Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Internet Explorer 8: Support alter Internet-Explorer-Versionen wird eingestellt

Künftig soll nur noch die aktuelle Version des Internet Explorers je Betriebssystem unterstützt werden. Beginnen soll dies aber erst 2016.
/ Sebastian Grüner
38 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Künftig gibt es nur noch je eine IE-Version für die unterstützten Betriebssysteme. (Bild: Microsoft)
Künftig gibt es nur noch je eine IE-Version für die unterstützten Betriebssysteme. Bild: Microsoft

"Nach dem 12. Januar 2016 wird nur die jeweils aktuelle Version des Internet Explorers für ein unterstütztes Betriebssystem technisch gepflegt und mit Sicherheitsupdates versorgt" , schreibt Microsoft in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) . Konkret heißt das, dass etwa für Windows 7 die Versionen 8, 9 und 10 des Browsers nicht weiter gepflegt werden, sondern nur noch die Version 11.

Zwar erscheinen die eineinhalb Jahre, die für eine Migration bleiben, unter Umständen sehr lang. Nach wie vor gibt es aber eine sehr große Nutzerbasis der alten Internet-Explorer-Versionen und Microsoft geht davon aus, dass vor allem einige Unternehmenskunden Schwierigkeiten mit der Umstellung haben werden. Deshalb soll der Browser sehr viele Funktionen zur Abwärtskompatibilität bereitstellen.

Dazu führte Microsoft bereits im April dieses Jahres den sogenannten Enterprise-Mode(öffnet im neuen Fenster) für den Browser ein. Damit werden vor allem User-Agent-Strings ersetzt, damit etwa ActiveX-Binärdateien nicht einfach abbrechen, weil der Browser nicht korrekt erkannt wird. Ebenso werden einige veraltete Funktionen bereitgestellt. Dieser Enterprise Mode soll in aktuellen Versionen dann für die gesamte Lebensdauer eines Betriebssystems zur Verfügung stehen, wie Microsoft nun bekanntgibt.

Von der neuen Strategie sollen Nutzer und Webentwickler dadurch profitieren, dass auf aktuelle Standards gesetzt werden kann und die Browser-Fragmentierung damit ein wenig eingedämmt werden soll. Darüber hinaus soll die Sicherheit der Nutzer im Web wesentlich steigen. Aber auch für Microsoft sollte sich der notwendige Aufwand zur Unterstützung verschiedener Versionen verringern. Denn so muss nur noch ein Browser pro Betriebssystem getestet werden.


Relevante Themen