Internet der Dinge: Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2
Passend zur Veröffentlichung des Raspberry Pi 2 Model B hat Microsoft eine angepasste Version von Windows 10 für den Bastelrechner angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Teilnehmer des Windows-Entwicklerprogramms für das Internet der Dinge erhalten das kommende Betriebssystem kostenlos, wenn es im Herbst erscheint.
Aus Sicht von Windows handelt es sich beim Raspberry Pi 2 Model B um ein ARM-basiertes Gerät, wie beispielsweise die hauseigenen Lumia-Smartphones. Der Bastelrechner kombiniert in einem BCM2836 von Broadcom vier Cortex-A7-Kerne mit ARMv7- statt v6-Architektur wie beim Vorgänger. Die Grafikeinheit samt Videokern ist die gleiche wie beim Raspberry Pi B+.

Sie ist OpenGL-ES-2.0-kompatibel und beschleunigt MPEG-2, VC-1 und H.264 in 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde, H.264 kann der Videokern außerdem enkodieren. Er unterstützt allerdings kein H.265/HEVC, die Prozessorkerne sind dafür zu schwach. Die Grafikeinheit und die CPU im System-on-a-Chip teilen sich den 1 GByte großen LPDDR2-Arbeitsspeicher, doppelt so viel wie zuvor.
Das Raspberry Pi 2 Model B bietet vier USB-2.0-Ports, HDMI, Composite-Video, eine analoge 3,5-mm-Buchse, eine MIPI-Kamera-Schnittstelle, einen I2S, 100-MBit-Ethernet und eine GPIO-Schnittstelle mit 40 Pins. Als Speichermedium dient eine Micro-SD-Karte.
Auf der aktuellen Platine läuft außer Windows 10 noch die überarbeitete Debian-Version Raspbian und Canonicals Snappy Ubuntu Core(öffnet im neuen Fenster). Prinzipiell ist das Raspberry Pi 2 Model B zu weiteren Linux-Distributionen kompatibel. Der Bastelrechner wird für 35 US-Dollar angeboten.
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