• IT-Karriere:
  • Services:

Internet Explorer 10: Microsoft bittet Entwickler, nicht nur an Webkit zu denken

Die Webkit-Browserengine ist im mobilen Internet ein Standardbrowser, auf den fast alle Webentwickler hin optimieren. Für Microsoft ist das ein Problem, das an IE6-Zeiten erinnert, als der Konzern noch auf der anderen Seite war.

Artikel veröffentlicht am ,
Zu viele Webkit-Optimierungen versteht der Internet Explorer nicht.
Zu viele Webkit-Optimierungen versteht der Internet Explorer nicht. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Microsoft möchte, dass Webentwickler auch den Internet Explorer 10 berücksichtigen. In einem Blogeintrag gibt Microsoft einige Hinweise, wie auf Webkit optimierte Webseiten auch für Internet-Explorer-Nutzer angepasst werden können. Gleichzeitig sollen die Webseiten dann eher den Standards entsprechen.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. ViGEM GmbH, Karlsruhe

Im mobilen Bereich ist Webkit so stark verbreitet, dass Webentwickler dazu verleitet werden, fast nur auf Browsern mit dieser Engine zu testen. Unter iOS ist es Safari, Android-Nutzer mit dem Standardbrowser oder Chrome nutzen ebenfalls Webkit und selbst andere Exoten setzen häufig auf Webkit-basierte Browser. Alternative Browser wie Opera oder Firefox finden im Mobilbereich nur wenig Verbreitung. Dasselbe Problem hat derzeit auch Microsoft.

Neben der Windows-RT-Version gibt es noch die Windows-Phone-Variante des Internet Explorer 10 im Mobilbereich und der erkennt bekanntlich keine Webkit-CSS-Präfixe, die eigentlich noch nicht standardisierte Funktionen markieren. Die Anzeige ist also nicht sicher. Andere Browser haben für die jeweiligen Eigenschaften ihre eigenen Präfixe. Allerdings sind Webkit und die Verwendung der Präfixe mittlerweile so verbreitet, dass beispielsweise Opera nun Webkit-Präfixe unterstützt.

Microsoft will diesen Weg offensichtlich nicht gehen und listet in dem Blogpost zahlreiche CSS-Eigenschaften auf, die ohne Präfix bereits unterstützt werden. Außerdem gibt es eine Liste von Präfixen ("-ms-"), die äquivalent zu "-webkit-" sind. Eigentlich sind solche Anpassungen nicht notwendig. Webdesigner sollten von vornherein nicht nur eine Präfixversion einer Eigenschaft, sondern auch die Nicht-Präfix-Version unterstützen. Manchmal unterscheiden sich die Namen jedoch: -webkit-box heißt bei Microsoft beispielsweise -ms-flexbox.

Microsoft verspricht, dass eine Webkit-optimierte Version einer Webseite nur mit wenig Aufwand auch an den Internet Explorer angepasst werden kann. Für Webdesigner hat das zudem den Vorteil, dass eine Situation wie damals beim Internet Explorer 6 vermieden wird. Viele Webdesignprobleme entstanden dadurch, dass Microsoft sich nicht an Standards hielt und die Webentwickler sich auf diesen Browser konzentrierten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 6,99€
  2. (-55%) 4,50€
  3. (-69%) 24,99€
  4. 17,99€

Anonymer Nutzer 21. Nov 2012

...lange Zeit Marktführer gewesen. U. a. weil sämtliche Alternativen nicht zu gebrauchen...

blau34 20. Nov 2012

Tja und voll daneben. Niemand in der wirklichen Industrie nutzt auch nur annähernd eine...

blau34 20. Nov 2012

Und damit sind all die Entwickler nur noch Frickler. Kein Deut besser als MS in den 90er...

Thaodan 20. Nov 2012

Nein es wird gesagt das OpenXML mehr Features hätte und es nicht geraten wird in...

OliverBaer 20. Nov 2012

Warum nicht einfach so rum?


Folgen Sie uns
       


Cirrus7 Incus A300 - Test

Wir testen den Incus A300 von Cirrus7, einen passiv gekühlten Mini-PC für AMDs Ryzen 2000G/3000G.

Cirrus7 Incus A300 - Test Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

    •  /