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Alle großen Anbieter schröpfen ihre Kunden

Auf Anfrage von Golem.de bestätigt die Telekom, dass es für ihre wartenden Festnetzkunden, die ihr Schnellstart-Datenvolumen verbraucht haben, derzeit keine andere Tarifoption gebe. "Grundsätzlich sollen die Kunden in der Übergangszeit mit dem Datenvolumen ihre Online-Tagesgeschäfte wie Online-Banking, -Recherchen, -Shopping und Ähnliches tätigen können", erklärt Unternehmenssprecherin Nicole Schmidt: "Sollte das Volumen für Streaming-Dienste und Film-Downloads verbraucht werden, muss der Kunde dafür eigene Datenpässe kaufen und einlösen."

Auch O2-Kunden stehen schlecht da

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Wer geneigt ist, bei so wenig Verständnis für Kundenbedürfnisse "Typisch Telekom!" auszurufen, sollte bedenken, dass es bei der Konkurrenz kaum besser aussieht: Telefónica O2 bietet Festnetzneukunden überhaupt keine dem Schnellstart-Set vergleichbare provisorische Internetversorgung an. "Sollten Kunden bis zur Freischaltung ihres Anschlusses einen Datentarif wünschen, so empfehlen wir hierfür den Tarif O2 Prepaid Smart 1 GByte", erklärte Konzernsprecherin Julia Hoffstädter auf Anfrage von Golem.de. Pro GByte werden hier 9,99 Euro fällig. Im Vergleich zur Telekom würden für ein Datenvolumen von 30 GByte demnach Kosten von 299,70 Euro entstehen.

Bei 1&1 ist nach 10 GByte Schluss

1&1 bietet seinen Festnetzkunden an, die Wartezeit bis zur Bereitstellung des Festnetzanschlusses ohne Zusatzkosten mit der "Sofort-Start-Option" zu überbrücken - allerdings nur im 3G-Netz. Beim Datenvolumen zeigt sich der Telekom-Reseller mit monatlich 10 GByte vergleichsweise knausrig. "Ein Nachkaufen des Kontingents ist aktuell nicht möglich", sagt 1&1-Sprecherin Salomé Weber Golem.de. Bei Störungen im Zuge der Anschaltung sei 1&1 jedoch bemüht, dem Kunden zusätzliches Datenvolumen bereitzustellen.

Vodafone: 18 GByte pro Monat sollen ausreichen

Festnetzneukunden von Vodafone können ein "SurfSofort 50"-LTE-Paket dazubuchen, das dem Schnellstart-Set der Telekom ähnelt. Für 49,90 Euro bekommen Vodafone-Kunden mit 50 GByte allerdings 65 Prozent mehr kostenloses Datenvolumen als Telekom-Kunden, die 30 GByte erhalten. Zudem zahlen Vodafone-Mobilfunkkunden, die auf einen Festnetzanschluss warten, im "GigaKombi"-Tarif für das provisorische Internet zunächst nichts: Ihnen werden für zwei Monate kostenfrei jeweils 20 GByte auf ihr Mobilfunk-Datenvolumen gutgeschrieben, mit denen sich die Wartezeit überbrücken lässt. "Nach unserer Erfahrung verbraucht ein Haushalt mit bis zu vier Personen im Durchschnitt etwa 18 GByte Daten pro Monat", sagt Vodafone-Pressesprecherin Caren Altpeter Golem.de.

"Für einen kostenlosen Refill des Datenkontingentes gibt es bei Vodafone keinen Standardprozess", sagt Altpeter. Vodafone bemühe sich jedoch um Kulanz: "Ein Kunde, der nach wochenlangem Warten immer noch kein DSL hat, wird erfahrungsgemäß eine kostenfreie Ersatzlösung bekommen."

Einen eindeutig geregelten Anspruch darauf gibt es jedoch nicht. Vodafone-Kunden, die auf ihren Festnetzanschluss warten und kostenpflichtig Datenvolumen nachkaufen, zahlen ähnlich viel wie bei der Telekom: Ein GByte Daten kostet bei Vodafone 14,99 Euro. Wer das dem mit der Telekom vergleichbare 30-GByte-Kontingent kostenpflichtig nachkaufen möchte, zahlt im "WebSessions M"-Tarif von Vodafone 249,90 Euro.

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Jolle91 27. Jul 2017

Wie kommt man denn an die 30 GB ? Ich muss 10 Wochen warten bis der Techniker endlich...

Jolle91 27. Jul 2017

welche anderen kostenlose angebote sollen das sein ?

Birg3r 03. Jul 2017

Es ist geradezu pervers wieviel ich für meinen neuen Mobilfunkvertrag bei unseren...

OHToby 03. Jul 2017

Also ich hab bei der Telkom meinen Antrag auf meinen Hausanschluß im Dezember 2015...

tomatentee 30. Jun 2017

Das System heißt KONTES, ANDI ist eine Commandline-Anwendung, um das System zu bedienen...


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