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Frank Meywerk bei Golem.de
Frank Meywerk bei Golem.de (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Drosselung nicht ausgeschlossen, aber keine konkreten Pläne

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Auf Anwendungsszenarien bei den Nutzern angesprochen, erklärte Meywerk, dass beim Endkunden der Upload von Videos und die Nutzung von Videokonferenzen sehr datenintensiv sei. Ab Mitte Mai 2014 sollen Privatkunden eine Uploadrate von 10 MBit/s wahlweise kostenpflichtig zu ihren Produkten hinzubuchen können.

Eine Drosselung der Geschwindigkeit bei Power-Usern gebe es bei Unitymedia KabelBW aktuell nicht. Meywerk verwies aber auf den zunehmenden Traffic: "Es ist sehr wichtig, bei der Traffic-Entwicklung vorauszusehen. Unsere Kunden verbrauchen im Durchschnitt 50 GByte im Monat, das verdoppelt sich jedes Jahr. Ein Prozent unserer Kunden sind Poweruser, die 25 Prozent des Datenverkehrs erzeugen. Einige Nutzer verbrauchen sogar bis zu 1,2 TByte monatlich. Angesichts der exponentiell steigenden Datenmengen halte ich es für legitim, über Abrechnungsmodelle nachzudenken, die stärker die sehr unterschiedliche Nutzungsintensität berücksichtigen." Konkrete Pläne für die Einführung einer Drosselung "haben wir aktuell aber nicht in der Schublade liegen", sagte er.

Auf den Vectoring-Ausbau der Deutschen Telekom angesprochen, sagte Meywerk, dass das auf Koax und Glasfaser basierende Kabel der Kabelnetzbetreiber mit DOCSIS 3.1 eine Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s erreichen könne. Beim Kupferkabel der Telekommunikationsbetreiber gehe das nicht. Mit Glasfaser können natürlich auch die Telekomkonzerne die Datenrate erreichen.

Zudem seien, so Meywerk, die versprochenen Datenraten beim Vectoring nur erreichbar, wenn der Kabelverzweiger nahe am Haushalt steht. Sonst bringe die neue Technik nur wenig. So beeindruckend neue Technologien wie Vectoring oder G.fast auch seien: "Die durch Vectoring-Techologie mögliche Maximal-Geschwindigkeit können wir Kabelnetzbetreiber dank Docsis 3.0 bereits heute in die Praxis umsetzen.". Engpässe solle es angeblich nicht geben. Dabei bleibt das TV-Kabelnetz ein Shared-Medium, dessen Datenrate sich die Nutzer teilen müssen.

"Wir führen permanent Netzerweiterungen durch, indem wir durch Hinzufügen neuer Kanäle mehr Übertragungskapazität ins Netz bringen. Zudem führen wir sogenannte Nodesplits an unseren Glasfaserkabeln durch, durch die sich die Übertragungskapazität" erhöhe, sagte Meywerk.

 Internet: Unitymedia KabelBW bringt 200-MBit/s-Zugänge

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jo-1 12. Mai 2014

und was soll ich sagen - 24/7 bekomme ich (mehrfach jeden Tag gemessen) stabil: 10 - 30...

jo-1 12. Mai 2014

ich in der Regel nur ne Sekunde für 5 Mbit ;-) hab jetzt die 10 up und 150 down seit...

jo-1 12. Mai 2014

nope! Einfach fünf Tage vor Ablauf der Kündigungsfrist meines Vertrages bei 'ner netten...

Ovaron 16. Apr 2014

Genauso wie bei Drosselkom mit VDSL+Vectoring. Per Bitstreamzugang. Alternativ auch...

neocron 12. Apr 2014

aehm, ich habe einen Glasfaseranschluss liegen, mit 1 Gbit/sek, und nutzer zur zeit eine...



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