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US-Armee: Trump ordnet Denial-of-Service-Angriffe gegen Nordkorea an

Um gegen nordkoreanische Hackerangriffe vorzugehen, soll US-Präsident Donald Trump Denial-of-Service-Angriffe auf die Infrastruktur des dortigen Geheimdienstes befohlen haben. Die Staatschefs beider Länder beleidigen sich derweil in verschiedensten Foren.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Präsident Donald J. Trump
US-Präsident Donald J. Trump (Bild: Joshua Lott/Getty Images)

US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge Denial-of-Service-Angriffe gegen Nordkorea angeordnet. Mit den Angriffen solle die Fähigkeit zur digitalen Kriegsführung des Landes gestört werden, schreibt die Washington Post. Präsident Trump beleidigt den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un seit mehreren Wochen als "kleinen Raketenmann", dazu nutzt er auch den Kurznachrichtendienst Twitter. Kim Jong Un hatte daraufhin verlauten lassen, er werde den "senilen Amerikaner mit Feuer bändigen."

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Die Entscheidung für die Angriffe ist nach Angaben der Zeitung bereits früh in der Präsidentschaft Trumps gefallen. Mit Hilfe massiver Anfragen an Server des nordkoreanischen Geheimdienstes Reconnaissane General Bureau wurde der Internetzugang der vermuteten staatlichen Hacker effektiv lahmgelegt. Technische Details des angeblichen Angriffs sind bislang nicht bekannt.

Infrastruktur sollte nicht zerstört werden

Die vom Cyber Command der US-Armee durchgeführten Angriffe sollen am vergangenen Samstag abgeschlossen worden sein. Eine "Zerstörung" von Infrastruktur sei nicht Teil des Plans gewesen. Außerdem soll die Aktion von vornherein auf einen kurzen Zeitraum begrenzt gewesen sein.

Das Weiße Haus und das Cyber Command wollten die Angriffe nicht kommentieren. Ein namentlich nicht genanntes ranghohes Mitglied aus der Regierungsverwaltung sagte der Washington Post: "Was ich sagen kann ist, dass Nordkorea selbst schuldig ist, Cyberangriffe begangen zu haben und dass wir angemessene Schritte unternehmen werden, um unsere Netzwerke und Systeme zu verteidigen."

Die USA setzen seit Stuxnet regelmäßig auch digitale Angriffswerkzeuge ein. Der ehemalige Chef von NSA und CIA Michael Hayden hatte in der sehenswerten Stuxnet Doku Zero Days kritisiert, dass "die Geheimhaltung bei Cyberoperationen lächerlich hoch" sei.

Nordkorea schottet seine Bürger streng vom globalen Internet ab. Ein Leak der DNS-Zone ermöglichte einen seltenen Einblick in das beschränkte Informationsangebot. Auch das Staatstablet Woolim lässt Nutzern nur wenige Freiheiten.



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Der Held vom... 05. Okt 2017

Hm, wie erkläre ich das am besten ... Wenn du einen Tennisball mit ordentlich Schmackes...

buuii 04. Okt 2017

Wirr ist das Folk! (nicht zu verwechseln mit Yrr!)

gaym0r 04. Okt 2017

Benutz mal bitte Satzzeichen, z.B. Anführungsstriche, dann hätte ich deinen Satz nicht 5...

Peter Später 04. Okt 2017

Forii, Forumse, Forien...

Der Held vom... 04. Okt 2017

Kann man nicht. Der Einsatz von Atomwaffen gegen Nordkorea, sogar als Gegenschlag, ist...


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