• IT-Karriere:
  • Services:

Internetfilter: CSU-Rechtsexperte will Pornofilter auch in Deutschland

Der CSU-Rechtsexperte Norbert Geis setzt sich für Pornofilter wie in Großbritannien ein. Nutzer sollen sich "für die Nutzung von pornografischen Inhalten im Netz persönlich anmelden" müssen. Die Pressestelle der CSU-Fraktion steht nicht dahinter.

Artikel veröffentlicht am ,
CSU-Rechtsexperte Norbert Geis
CSU-Rechtsexperte Norbert Geis (Bild: Norbert Geis/Facebook)

Der CSU-Rechtsexperte Norbert Geis hat sich für Internetfilter nach dem britischen Vorbild auch in Deutschland eingesetzt. Geis sagte der Bild-Zeitung: "Kinder und Jugendliche müssen vor der Pornografie im Internet besser geschützt werden. Dafür brauchen wir jetzt dringend spezielle Filter und verbindliche Altersbeschränkungen, so dass man sich für die Nutzung von pornografischen Inhalten im Netz persönlich anmelden muss." Geis ist im Arbeitskreis Jugend der Landesgruppe der CSU.

Stellenmarkt
  1. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin

In der Pressestelle der CSU-Bundestagsfraktion reagierte eine Sprecherin eher verhalten auf den Vorstoß des 74-jährigen Geis. "Ich gehe davon aus, dass die Zitate so stimmen, das lief nicht über die Pressestelle der Landesgruppe, das ist über Herrn Geis direkt gelaufen. Er ist eher ein Rechtspolitiker. Es ist ein Vorschlag von Cameron, ich nehme an, die Bild-Zeitung hat sich gedacht, wer sagt uns etwas dazu, und dann hat sich Herr Geis angeboten." Geis schreibt auch in der rechten Zeitung Junge Freiheit.

Claire Perry, eine Beraterin des britischen Premierministers, und David Cameron selbst setzen sich für das Pornofilterprojekt ein. Der Premierminister will robuste Filtersysteme, die sich nur nach einer erfolgten Altersverifikation abschalten lassen.

Großbritannien führt nach bisherigen Planungen ab dem Jahr 2014 einen Pornofilter für alle Nutzer ein, der erst aktiv ausgeschaltet werden muss. Auch alle öffentlichen WLANs sollen vorinstallierte Pornofilter bekommen.

Im Oktober 2011 wurde berichtet, dass die Provider in Großbritannien zuerst Pornoinhalte für ihre Neukunden blockieren sollen. Die Provider, die das Abkommen mit Cameron unterzeichnet hatten, waren BT, Sky, Talktalk und Virgin. Von den Firmen werden 17,6 Millionen der 19,2 Millionen Breitbandnutzer des Landes versorgt. Der Pornofilter wird auch für andere Inhalte eingesetzt. Das berichtete die digitale Bürgerrechtsorganisation Open Rights Group unter Berufung auf Internetprovider. Danach können die Nutzer Internetfilter aktivieren für die Themenbereiche "Pornografie, Gewaltdarstellungen, extremistische und terroristische politische Inhalte, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Suizid-Webseiten, Alkohol, Rauchen, Webforen, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Pavilion 32 Zoll Monitor für 229,00€, Steelseries Arctis Pro wireless Headset für 279...
  2. ab 62,99€
  3. (aktuell u. a. HyperX Alloy Elite RGB Tastatur für 109,90€, Netgear EX7700 Nighthawk X6 Repeater)

shizn1t 07. Aug 2013

a) Süddeutschland hatte das Glück amerikanisch besetzt zu sein b) wenn der...

mhrt1986 07. Aug 2013

Nein, man kann Pornografie auch gezielt umgehen. Aber das werden Jugendliche nicht tun...

Spaghetticode 07. Aug 2013

Ich glaube, dass da schon der Papa den Pornofilter abgeschaltet hat. Schließlich will...

Atalanttore 07. Aug 2013

Die EU müsste sich endlich mal von diesem Vorzeigeverbündeten der USA trennen.

Tourist 07. Aug 2013

"Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

    •  /