Internetunternehmen: Startup-Zentrum Factory in Berlin eröffnet

Soundcloud(öffnet im neuen Fenster) , Mozilla(öffnet im neuen Fenster) , 6Wunderkinder(öffnet im neuen Fenster) : Prominente Unternehmen ziehen in Berlins Zentrum für junge Internetunternehmen Factory(öffnet im neuen Fenster) ein. Das Startup-Haus wurde am Mittwochvormittag durch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet.
Zum Start arbeiten dort 24 Unternehmen aus der Internetbranche. Google unterstützt das Projekt. Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt spricht am Abend auf der Eröffnungsveranstaltung.
Twitter zieht in die Factory
Wie heute bekanntwurde, sollen auch die Berliner Mitarbeiter des Kurznachrichtendienstes Twitter unter Leitung von Rowan Barnett in die Factory einziehen. Twitter bestätigte Gründerszene.de(öffnet im neuen Fenster) den Einzug in das Gebäude. Allerdings seien die Büroräume noch nicht fertiggestellt.
Die Factory will frisch gegründete Unternehmen mit etablierteren Firmen zusammenbringen. "In einem Ökosystem wie Berlin ist der Austausch sehr wichtig, weil nicht so viel Geld da ist" , sagte Initiator Simon Schaefer. "Man investiert mit seinem Netzwerk, mit seinem Know-how."
Die Factory besteht aus fünf Gebäuden mit je fünf Stockwerken und insgesamt rund 10.000 Quadratmetern Fläche. Knapp 20 Prozent der Gesamtfläche seien für Gemeinschaftsräume vorgesehen. Ein weiterer Bereich sei für Veranstaltungen geplant. "Wir werden immer noch etwas verändern und hinzufügen und neu machen wollen" , sagte Schaefer.
Das Gebäude befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Berliner Mauer, nahe der Gedenkstätte an der Bernauer Straße. Das ursprüngliche Gebäude, eine Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Brauerei, wurde zwei Jahre lang umgebaut und erweitert.



