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Internetknoten: DE-CIX geht nach New York

DE-CIX, die Betreiber des weltweit größten Internetaustauschknotens in Frankfurt am Main, eröffnen einen US-Ableger, um Austauschknoten in mehreren US-Städten aufzubauen. Den Anfang macht New York.
/ Jens Ihlenfeld
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Glasfasern am DE-CIX verbinden Provider miteinander. (Bild: DE-CIX)
Glasfasern am DE-CIX verbinden Provider miteinander. Bild: DE-CIX

Der DE-CIX gilt als Erfolgsgeschichte, denn nicht nur viele deutsche Provider beteiligen sich an dem Internetaustauschknoten in Frankfurt am Main, auch immer mehr Provider aus anderen europäischen Ländern schließen sich dort an, so dass die mehr als 500 Teilnehmer über den DE-CIX in der Spitze mehr als 2,5 TBit/s abwickeln. Mit UAE-IX betreibt DE-CIX seit einem Jahr auch einen Austauschknoten in Dubai.

Mit der neu gegründeten Tochter DE-CIX North America(öffnet im neuen Fenster) will die Betreiberfirma nun auch in den USA Austauschknoten aufbauen. Dabei soll sich das Angebot von den in den USA bisher üblichen Austauschknoten unterscheiden, die meist auf die Kunden im eigenen Rechenzentrum fokussiert sind: So soll in New York eine Ethernet-Switching-Fabric aufgebaut werden, deren Backbone komplett auf Glasfaserverbindungen basiert und auf einen Datendurchsatz von mehreren TBit/s über mehrere Rechenzentren hinweg ausgelegt ist.

Provider jeder Größe sollen über diese Plattform künftig Traffic austauschen können. Dabei hat sich DE-CIX für New York als ersten Standort in Nordamerika entschieden, da man in der Stadt ein großes Wachstum im Internetbereich erwartet.


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