Abo
  • Services:

Internet der Dinge: Pinoccio - vernetzter und kompakter als Arduino

Die Pinoccio-Platine ist ein weiteres Crowdfunding-Projekt, das eine Arduino-Alternative darstellt. Die mit Akku bestückten Platinen sind nicht nur klein, sie vernetzen sich auch untereinander - wobei sie ein Wireless-Mesh bilden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Pinoccio - Arduino-Alternative mit Wifi-Shield
Pinoccio - Arduino-Alternative mit Wifi-Shield (Bild: Bean Labs)

Ein komplettes Ökosystem zum Bau des Internets der Dinge, das soll Pinoccio bieten. Die für Selbstbau-Hardwareprojekte designte Platine soll besser ausgestattet sein als ein Arduino Uno, ähnlich leistungsfähig wie ein Arduino Mega - aber deutlich kompakter, vernetzter und zudem von Hause aus mit einem 550-mAh-Lithium-Polymer-Akku bestückt sein.

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. Trinomica GmbH, Darmstadt

Da es sich bei Pinoccio um Open-Source-Hardware handelt, kann die Hardware von jedem modifiziert, erweitert und verbessert werden. Pinoccio ist zudem mit Arduino kompatibel, der Code vieler Arduino-Projekte soll auf den kleinen Systemen laufen.

Optionaler Webservice

Pinoccio bietet einen optionalen Webservice an, bei dem jedes Pinoccio-Board ein eigenes Onlinezuhause mit eigener URL erhält. Webentwickler bekommen dabei REST-Endpoints, Webhooks und Websockets zur Verfügung gestellt. Für die Kommunikation zwischen Pinoccio und Webservice dient das Pinoccio-API.

Selbst wenn keines der auch als Micro-SD-Karten-Adapter dienenden WLAN-Module hinzugekauft wird oder eines der Wifi-Shields nicht im WLAN-Empfangsbereich liegt, können sich die Pinoccio-Platinen untereinander verbinden. Sie bauen ihr Mesh dann einfach über den auf Wireless Personal Area Networks (WPAN) spezialisierten Funkstandard IEEE 802.15.4 im 2,4-GHz-Bereich auf.

  • Pinocchio - ohne und mit Wifi-Shield (Bild: Bean Labs)
  • Pinocchio - neben der Arduino-Konkurrenz (Bild: Bean Labs)
  • Pinocchio mit Wifi-Shield - Ausstattung (Bild: Bean Labs)
Pinocchio - ohne und mit Wifi-Shield (Bild: Bean Labs)

Ausstattung

Zu den Ausstattungsmerkmalen von Pinoccio zählen ein Microcontroller vom Typ ATmega128RFA1 mit 16 MHz Taktfrequenz, 16 KByte SRAM und 128 KByte Flashspeicher. Mit einer Akkuladung soll die Platine, abhängig von der Nutzung, mehrere Wochen bis Monate durchhalten können. Der Akku lässt sich über den USB-Anschluss aufladen.

Pinoccio verfügt über 17 digitale Ein- und Ausgabe-Pins, darunter vier mit Pulsweitenmodulation (PWM). Dazu kommen acht analoge Input-Pins, zwei in Hardware umgesetzte serielle Schnittstellen (UART), ein Hardware-SPU-Bus, ein dedizierter I2C-Bus, ein Onboard-Temperatursensor und eine Onboard-RGB-LED.

Auf dem Crowdfunding-Portal Indiegogo wollen die Pinoccio-Entwickler Eric Jennings und Sally Carson von Bean Labs nun 60.000 US-Dollar einsammeln. Erst wenn diese Summe überschritten wird, erhalten sie ihr Geld, anders als bei den flexiblen Kampagnen, die auf Indiegogo im Elektronikbereich recht verbreitet sind. Es sind aber bereits rund 17.000 US-Dollar zusammengekommen und bis zum 14. Februar 2013 ist noch Zeit. Pinoccio-Unterstützer erhalten ab 49 US-Dollar eine Platine ohne und ab 99 US-Dollar mit Wifi-Shield, jeweils zuzüglich Versandkosten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,99€
  2. (u. a. 1 TB 57,99€, 2 TB 76,99€)
  3. 333,00€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. The Division 2 Gold 88,99€, Final Fantasy XIV Gamecard 60 Tage 23,99€)

pinoccio 16. Jan 2013

Ich bin der Designer. Hier ist die Antwort auf Ihre Frage. http://pinocc.io/faq#faq...

SeveQ 16. Jan 2013

Um das STM32 zu programmieren, bedarf es aber ein wenig mehr als nur Processing zu...

CanadaRunner 16. Jan 2013

Kleine Frage in die Runde: Gibt es dann eine wirklich "gute" Wireless-Sensor-Network...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
Next Generation Car
Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
Von Werner Pluta

  1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
  2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
  3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

    •  /