein Flash-OFDM mehr, um die Hotspots der ICs zu versorgen. Wie der Konzern in einem Blogbeitrag mitteilt, nutzt die Telekom zur Anbindung nur noch 3G und LTE. "In einem Wagen jedes ICE-Zuges gibt es einen Server mit Modems, die die Mobilfunksignale an zwei Multibandantennen auf dem Dach weiterleiten."

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Amprion GmbH, Pulheim

Jeder Zug habe eine feste IP-Adresse. Durch den gesamten Zug würden Netzwerkkabel verlegt. In jeden Wagen des Zuges seien zwei WLAN-Zugangspunkte in die Decke integriert. "Der Server entscheidet dann aufgrund des unterwegs empfangenen Signals fortlaufend, welches Mobilfunknetz aktuell den höchsten Signalpegel hat, ob er also 3G oder LTE für die Datenübertragung nutzt." Und damit dieses Signal den Zug auch bei Geschwindigkeiten bis 300 Kilometer in der Stunde konstant erreicht, sei eine reibungslose Übergabe zwischen den Mobilfunkzellen nötig. "Da die Mobilfunkzellen im LTE-Standard eine größere Reichweite haben als die im 3G-Standard, sind hier weniger Übergaben erforderlich", erklärte die Telekom.

Eisenbahntunnel könnten nicht einfach über das Netz der Mobilfunkstationen versorgt werden, weil die Dämpfung des Erdreichs zu hoch ist, heißt es in dem Blogbeitrag. Hiervon seien nur sehr kurze Tunnel eine Ausnahme.

Hier würden Tunnelfunkanlagen eingesetzt. Diese bestehen aus einer Antenne außerhalb des Tunnels, die für die Anbindung an das Mobilfunknetz sorgt, und aus einem Schlitzkabel, das durch den Tunnel verläuft. Bei langen Tunneln müsse das Signal im Schlitzkabel verstärkt werden. In kürzeren Tunneln von einer Länge bis etwa zwei Kilometer lasse sich das Mobilfunksignal verteilen.

Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte zugesagt, den Reisenden ab 2016 einen kostenlosen WLAN-Zugang in Fernzügen zu bieten. Gegenwärtig sind 231 der 255 ICE-Züge mit der nötigen Technik ausgestattet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)
  2. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)

M. 08. Feb 2015

Als ich das letzte Mal in DE mit dem ICE fuhr, kostete es in der 2. Klasse 5 EUR pro Tag...

kopfschüttel 08. Feb 2015

Wahrscheinlich immer noch angenehmer als Begegnungen in einem vollen Zug mit vollen...

kuselisebith 07. Feb 2015

Nö - macht aber auch keinen unterschied.. es geht nicht darum konkreten schlecht zu...

tschaefer 07. Feb 2015

Wie lange wird dann die Telekom für IPv6 brauchen? Warum macht sie das nicht gleich mit...

yoyoyo 06. Feb 2015

Da hat es sich gelohnt jahrzehntelang zu warten. Technologieführer Bahn und Telekom!


Folgen Sie uns
       


Xiaomi MiTV Q1 im Test

Für das Streamen von Serien oder den Filmeabend zu Hause reicht der preiswerte Fernseher locker aus.

Xiaomi MiTV Q1 im Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /