Internetballons: Start von Project Loon rückt näher

Google steht offenbar kurz davor, über Project Loon einen Internetzugang per Ballon anbieten zu können. Mittlerweile können die riesigen Ballons in Serie gefertigt und über einen Kran automatisch gestartet werden - über sie sollen unerschlossene Regionen einen Internetzugang per LTE erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Loon
Project Loon (Bild: Google)

Mit Ballons, die in der Stratosphäre fliegen, will Google einen breitbandigen Internetzugang über LTE in Gegenden schaffen, die sonst dazu keine Möglichkeit dafür haben. Dabei werden heliumgefüllte Ballons mit einem Technikpaket und Solarzellen an Bord in großer Höhe (18 bis 25 km) platziert. Die Ballons des Project Loon werden vom Boden aus beeinflusst und können so durch die Ausnutzung der Windrichtung in der jeweiligen Höhe in bestimmte Richtungen dirigiert werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Security Spezialist (m/w/d)
    Elkamet Kunststofftechnik GmbH, Biedenkopf
  2. Mitarbeiter (m/w/d) Reporting und Datenanalyse - Marketing
    dennree GmbH, Töpen (Raum Hof / Oberfranken)
Detailsuche

Die Windgeschwindigkeiten sind in der Stratosphäre recht gering. Bei 8 bis 32 Kilometern pro Stunde sollen sie sehr lange in der Luft bleiben. Google konnte sie erst nur wenige Tage halten, mittlerweile sollen es deutlich mehr als 100 Tage sein. "Zuerst dauerte es 3 bis 4 Tage, bis wir einen Ballon zusammengeklebt hatten", so Cassidy im Video. "Mittlerweile können wir durch unsere eigenen Fertigungsanlagen und automatisierten Systeme einen Ballon in wenigen Stunden bauen. Wir kommen dem Punkt näher, an dem wir Tausende von Ballons produzieren können." Zudem hat Google eine automatisierte Startrampe gebaut, von der aus die Ballons gestartet werden.

2013 hatte Google das Project Loon gestartet. Wie die Satelliten sollen die Ballons mit der Erde sowie untereinander kommunizieren.

In einem Video von Google X zeigt Projektleiter Mike Cassidy die Serienfertigung der Ballons. Sie bestehen aus einer dünnen Kunststofffolie, die in Bahnen verlegt und verschweißt wird, bis die Ballonhülle fertig ist. Vollständig aufgepumpt sind sie 12 Meter hoch und haben einen Durchmesser von 15 Metern.

Eine Pumpe erlaubt die Volumenänderung und damit die Höhensteuerung. Das Technikpaket wiegt 10 kg und wird unterhalb des Ballons transportiert. Es enthält neben der Funktechnik für die Bodenstationen und andere Ballons Akkus für die Nacht, die mit Solarzellen erzeugte, elektrische Energie speichern. Der Abstieg des Ballons wird mit einem Fallschirm kontrolliert, der sich auch bei Unfällen öffnet. Die Ballonhüllen und die Technik werden dann wieder vom Boden aufgesammelt.

Derzeit finden zusammen mit Mobilfunkanbietern Tests in Australien, Lateinamerika und Neuseeland statt.

Wann der kommerzielle Start von Project Loon vorgesehen ist, teilte Google bislang genauso wenig mit wie die geplanten Kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin
Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern

Aufgrund des chinesischen Vorgehens gegen Kryptomining gibt es viele gebrauchte Bitcoin-Rigs auf dem Markt - deren größter Hersteller zieht Konsequenzen.

Bitcoin: Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern
Artikel
  1. DeskMini Max: Asrocks Ryzen-10-Liter-PC nutzt Wasserkühlung
    DeskMini Max
    Asrocks Ryzen-10-Liter-PC nutzt Wasserkühlung

    Trotz seiner Maße nimmt der DeskMini Max eine Dualslot-Grafikkarte und einen Ryzen auf, zudem bleibt Platz für drei SSDs und RAM-Slots.

  2. Lenovo L32p-30 und L27m-30: USB-C-Monitore mit Webcam passen ins Homeoffice
    Lenovo L32p-30 und L27m-30
    USB-C-Monitore mit Webcam passen ins Homeoffice

    Lenovo stellt gleich mehrere neue Monitore vor. Die L32p-30 und L27m-30 lassen sich etwa per USB-C mit 75 Watt Power Delivery anschließen.

  3. Schwert und Schild: Leaker müssen 300.000 US-Dollar an Pokémon-Studio zahlen
    Schwert und Schild
    Leaker müssen 300.000 US-Dollar an Pokémon-Studio zahlen

    Die zum Teil zu Nintendo gehörende The Pokémon Company hat sich im Rechtsstreit gegen zwei Leaker von Schwert und Schild durchgesetzt.

FreiGeistler 21. Apr 2015

Gar nichts. Die genannten Dinge wurden ja im Mittelalter neu erfunden.

FreiGeistler 21. Apr 2015

So ein Erdogan wird es sicher trotzdem versuchen. Wenn nicht wegen Youtube oder Twitter...

chiller99 20. Apr 2015

aaaaaa

b1n0ry 20. Apr 2015

[...] einen breitbandigen Internetzugang in Gegenden schaffen, die sonst dazu keine...

%username% 20. Apr 2015

jetzt also wirklich... :D Hoffentlich erfindet Apple das nicht im Nachgang als erstes...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 99,99€ • 6 Blu-rays für 30€ • Landwirtschafts-Simulator 22 jetzt vorbestellbar ab 39,99€ • MSI Optix MAG272CQR Curved WQHD 165Hz 309€ [Werbung]
    •  /