Abo
  • Services:
Anzeige
Der Raumfrachter Dragon von SpaceX auf dem Weg zur ISS.
Der Raumfrachter Dragon von SpaceX auf dem Weg zur ISS. (Bild: Nasa)

Internet per All: Elon Musk will die Welt mit 700 Satelliten vernetzen

Der Raumfrachter Dragon von SpaceX auf dem Weg zur ISS.
Der Raumfrachter Dragon von SpaceX auf dem Weg zur ISS. (Bild: Nasa)

Nach Tesla Motors und SpaceX bereitet der Unternehmer Elon Musk US-Berichten zufolge sein nächstes Milliardenprojekt vor. Mit neuartigen und sehr kleinen Satelliten in großer Zahl soll der weltweite drahtlose Zugang zum Internet aufgebaut werden.

Anzeige

Das bisher größte öffentliche Kommunikationsnetz mit Satelliten, Iridium, besteht aus 66 Satelliten - Elon Musk will gleich 700 der künstlichen Trabanten in den Weltraum schießen. Dies geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor, das sich dabei auf eigene Quellen im Umfeld des Projekts beruft. Der Milliardär und Gründer von Tesla und dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX soll dabei mit Greg Wyler zusammenarbeiten, der bisher bei Google an einem ähnlichen Vorhaben tätig war.

Inzwischen arbeitet Wyler bei dem Satellitenhersteller WorldVu, der wohl auch die Himmelskörper für das neue Netz von Musk bauen wird. Die vom Wall Street Journal genannten Daten zu den Satelliten, nämlich kompakte Bauform und nur 110 Kilogramm Gewicht, entsprechen denen, die auch von WorldVu bekannt sind. Größter Unterschied der beiden Vorhaben: WorldVu plante bisher nur mit 360 Satelliten, bei dem neuen Projekt sind fast doppelt so viele vorgesehen. Die Satelliten sollen deutlich günstiger als bisherige Lösungen sein, daher können mehr hergestellt werden, was ein leistungsfähigeres Netz ergibt.

Hergestellt werden sollen die Geräte in zwei neuen Fabriken in den USA, SpaceX könnte sie dann mit seinen eigenen Raketen in den Weltraum befördern. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt schätzt das Wall Street Journal auf über eine Milliarde US-Dollar. Aber nicht nur das ist eines der Risiken. Für ein weltweites Netz müssten auch die nötigen Funkfrequenzen weltweit zur Verfügung stehen, was die Zusammenarbeit mit staatlichen Regulierungsbehörden voraussetzt. Gleiches gilt für die Positionierung der Satelliten, um Zusammenstöße mit anderen Geräten im Orbit zu vermeiden.

Einen Zeitrahmen für das Netz nennt der Bericht nicht. Von WorldVu ist jedoch bekannt, dass das Projekt bereits 2019 in einer ersten Phase einsatzbereit sein soll.


eye home zur Startseite
Der Held vom... 10. Nov 2014

Pessimismus ist Realismus, wenn die zur Verfügung stehenden Fakten darauf hindeuten...

plutoniumsulfat 10. Nov 2014

könnte man andersherum genauso betrachten. Oder.. ...sie sind längst unter uns..im...

plutoniumsulfat 10. Nov 2014

Jetzt die Frage, was ist wichtiger? Latenz oder Geschwindigkeit?

scroogie 09. Nov 2014

Soweit ich weiß verwendet SpaceX eigene Triebwerke. Im Gegensatz zu Boeing/Lockheed und...

pythoneer 08. Nov 2014

Mann könnte doch auch einfach Satelliten hochschicken die die anderen Satelliten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Kiel
  2. ALD Vacuum Technologies GmbH, Hanau
  3. Fidor AG, München
  4. Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Lübeck, Kiel, Itzehoe, Flensburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8 7,97€, The Revenant 8,97€, Interstellar 7,97€)
  2. 69,99€ (DVD 54,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LineageOS im Test: Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
LineageOS im Test
Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
  1. Ex-Cyanogenmod LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones
  2. Smartphone-OS Cyanogenmod ist tot, lang lebe Lineage

Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier: Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier
Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
  1. NSA-Ausschuss SPD empört über "Schweigekartell" der US-Konzerne
  2. Reporter ohne Grenzen Klage gegen BND-Überwachung teilweise gescheitert
  3. Drohnenkrieg USA räumen Datenweiterleitung über Ramstein ein

Anet A6 im Test: Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
Anet A6 im Test
Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
  1. Bat Bot Die Fledermaus wird zum Roboter
  2. Kickstarter / NexD1 Betrugsvorwürfe gegen 3D-Drucker-Startup
  3. 3D-Druck Spanische Architekten drucken eine Brücke

  1. Re: Und was berechnen die wirklich?

    h1ght | 03:57

  2. Re: Wie viel Smog erzeugt der Smog-Berechner?

    h1ght | 03:51

  3. Re: Age of empires 4

    h1ght | 03:46

  4. Re: Ohne Telemetrie keine Erfolge

    h1ght | 03:38

  5. Re: Es führt kein Weg an Windows vorbei

    divStar | 03:26


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel