• IT-Karriere:
  • Services:

Internet Explorer 8: Microsoft lässt Sicherheitsloch offen

Vor mittlerweile sieben Monaten wurde Microsoft auf ein Sicherheitsloch im Internet Explorer 8 hingewiesen. Noch immer gibt es keinen Patch für die letzte Version des Internet Explorer, die noch mit Windows XP läuft. Angreifer können darüber Schadcode auf fremde Systeme bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gefährliches Sicherheitsloch im Internet Explorer
Gefährliches Sicherheitsloch im Internet Explorer (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Im Internet Explorer 8 befinde sich ein Sicherheitsloch, von dem Microsoft seit über sieben Monaten wisse, aber bis heute keinen Patch veröffentlicht habe, berichtet die Zero Day Initiative in einem aktuellen Sicherheitshinweis. Der Internet Explorer 8 ist die letzte Version von Microsofts Browser, die noch mit Windows XP verwendet werden kann. Neuere Versionen des Internet Explorer funktionieren mit Windows XP nicht mehr. Für Windows XP wurde der Support kürzlich beendet, sodass es für das Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr geben wird.

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe
  2. Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH, Stuttgart

Das Sicherheitsloch im Browser ist als gefährlich einzustufen. Angreifer können darüber beliebigen Schadcode auf fremde Systeme und sie so unter ihre Kontrolle bringen. Bereits der Besuch einer entsprechend präparierten Webseite genügt, um Opfer von Angreifern zu werden.

Microsoft wurde im Oktober 2013 informiert

Nach Angaben der Zero Day Initiative sei Microsoft am 11. Oktober 2013 informiert worden, dass der Browser das Sicherheitsloch habe. Entdeckt wurde der Fehler von den belgischen Sicherheitsspezialisten Corelan Team. Weil Microsoft sieben Monate nach der Unterrichtung keinen Patch veröffentlicht hat, wurde dieses nun öffentlich gemacht.

Die Zero Day Initiative hat eine 180-Tage-Regelung: Innerhalb dieser 180 Tage wird nicht über eine Sicherheitslücke in einem Produkt informiert, um dem Anbieter die Chance zu geben, den Fehler ohne übermäßige Eile korrigieren zu können. Dieses halbe Jahr ist bereits seit einiger Zeit vorbei, so dass nun auf den Fehler hingewiesen wurde.

Keine Ausnutzung der Sicherheitslücke bekannt

Mit der Veröffentlichung dieser Information soll die Öffentlichkeit gewarnt werden: Wer noch den Internet Explorer 8 verwendet, ist dem Risiko ausgesetzt, dass diese Sicherheitslücke von Angreifern ausgenutzt wird. Nach Aussage von Microsoft werde der Fehler derzeit nicht aktiv ausgenutzt, berichtet CNet.com.

Neuere Versionen des Internet Explorer sind von dem Fehler nicht betroffen. Wer also noch den Internet Explorer 8 einsetzt, sollte auf eine aktuellere Version wechseln, um zu verhindern, dass das Sicherheitsloch ausgenutzt werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. 4,99€
  3. 65,99€

Anonymer Nutzer 23. Mai 2014

Firefox 3.5 ist jetzt aber nicht gerade die aktuellste Version die auf einem noch...

Anonymer Nutzer 23. Mai 2014

wenn der Support Zeitraum abgelaufen ist, ja. Aber der Bug war MS bekannt lange bevor der...

Anonymer Nutzer 23. Mai 2014

Auf den Kommentar habe ich gewartet. XP ist aber etwas kürzer als 6 Monate nicht mehr...

joek_de 23. Mai 2014

Nein, Iexplore.exe ist nur ein Wrapper für shdocvw.dll. Die DLL kann dagegen in Software...


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /