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Der Dildo von Svakom hat unsichere Software.
Der Dildo von Svakom hat unsichere Software. (Bild: Svakom)

Kriminelle muss man Kriminelle nennen

In vielen Fällen, wie etwa beim iCloud-Hack von Prominenten, gibt es natürlich neben dem Hersteller noch weitere Verantwortliche: die Kriminellen, die die Phishing-Kampagne gestartet und die Bilder ohne Einwilligung veröffentlicht haben. Sie gehören bestraft. Auch wer einen Dildo hackt und ohne die Einwilligung der Nutzer Steuerungsbefehle erteilt, macht sich vermutlich strafbar.

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Wie Futurezone schreibt, hat der ehemalige Staatsanwalt Arthur Rizer sich auf der Rightscon-Konferenz in Brüssel mit der Frage auseinandergesetzt, ob die nicht konsensuelle Übernahme von vernetztem Sexspielzeug den Tatbestand einer Vergewaltigung erfüllt. In einigen Ländern sei dies der Rechtslage entsprechend bereits der Fall, in anderen nicht. In jedem Fall aber sei eine solche Übernahme ein Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung der Nutzer und sollte entsprechend verfolgt werden.

Do no harm

Ganz frei von Verantwortung sind indes aber auch die Nutzer nicht. Auch hier lohnt ein Vergleich mit dem Autoverkehr: Autofahrer müssen ihr Fahrzeug regelmäßig warten und sich an die Verkehrsregeln halten. Wer betrunken und mit geschlossenen Augen auf der Gegenfahrbahn fährt, erfüllt diese Anforderungen nicht. Es ist jedoch nicht die Verantwortung der Autofahrer, die Elektronik des Autos komplett selbst zu durchschauen und es so zu konstruieren, dass der Schaden bei potenziellen Unfallteilnehmern möglichst gering bleibt.

Die Verantwortung des Individuums liegt demnach zum größten Teil darin, sich so zu verhalten, dass keine anderen Menschen fahrlässig in Gefahr gebracht werden. Schon das ist eine schwierige Aufgabe, vor allem in autoritären Ländern: Wenn alle Kontakte im Adressbuch automatisch mit Diensten wie Whatsapp synchronisiert werden, sollten manche Nummern dann überhaupt gespeichert werden?

Es ist daher richtig, auf Sicherheitsprobleme hinzuweisen. Sammelklagen gegen Hersteller mit notorischen Sicherheitsproblemen oder mangelhaften Datenschutzbestimmungen werden zu Recht erhoben. Gerade ITler haben eine Verantwortung, ihr Wissen produktiv einzusetzen - und nicht Nutzer für Dinge verantwortlich zu machen, die sie nicht erschaffen haben. Denn wer Sicherheitslücken meldet, statt sich über Opfer von Verbrechen und Nutzern unsicherer Geräte lustig zu machen, der leistet einen wichtigen Beitrag dazu, das Internet der Dinge und Menschen zu einem lebenswerten Ort zu machen.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 Internet of Things: Dildos sollen smart sein dürfen

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Signator 12. Apr 2017

Umsetzbar wäre es schon, würde es auch hier Sammelklagen geben. Allerdings muss man hier...

MarioWario 08. Apr 2017

Eine Konsumpause wäre mal gut. Die Firma AVM verkauft seit Jahren Steckdosen mit einem...

Darktrooper 07. Apr 2017

Damit du das Innenleben einer Vagina bzw. des Hintern filmen kannst. Was ist das für eine...

Magroll 07. Apr 2017

Fürs Autofahren braucht man aber ein Führerschein und Autos brauchen TüV. Wenn es diese...

flAming_Ace 06. Apr 2017

Das ist jetzt ein Witz? Artikel gelesen und Test gelesen? "Theres an account...



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