• IT-Karriere:
  • Services:

Internetsuche: EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

Was tun gegen Googles marktbeherrschende Stellung? Einige Europa-Abgeordnete haben eine Idee, die Google nicht gefallen dürfte. Sie wollen der EU-Kommission einen Vorschlag dazu unterbreiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Europaparlament (Symbolbild): kein Einblick in geheimen Algorithmus
Europaparlament (Symbolbild): kein Einblick in geheimen Algorithmus (Bild: Patrick Hertzog/AFP/Getty Images)

Google soll seine Suche ausgliedern. Das fordere das Europa-Parlament in einem Antrag an die EU-Kommission, berichtet die Financial Times (FT). Die britische Wirtschaftszeitung hat den Entwurf gesehen.

Stellenmarkt
  1. Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Freyung

Die Abgeordneten wollen demnach eine "Entflechtung der Suchmaschinen von anderen kommerziellen Diensten". Darin sehen sie eine Möglichkeit, Googles marktbeherrschende Stellung bei der Internetsuche und der Internetwerbung abzumildern.

Darüber entscheidet allerdings nicht das Parlament, sondern die EU-Kommission. Sie hat ein Wettbewerbsverfahren gegen Google eingeleitet. Mit einem solchen Antrag würden die Abgeordneten die EU-Kommission dazu bringen, den Druck auf Google zu erhöhen, schreibt die Zeitung.

Zwei Fraktionen unterstützen den Antrag

Der Antrag werde von der christdemokratischen Europäischen Volkspartei und den Sozialdemokraten unterstützt. Die beiden Fraktionen bilden die Mehrheit im Europaparlament. Laut FT stehen die deutschen Abgeordneten beider Fraktionen als treibende Kraft hinter dem Antrag. Hierzulande steht Google unter anderem wegen des Angebots Google News bei Medienunternehmen in der Kritik.

Eine Entflechtung müsse als langfristige Lösung in Betracht gezogen werden, sagte der spanische Abgeordnete Ramon Tremosa der FT. Er begründete das damit, dass die Kommission nicht das Geheimnis von Googles Algorithmen erkunden könne. Sie müsse deshalb nach anderen Mitteln suchen. Der Spanier, der den Antrag unterstützt, gehört der liberalen ALDE-Fraktion im Europaparlament an.

Almunia weckt Unmut

Das Wettbewerbsverfahren gegen Google läuft seit 2010. Anfang dieses Jahres hatte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia angekündigt, es beilegen zu wollen - und damit den Unmut einiger Unternehmen geweckt.

Zu den Kritikern zählte etwa der deutsche Medienkonzern Axel Springer. Als Reaktion verlangte Almunia im Herbst neue Zugeständnisse von Google.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

neocron 24. Nov 2014

ist doch egal fuer das von ihm geschriebene "Wenn man jemanden vom Markt weghaben will...

g0r3 24. Nov 2014

Und da es ja keinesfalls so etwas wie die Unschuldsvermutung exisitert, zerschlagen wir...

g0r3 24. Nov 2014

Da haben wir ja einen Bing-User. Und wo ist der Zweite?

PG 24. Nov 2014

Google beschäftigt/bezahlt Lobbyisten, wie jedes andere größere Unternehmen: https...

elgooG 24. Nov 2014

Und die Rüstungsindustrie, Lebensmittelhersteller, Pharmaindustrie,...? Ach ja stimmt...


Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /