Abo
  • Services:

Internetsuche: Google kommt EU-Wettbewerbshütern entgegen

Im Streit mit der EU über die Bevorzugung eigener Dienste bei den Suchergebnissen hat Google teilweise eingelenkt. In vier Punkten geht der Konzern auf die Kritik der Wettbewerbshüter ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Sieht Chancen auf eine Einigung mit Google: EU-Wettbewerbskommissar Almunia
Sieht Chancen auf eine Einigung mit Google: EU-Wettbewerbskommissar Almunia (Bild: John Thys/AFP/Getty Images)

Der Suchmaschinenkonzern Google ist im Streit mit der EU-Kartellbehörde zu Zugeständnissen bereit. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte am Dienstag bei einer Anhörung vor dem EU-Parlament in Brüssel, dass der Schlüsselmoment in dem Fall gekommen sei. Mit den neuen Vorschlägen von Google könne nun versucht werden, eine wirksame Lösung für die Probleme zu finden, sagte Almunia. Seit knapp drei Jahren untersucht die EU-Kommission, ob Google die Marktführerschaft bei der Internetsuche missbraucht und die Konkurrenz benachteiligt. Im vergangenen Juli hatte Almunia von Google weitere Zugeständnisse verlangt, da die bisherigen Vorschläge bei Markttests durchgefallen seien.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Nach Darstellung Almunias hat sich Google bei allen vier offenen Kritikpunkten bewegt. Dabei geht es um das Einblenden von Suchergebnissen aus sogenannten vertikalen Suchdiensten, unter anderem spezieller Suchangebote etwa für Flüge, Produkte oder Restaurants. Google soll zudem Konkurrenten bei suchwortbezogener Werbung sowie bei der Werbeplattform Adwords benachteiligen. Schließlich haben andere Suchmaschinen Google vorgeworfen, Informationen aus ihren Diensten, etwa Nutzerbewertungen, in die eigenen Suchergebnisse zu übernehmen.

Ergebnisse zeigen Logos der Konkurrenz

Den neuen Zugeständnissen zufolge würden Suchergebnisse der Konkurrenz wesentlich besser dargestellt. So solle den Rivalen erlaubt werden, ihr Logo neben dem Suchergebnis sowie einen "dynamischen Text" anzuzeigen. Zudem wolle Google darauf verzichten, Anzeigenkunden exklusiv an die eigenen Dienste zu binden. Die Änderungen sollen auf allen Arten von Endgeräten dargestellt werden.

Google habe versprochen, die Wirksamkeit der Änderung durch empirische Überprüfungen nachzuweisen, sagte Almunia. Er kündigte an, den Weg einer Selbstverpflichtung Googles weiterzuverfolgen und im nächsten Frühjahr eine Entscheidung zu treffen. Google teilte in einem Statement mit, im Interesse einer einvernehmlichen Lösung die "schwierige Entscheidung" getroffen zu haben, die Anforderungen zu erfüllen.

Googles Marktanteil bei der Internetsuche in Europa liegt bei rund 90 Prozent. Sollte sich das Unternehmen mit der EU-Kommission nicht einigen, könnte diese eine Strafe in Höhe von zehn Prozent des Jahresumsatzes verhängen. Das wären gemessen am Unternehmensergebnis des vergangenen Jahres über vier Milliarden US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 20,99€
  3. 19,99€
  4. 15,99€

theonlyone 01. Okt 2013

Naja, wie bei Microsoft auch (zumindest in der Vergangenheit) , wird auf einen eben etwas...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /