F12-Entwicklerwerkzeuge grundlegend überarbeitet

Von Grund auf neu entwickelt hat Microsoft die "F12" genannten Entwicklerwerkzeuge des Internet Explorers. Neben einem neuen User Interface und Workflow gibt es nun Werkzeuge, um die Reaktionsgeschwindigkeit von Apps und Speichernutzung zu untersuchen, sowie Emulatoren und neue Funktionen für die bereits existierenden Werkzeuge.

So untersucht das neue UI-Responsiveness-Tool Webseiten, während sie laufen, zeigt auf, wann sie langsam sind und welche Prozesse zu viel CPU-Ressourcen benötigen. Entwickler können auch sehen, wie sich CPU-Auslastung, Framerate und Verhalten der Seite in Beziehung zueinander verhalten.

Das neue Memory-Tool gibt Aufschluss über die Speichernutzung im Zeitverlauf und legt Snapshots an, um zu zeigen, wie die Speichernutzung zu bestimmten Zeitpunkten im Detail aussah. Durch einen Vergleich der Snapshots soll erkennbar sein, woraus eine erhöhte Speichernutzung resultiert. Zudem werden verwaiste Elemente hervorgehoben, um aufzuzeigen, wie sich die Speichernutzung reduzieren lässt.

Konsole und DOM-Explorer unterstützen in der neuen Version Autovervollständigung beim Tippen von Javascript-, HTML- und CSS-Code. Die neuen Emulatoren zeigen, wie eine Seite auf unterschiedlichen Displaygrößen aussieht, vom 240 Pixel breiten Smartphone-Display bis hin zum Breitbildfernseher mit 4K-Auflösung. Mittels GPS-Emulation lässt sich ermitteln, wie sich eine Web-App in anderen Teilen der Welt verhält.

Ein Rechtsklick ermöglicht es, einzelne Elemente direkt im DOM Explorer zu öffnen.

Verbesserte Kompatibilität

Ein neuer User-Agent-String und weitere Veränderungen sollen für eine verbesserte Kompatibilität des Internet Explorer 11 sorgen. Der neue UA-String soll sicherstellen, dass der Browser nicht mit einer älteren Version verwechselt wird. Zudem rendert der Browser nun standardmäßig im Edge-Modus, der die meisten neuen Webstandards unterstützt. Auch wurden einige veraltete Techniken aus dem Browser entfernt und das URL-Encoden von Zeichen so geändert, dass es dem Verhalten anderer Browser entspricht.

Microsoft führt darüber hinaus Unterstützung für HTML5-Data-Attribute ein, unterstützt das neue Flexbox-Modell sowie Mutation-Observers und Pointer Events. In Sachen Javascript unterstützt der IE11 nun ECMAScript 6 und "__proto__".

Die Do-not-Track-Funktion des Browsers hat Microsoft erweitert, so dass Webseiten eine Ausnahme erfragen können. Gewährt der Nutzer diese, sendet der Browser einen entsprechenden Header, der das Tracken erlaubt.

Microsoft liefert den Internet Explorer 11 in einer Vorabversion derzeit mit der Preview von Windows 8.1 aus. Für andere Plattformen wurde er bisher offiziell nicht angekündigt. Dean Hachamovitch, der die Entwicklung von Microsofts Browser leitet, machte aber deutlich, dass der IE11 auch für Windows 7 erscheinen wird und mit allen Funktionen bei Microsoft intern auch auf Windows Phone und der Xbox One läuft. Nur offiziell ankündigen will Microsoft hier derzeit nichts.

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Julius Csar 09. Okt 2013

Dann nenne mir eine vernünftige Alternative z.B. zu Windows, die mindestens auf dem...

Th3Dan 01. Jul 2013

Naja also so bis Version 9 hat der IE den Name Browser absolut nicht verdient. Wenn ich...

Th3Dan 01. Jul 2013

Mag vielleicht stimmen, aber Bing zählt da definitiv nicht dazu. Ich habe eine Zeit lang...

Anonymer Nutzer 30. Jun 2013

und was ist mit der Startzeit des Browser? Chrome klicke ich an und er ist da. IE klicke...



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