• IT-Karriere:
  • Services:

Internet: US-Haushalte durchbrechen Datenlimit im Festnetz

Immer mehr US-Nutzer durchbrechen das Datenlimit von 1 TByte im Monat. Die Provider wagen es nicht, dafür Extragebühren zu erheben.

Artikel veröffentlicht am ,
Gamer in den USA
Gamer in den USA (Bild: Decisiondata)

Das Wachstum der Internetnutzung zu Hause wird dazu führen, dass der durchschnittliche US-Haushalt mit Breitbandanschluss die aktuellen ISP-Datenobergrenzen von 1 TByte noch vor dem Jahr 2024 überschreiten wird. Das ergab eine aktuelle Analyse von Decisiondata, die am 5. Mai 2020 vorgelegt wurde. Grundlage für die Berechnungen sind historische Daten der Federal Trade Commission (FCC) und Trendnutzungsdaten.

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Die Datennutzung stieg in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Einschränkungen, könnte in den kommenden zwölf Monaten aber wieder zurückgehen. Durch eine bleibende Tendenz zur Selbstisolation werde die Internetnutzung im Haushalt jedoch laut Decisiondata auf absehbare Zeit deutlich höher bleiben als vor dem Ausbruch.

Wie Decisiondata diesen Monat bereits berichtete, verwendet der durchschnittliche Haushalt jetzt fast 400 GByte Daten pro Monat, ein Volumen, das die ursprünglichen Datenobergrenzen aus dem Jahr 2016 um über 50 bis 100 GByte übertroffen habe.

Decisiondata hatte vor der Covid-19-Pandemie begonnen, diesen Trend zu untersuchen. "Gegenwärtig sehen wir die größten Spitzen in der Internetnutzung zu Hause in der Geschichte, weit über das hinaus, was wir vorher hätten vorhersagen oder analysieren können", erklärte Decisiondata. Die Provider haben reagiert, indem sie ihre Gebühren für die Überschreitung von Datenobergrenzen vorübergehend ausgesetzt haben. "Dies zeigt, dass viele Verbraucher während der Pandemie die monatliche Datenobergrenze von 1 TByte erreicht oder überschritten haben."

Bundesnetzagentur: Erzeugtes Datenvolumen von rund 124 GByte pro Nutzer

Laut Angaben der Bundesnetzagentur stieg das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen in Deutschland im Jahr 2019 erneut: Im Jahr 2018 betrug das im Festnetz erzeugte Datenvolumen rund 46.000 Millionen GByte. Vorläufige Berechnungen prognostizieren für 2019 ein Gesamtvolumen von etwa 52.000 Millionen GByte. Dies entspräche einem durchschnittlichen Datenverbrauch in Höhe von rund 124 GByte pro Nutzer. Hier sind noch keine Daten aus der Coronapandemie berücksichtigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED55E97LA, Sony KD-55XF9005, PHILIPS 65 OLED 754/12)
  2. 39,99€ (Release: 25. Juni)
  3. 699€ (Vergleichspreis 844€)

Genie 09. Mai 2020 / Themenstart

Wen interessiert das? Es geht hier um den durchschnittlichen Traffic-Verbrauch und nicht...

BoMbY 08. Mai 2020 / Themenstart

Vor allem für die großen ISPs. Nur der zusätzliche Ausbau kostet zusätzliches Geld. Und...

_Sascha_ 08. Mai 2020 / Themenstart

Es kommt ganz klar darauf an wo man wohnt. In Großstädten lösen die Anbieter wie Telekom...

7of9 08. Mai 2020 / Themenstart

Und selbst im Mobilnetz gibt es immer mehr Tarife ohne limit (wenn auch zu hohen Preisen...

heikom36 07. Mai 2020 / Themenstart

Die ist doch da https://decisiondata.org/internet/analysis-the-average-household-will...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Corona: Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um
Corona
Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um

In Japan löst die Coronakrise einen Modernisierungsschub aus. Den Ärzten in den Krankenhäusern fehlt die Zeit für das manuelle Ausfüllen von Formularen.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt
  2. Corona Pariser Polizei darf keine Drohnen zur Überwachung verwenden
  3. Pakete DPD-Standort wegen Corona-Infektionen geschlossen

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /