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Internetsuche: EU-Kommission verlangt weitere Änderungen bei Google-Suche

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hat Google in einem Brief aufgefordert, weitere Änderungen an der Suchmaschine vorzunehmen. Die Vorschläge, die Google im April eingereicht hatte, haben bei Markttests nicht bestanden.

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EU-WettbewerbskommissarJoaquín Almunia (im Juni 2013): Bedenken nicht ausgeräumt
EU-WettbewerbskommissarJoaquín Almunia (im Juni 2013): Bedenken nicht ausgeräumt (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission haben Google aufgefordert, die Darstellung von Suchergebnissen weiter zu modifizieren. Die Vorschläge, die das Unternehmen im April angeboten hatte, reichen der Kommission nicht aus.

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Joaquín Almunia, der für Wettbewerbsfragen zuständige Kommissar der Europäischen Union (EU), habe Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt in einem Brief aufgefordert, weitergehende Vorschläge vorzulegen, berichtet das Wall Street Journal. Die Ergebnisse des Markttests, der bis Ende Juni durchgeführt wurde, zeigten, dass die im April vorgeschlagenen Änderungen nicht ausreichten, "um unsere Bedenken auszuräumen".

Almunia hatte bereits im Mai angedeutet, dass er mit Googles Angebot nicht einverstanden ist. "Wir werden Google wahrscheinlich auffordern, die Vorschläge nachzubessern", erklärte der EU-Wettbewerbskommissar seinerzeit.

Vier Kritikpunkte

Seit knapp drei Jahren untersucht die EU-Kommission, ob Google die Marktführerschaft bei der Internetsuche missbraucht und die Konkurrenz benachteiligt. Dabei geht es um das Einblenden von Suchergebnissen aus sogenannten vertikalen Suchdiensten, unter anderem spezieller Suchangebote etwa für Flüge, Produkte oder Restaurants. Google soll zudem Konkurrenten bei suchwortbezogener Werbung sowie bei der Werbeplattform Adwords benachteiligen. Schließlich haben andere Suchmaschinen Google vorgeworfen, Informationen aus ihren Diensten, etwa Nutzerbewertungen, in die eigenen Suchergebnisse zu übernehmen.

Im Frühjahr hatte Google Konzessionen angeboten. Dazu gehörte, die Verweise auf eigene Dienste zu kennzeichnen, in den Ergebnissen Links zu mindestens drei Konkurrenzangeboten anzuzeigen oder es Werbetreibenden zu vereinfachen, zu anderen Anbietern zu wechseln. Konkurrenten sollten die Möglichkeit bekommen, explizit die Übernahme von Inhalten wie Nutzerbewertungen zu unterbinden.

Vorschläge durchgefallen

Die Maßnahmen wurden daraufhin einem sogenannten Markttest unterzogen. Dabei sollten unter anderem die Konkurrenten die Kompromissvorschläge untersuchen und bewerten. Das Ergebnis fiel nicht in Googles Sinn aus: Einige der Befragten erklärten, die vorgeschlagenen Maßnahmen würden Googles marktbeherrschende Stellung noch zementieren.

Googles Marktanteil bei der Internetsuche in Europa liegt bei rund 90 Prozent. Sollte sich das Unternehmen mit der EU-Kommission nicht einigen, könnte diese eine Strafe in Höhe von 10 Prozent des Jahresumsatzes verhängen. Das wären gemessen am Unternehmensergebnis des vergangenen Jahres über vier Milliarden US-Dollar.

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swissmess 19. Jul 2013

Naja, bei Marktmissbrauch ist das ja üblich, dass über Direkteingriffe (egal ob sinnvoll...

Johnny Cache 18. Jul 2013

Aber nicht doch. Das würde ja bedeuten daß ein Großteil von denen ausgerechnet Google...

redwolf 18. Jul 2013

Es geht inhaltlich u.a. darum wie erkenntlich gemacht wird, dass es sich bei bestimmten...


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