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Internetbrowser: KI-Schalter in Firefox 148 veröffentlicht

Mozilla hat den versprochenen KI-Schalter mit der Firefox -Version 148 veröffentlicht und dabei keine Abstriche gemacht.
/ Mike Faust
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Die KI-Funktionen lassen sich in Firefox komplett deaktivieren oder einzeln konfigurieren. (Bild: Mozilla / Screenshot: Golem)
Die KI-Funktionen lassen sich in Firefox komplett deaktivieren oder einzeln konfigurieren. Bild: Mozilla / Screenshot: Golem

Mozilla hat das Firefox-Update 148 veröffentlicht. Wie angekündigt , enthält dieses eine Option, mit der sich KI-Funktionen des Browsers abschalten lassen. Das Unternehmen erklärte zudem(öffnet im neuen Fenster) , dass sich die Einstellung mit zukünftigen Browser-Updates nicht deaktivieren werde.

Wurde das Update auf Firefox 148 installiert, startete der Browser in unserem Test direkt mit der Was-ist-neu-Seite, die prominent auf die KI-Einstellungen hinweist und auch darauf verlinkt. Wird der Schalter mit der Aufschrift KI-Funktionen deaktivieren angeklickt, erscheint ein Hinweis auf die Funktionen, die ab dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Liste enthält die Punkte, Übersetzungen, Alternativtexte von Grafiken im Firefox-PDF-Betrachter, Vorschläge für Tab-Gruppen, wichtige Punkte in der Link-Vorschau und Chatbot-Anbieter in der Seitenleiste. Letztere sowie die Übersetzungen lassen sich auch einzeln blockieren. Kleine KI-Modelle, die für einige Funktionen von Firefox heruntergeladen werden, werden gelöscht, wenn die KI-Funktionen deaktiviert werden.

Mehrere Sprachmodelle für Chatbot zur Auswahl

Laut Mozilla werden Anwendern in Firefox keine bestehenden oder neuen KI-Funktionen und auch keine Pop-ups mit Hinweisen darauf angezeigt, wenn diese deaktiviert sind. Die KI-Steuerung umfasst laut Mozilla auch Funktionen von Drittanbietern, wie Google Lens und Perplexity, die sich auch in den Suchmaschineneinstellungen von Firefox konfigurieren lassen. Das Abschalten der KI-Funktionen in Firefox verhindert nicht, dass Erweiterungen, die KI-Dienste von Drittanbietern verwenden, weiterhin auf diese zugreifen können.

Anwender, die die Chatbot-Funktion nutzen möchten, können zwischen den Sprachmodellen Claude, ChatGPT, Copilot, Gemini und Mistral wählen. Firefox hat zudem die Unterstützung für in PDFs eingebettete mathematische Formeln für Bildschirmleseprogramme verbessert. Benachrichtigungen und Änderungen am Browser lassen sich nun auch per Fernzugriff aktivieren, ohne dass dafür Telemetriedaten an Firefox übertragen werden müssen.


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