Internet Explorer: jQuery 2.0 ohne Unterstützung für IE6, 7 und 8

Das jQuery-Team hat einen Ausblick auf die kommenden Versionen seiner populären Javascript-Bibliothek gegeben. Mit jQuery 2.0 soll die Unterstützung für den Internet Explorer in den Versionen 6, 7 und 8 wegfallen, so dass jQuery kleiner wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Bibliothek jQuery soll schlanker werden.
Die Bibliothek jQuery soll schlanker werden. (Bild: jQuery)

Eines der Prinzipien von jQuery ist es, Entwicklern die Anpassungen an veraltete Browser abzunehmen. Genau aus diesem Grund werden bislang auch veraltete Browser wie Internet Explorer 6, 7 und 8 unterstützt. Mit jQuery 2.0 wollen sich die Entwickler dieser Altlast entledigen, ohne aber die Unterstützung der Browser aufzugeben, denn auf manchen Webseiten werden die Browser weiterhin in nennenswertem Umfang genutzt, heißt es in einem Blogeintrag.

Stellenmarkt
  1. Software-Entwickler (m/w/d)
    PSI Gasnetze und Pipelines, Berlin
  2. Technical SAP Basis Consultant (m/w/d)
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
Detailsuche

So ist zunächst für Anfang 2013 die Veröffentlichung von jQuery 1.9 geplant, die die mit jQuery 1.8 begonnenen Aufräumarbeiten fortsetzt. So werden viele in jQuery 1.8 als veraltet markierte APIs in jQuery 1.9 komplett entfernt. Internet Explorer 6, 7 und 8 werden in jQuery 1.9 in gleichem Umfang unterstützt wie in jQuery 1.8. Dabei soll die Serie 1.9 längere Zeit gepflegt und an alle neuen Browserbugs angepasst werden.

Bereits kurze Zeit nach jQuery 1.9 soll zudem die Version 2.0 erscheinen und die gleichen APIs unterstützen wie jQuery 1.9, mit einem wesentlichen Unterschied: Die Unterstützung für den Internet Explorer in den Versionen 6, 7 und 8 fällt weg. Die Entwickler werden in dieser Version keine Rücksicht auf die Eigenheiten dieser veralteten Browser nehmen und damit nennenswerte Codeteile aus jQuery entfernen.

Nutzer sollen zwischen diesen beiden Versionen wählen können, wobei sie bis auf Unterstützung alter Internet-Explorer-Versionen identisch sein sollen, so dass sie leicht ausgetauscht werden können. Es besteht auch die Möglichkeit, mittels "Conditional Comments" beide Versionen zu verwenden, so dass moderne Browser jQuery 2.0 erhalten, die alten IE-Versionen aber jQuery 1.9.

Golem Akademie
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zugleich aber hoffen die jQuery-Entwickler, einige Dinge, darunter die Fehlerbehandlung mit $.Deferred, in jQuery 2.0 verbessern zu können, da der Internet Explorer hier derzeit für Einschränkungen sorgt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Moe479 03. Jul 2012

zum überwiegenden teil geht das sehr wohl: http://ryanfait.com/resources/custom...

King Lui* 02. Jul 2012

naja wenn die nutzerzahlen noch groß genug sind warum nicht?

inb4 02. Jul 2012

not sure if serious

Jacques de... 29. Jun 2012

Mit dem optionalen Paket hat man natürlich die Bürde, dieses zu pflegen und die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
TTDSG
Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten

Mit jahrelanger Verspätung macht Deutschland die Cookie-Einwilligung zur Pflicht. Die Verordnung zu Einwilligungsdiensten lässt noch auf sich warten.

TTDSG: Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten
Artikel
  1. Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Snapdragon ist da
    Snapdragon 8 Gen1
    Der erste ARMv9-Snapdragon ist da

    Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik. Auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

  2. Diem: Entwickler von Facebooks Digitalwährung geht
    Diem
    Entwickler von Facebooks Digitalwährung geht

    Der frühere Paypal-Chef David Marcus will nach der Zeit bei Facebook ab 2022 wieder als Unternehmer aktiv sein.

  3. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /