Abo
  • Services:

Synchrone Musik in allen Räumen

Ein Software-Stack von Qualcomm steht hinter Allplay. Er ermöglicht es, eine Audioquelle über verschiedene Wiedergabegeräte gleichzeitig abzuspielen und die Wiedergabe über eine Vielzahl von Geräten zu steuern. Die Wiedergabegeräte, in erster Linie Lautsprecher, müssen dafür über WLAN erreichbar sein.

Stellenmarkt
  1. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  2. adesso AG, verschiedene Einsatzorte

Der Allplay-Stack kümmert sich dabei um die Verteilung des Audiostreams zwischen den Geräten. Mindestens eines der Geräte muss dabei die Rolle eines Hosts übernehmen. Wenn dieser Bluetooth unterstützt, ist die Steuerung der Wiedergabe auch darüber möglich. Der Host muss sich nicht allein um die Verteilung des Audiostreams kümmern, jedes beteiligte Gerät soll den Stream gleichfalls an verbundene Geräte weiterleiten können.

Mit dem System soll sich eine Reihe von Szenarien umsetzen lassen. Neben der Funktion, Musik zum Beispiel von einem MP3-Player in alle Räume einer Wohnung zu übertragen, sollen sich auch mehrere Lautsprecher innerhalb einer sogenannten Zone zu einem Stereobetrieb zusammenstellen lassen. Qualcomm weist darauf hin, dass es gelungen sei, bei der aktuellen Version Latenzprobleme weitgehend zu unterbinden, die Verzögerung soll nicht mehr als 5 ms betragen.

Von Qualcomm selbst wird es keine fertigen Produkte mit dieser Technik geben, nur von Herstellern, die diese Technik implementieren. In Deutschland wird diese Technik zum Beispiel von Medion bereits angeboten, eine ältere Variante von Allplay wird von Panasonic benutzt.

Allplay setzt auf Alljoyn auf, einem Open-Source-Software-Framework für das Internet of Things. Zum einem soll das die Integration mit anderen Alljoyn-basierten Anwendungen und Oberflächen erlauben, zum anderen verhindert das laut Qualcomm herstellerspezifische Alleingänge bei der Umsetzung von Audio-Streaming-Funktionen. Alljoyn stammt ebenfalls ursprünglich von Qualcomm, wird aber mittlerweile von der Allseen Alliance betreut.

Medizindaten in der Cloud

Mit 2net adressiert Qualcomm explizit den Medizinsektor. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Lösung, bei der durch drahtlose Untersuchungsgeräte (Wearables) ermittelte Biowerte des Patienten zum behandelnden Arzt übertragen werden können. Qualcomm bietet hierfür nicht nur die entsprechenden Hardwarechips an, sondern will ebenfalls die notwendigen Cloud-Kapazitäten bereithalten.

Dabei geht es weniger darum, die Kabel im Untersuchungszimmer des Arztes abzuschaffen, sondern den Patienten überwachen zu können, wenn er nicht unter unmittelbarer medizinischer Aufsicht steht. Der Unterschied zum Fitnessarmband, das seine Daten zu Facebook überträgt, besteht dabei nicht unbedingt in der verwendeten Technik, sondern vor allem in der versprochenen durchgängigen Verschlüsselung der Daten zwischen den Beteiligten und der Einhaltung gesetzlicher Regularien für medizinische Geräte sowie den Datenschutz. Darum will Qualcomm 2net vorerst nur in Nordamerika und Europa anbieten.

 Internet of Things: Qualcomm zeigt Bastelrechner und Musikstreaming-Lösung
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€

mz_001 18. Mai 2015

Wäre es nicht eine aussagekräftigere Demonstration der Leistungsfähigkeit, daraus einen...

Lala Satalin... 18. Mai 2015

SO-Dimm ist doch nur ein Pinsockel... Nö.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test

Wir testen das Thinkpad X1 Carbon Gen6, das neue Business-Ultrabook von Lenovo. Erstmals verbaut der chinesische Hersteller ein HDR-Display und einen neuen Docking-Anschluss für die Ultra Docking Station.

Lenovo Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan
  2. Nintendo Kein wirklich neues Smash und Fire Emblem statt Metroid
  3. Ubisoft Action in Griechenland und Washington DC

3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


      •  /